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    <title>MAERCHENLETTER - Archiv</title>
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    <item>
      <title>Märchenletter 26/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der graue Wackenstein<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Ein armer Bauersmann hatte nur einen einzigen Sohn, den erzog er christlich und ehrlich, wie es sich gebührt. Als der Knabe aber größer und größer wurde, da wurde ihm seines Vaters Haus zu enge und er wollte in die weite Welt. Sein Vater war ganz trostlos darüber und gab ihm die himmelsbesten Worte, er solle im Lande bleiben und sich redlich nähren, aber das half alles nichts, er blieb dabei, er wolle sich die Welt beschauen. Da erzürnte sein Vater zuletzt und sprach: »Ei so wollte ich, dass du drei Tage und drei Nächte in einem fort laufen müsstest und könntest nicht aufhören.</font></p>]]>
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      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 22 Jun 2009 23:40:17 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der graue Wackenstein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der graue Wackenstein
Ein armer Bauersmann hatte nur einen einzigen Sohn, den erzog er christlich und ehrlich, wie es sich gebührt. Als der Knabe aber größer und größer wurde, da wurde ihm seines Vaters Haus zu enge und er wollte in die weite Welt. Sein Vater war ganz trostlos darüber und gab ihm die himmelsbesten Worte, er solle im Lande bleiben und sich redlich nähren, aber das half alles nichts, er blieb dabei, er wolle sich die Welt beschauen. Da erzürnte sein Vater zuletzt und sprach: »Ei so wollte ich, dass du drei Tage und drei Nächte in einem fort laufen müsstest und könntest nicht aufhören.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 25/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die erlöste Schlange<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Ein Bauer ging eines Morgens in aller Frühe ins Feld zur Arbeit. Die Sonne stieg auf und es wurde immer heißer, da legte er sein Wamms ab und neben sich auf die Erde. Als die Glocke Elf schlug, wollte er es wieder anziehen um nach Hause zu gehen, da sah er zu seinem Schrecken, dass eine Schlange darauf lag. Er schüttelte das Wamms, doch sie war nicht wegzubringen, sie war wie angezaubert. Schon wollte der Bauer einen derben Fluch ausstoßen, da sprach die Schlange: »Ich weiche nicht von deinem Wamms und von dir, bis du mir versprochen hast, mich zu heiraten. « Das schien dem Bauer doch bedenklich und er sprach: »Das Heiraten ist eine wichtige Sache, welche man nicht also ohne Weiteres abmacht. Ich muss mich darüber besinnen und will dir Antwort sagen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/erloeste-schlange.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:02:17 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die erlöste Schlange</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die erlöste Schlange</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die erlöste Schlange
Ein Bauer ging eines Morgens in aller Frühe ins Feld zur Arbeit. Die Sonne stieg auf und es wurde immer heißer, da legte er sein Wamms ab und neben sich auf die Erde. Als die Glocke Elf schlug, wollte er es wieder anziehen um nach Hause zu gehen, da sah er zu seinem Schrecken, dass eine Schlange darauf lag. Er schüttelte das Wamms, doch sie war nicht wegzubringen, sie war wie angezaubert. Schon wollte der Bauer einen derben Fluch ausstoßen, da sprach die Schlange: »Ich weiche nicht von deinem Wamms und von dir, bis du mir versprochen hast, mich zu heiraten. « Das schien dem Bauer doch bedenklich und er sprach: »Das Heiraten ist eine wichtige Sache, welche man nicht also ohne Weiteres abmacht. Ich muss mich darüber besinnen und will dir Antwort sagen.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 24/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Simeliberg<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Gebr. Grimm</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Es waren zwei Brüder, einer war reich, der andere arm. Der Reiche aber gab dem Armen nichts, und er musste sich vom Kornhandel kümmerlich ernähren; da ging es ihm oft so schlecht, dass er für seine Frau und Kinder kein Brot hatte. Einmal fuhr er mit seinem Karren durch den Wald, da erblickte er zur Seite einen großen, kahlen Berg, und weil er den noch nie gesehen hatte, hielt er still und betrachtete ihn mit Verwunderung. Wie er so stand, sah er zwölf wilde, große Männer daherkommen; weil er nun glaubte, das wären Räuber, schob er seinen Karren ins Gebüsch und stieg auf einen Baum und wartete, was da geschehen würde.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/simeliberg.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 8 Jun 2009 22:22:22 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Simeliberg</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Simeliberg
Es waren zwei Brüder, einer war reich, der andere arm. Der Reiche aber gab dem Armen nichts, und er musste sich vom Kornhandel kümmerlich ernähren; da ging es ihm oft so schlecht, dass er für seine Frau und Kinder kein Brot hatte. Einmal fuhr er mit seinem Karren durch den Wald, da erblickte er zur Seite einen großen, kahlen Berg, und weil er den noch nie gesehen hatte, hielt er still und betrachtete ihn mit Verwunderung. Wie er so stand, sah er zwölf wilde, große Männer daherkommen; weil er nun glaubte, das wären Räuber, schob er seinen Karren ins Gebüsch und stieg auf einen Baum und wartete, was da geschehen würde.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 23/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die himmlische Musik<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Als noch das goldene Zeitalter war, wo die Engel mit den Bauernkindern auf den Sandhaufen spielten, standen die Tore des Himmels weit offen, und der goldene Himmelsglanz fiel aus ihnen wie ein Regen auf die Erde herab. Die Menschen sahen von der Erde in den offenen Himmel hinein; sie sahen oben die Seligen zwischen den Sternen spazieren gehen,</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/himmlische-musik.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 1 Jun 2009 23:02:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die himmlische Musik</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die himmlische Musik
Als noch das goldene Zeitalter war, wo die Engel mit den Bauernkindern auf den Sandhaufen spielten, standen die Tore des Himmels weit offen, und der goldene Himmelsglanz fiel aus ihnen wie ein Regen auf die Erde herab. Die Menschen sahen von der Erde in den offenen Himmel hinein; sie sahen oben die Seligen zwischen den Sternen spazieren gehen,
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 22/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Das brennende Geld<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Ernst Moritz Arndt</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Drei Bauern kamen eine Herbstnacht oder vielmehr früh, als es mehr gegen den Morgen ging, von einer Hochzeit aus dem Kirchdorf Lancken geritten. Sie waren Nachbarn, die in einem Dorfe wohnten, und ritten des Weges miteinander nach Hause. Als sie nun aus einem Walde kamen, sahen sie an einem kleinen Busche auf dem Felde ein großes Feuer, das bald wie ein glühender Herd voll Kohlen glimmte, bald wieder in hellen Flammen aufloderte. Sie hielten still und verwunderten sich, was das sein möge, und meinten endlich, es seien wohl Hirten und Schäfer, die es gegen die Nachtkälte angezündet hätten.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/brennende-geld.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Sat, 30 Dec 1899 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das brennende Geld</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das brennende Geld
Drei Bauern kamen eine Herbstnacht oder vielmehr früh, als es mehr gegen den Morgen ging, von einer Hochzeit aus dem Kirchdorf Lancken geritten. Sie waren Nachbarn, die in einem Dorfe wohnten, und ritten des Weges miteinander nach Hause. Als sie nun aus einem Walde kamen, sahen sie an einem kleinen Busche auf dem Felde ein großes Feuer, das bald wie ein glühender Herd voll Kohlen glimmte, bald wieder in hellen Flammen aufloderte. Sie hielten still und verwunderten sich, was das sein möge, und meinten endlich, es seien wohl Hirten und Schäfer, die es gegen die Nachtkälte angezündet hätten.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 21/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Das graue Männchen<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Es war einmal ein reicher Bauer. Weil er aber schon alt war und kein Kind hatte, ward er traurig und dachte: »Ich weiß doch nicht, für wen ich eigentlich schaffe. « Er ließ nun die Sachen gehen wie sie wollten und bald war mehr als die Hälfte seines Vermögens fort. Auf einen Tag lud er Holz im Walde ab, da kam ein klein grau Männlein und fragte ihn, warum er so traurig sei? Als er nun erzählte, wie es jeden Tag rückwärts mit ihm gehe und ein Acker um den andern an den Juden komme, da sagte das Männlein, er, der Bauer, habe Etwas im Hause, wenn er ihm das zu eigen gebe, so wolle er ihn wieder so reich machen, als er gewesen und noch einmal so reich dazu. Der Bauer sagte mit Freuden ja, da verkündigte ihm das graue Männchen, seine Frau gehe mit einem Kinde, das sei nun ihm verfallen und er müsse es ihm hier auf den Fleck bringen, sobald es das zwölfte Jahr erreicht hätte. Bis dahin solle er dem Kinde in Allem den Willen tun und ihm nichts befehlen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/graue-maennchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Sat, 30 Dec 1899 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das graue Männchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das graue Männchen
Es war einmal ein reicher Bauer. Weil er aber schon alt war und kein Kind hatte, ward er traurig und dachte: »Ich weiß doch nicht, für wen ich eigentlich schaffe. « Er ließ nun die Sachen gehen wie sie wollten und bald war mehr als die Hälfte seines Vermögens fort. Auf einen Tag lud er Holz im Walde ab, da kam ein klein grau Männlein und fragte ihn, warum er so traurig sei? Als er nun erzählte, wie es jeden Tag rückwärts mit ihm gehe und ein Acker um den andern an den Juden komme, da sagte das Männlein, er, der Bauer, habe Etwas im Hause, wenn er ihm das zu eigen gebe, so wolle er ihn wieder so reich machen, als er gewesen und noch einmal so reich dazu. Der Bauer sagte mit Freuden ja, da verkündigte ihm das graue Männchen, seine Frau gehe mit einem Kinde, das sei nun ihm verfallen und er müsse es ihm hier auf den Fleck bringen, sobald es das zwölfte Jahr erreicht hätte. Bis dahin solle er dem Kinde in Allem den Willen tun und ihm nichts befehlen.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 20/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Bohnen-Manuel<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Portugiesisches Märchen</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Ein Ehepaar führte ein trauriges Leben, da beide schon alt waren und keine Kinder hatten. Da sagte die Frau einmal: »Nichts möchte ich auf dieser Welt so gern wie einen Sohn, und wäre er auch nicht größer als eine Bohne.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bohnen-manuel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Sat, 30 Dec 1899 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Bohnen-Manuel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Bohnen-Manuel
Ein Ehepaar führte ein trauriges Leben, da beide schon alt waren und keine Kinder hatten. Da sagte die Frau einmal: »Nichts möchte ich auf dieser Welt so gern wie einen Sohn, und wäre er auch nicht größer als eine Bohne.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 19/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Beowulf<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Englisches Märchen</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Im Gotenreiche, das der weise König Hygelac beherrschte, lebte vorzeiten der junge Beowulf, der zu des Landes tapfersten und stärksten Kriegern zählte. Schon als Knabe hatte er sich durch seine Kühnheit hervorgetan, als er einst in voller Rüstung weit ins Meer hinausgeschwommen war, um die Seeungeheuer zu bekämpfen. Eine ganze Nacht hatte er dort in dem brandenden Meer zugebracht und viele der Unholde, die ihre Fangarme nach ihm ausstreckten, besiegt. Eines Tages kam an des Königs Hof ein dänischer Spielmann, der sang von der herrlichen Burg, die sein Herr, der König Rudigar von Dänemark, sich erbaut hatte. Staunend hörten die Helden von den säulengeschmückten, schimmernden Hallen, und mit Ingrimm vernahmen sie von Grendel, einem schrecklichen Moorgeist, der dort sein Wesen trieb und den König mit seinen Mannen in Furcht und Schrecken hielt.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/beowulf.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Sat, 30 Dec 1899 01:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Beowulf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Beowulf
Im Gotenreiche, das der weise König Hygelac beherrschte, lebte vorzeiten der junge Beowulf, der zu des Landes tapfersten und stärksten Kriegern zählte. Schon als Knabe hatte er sich durch seine Kühnheit hervorgetan, als er einst in voller Rüstung weit ins Meer hinausgeschwommen war, um die Seeungeheuer zu bekämpfen. Eine ganze Nacht hatte er dort in dem brandenden Meer zugebracht und viele der Unholde, die ihre Fangarme nach ihm ausstreckten, besiegt. Eines Tages kam an des Königs Hof ein dänischer Spielmann, der sang von der herrlichen Burg, die sein Herr, der König Rudigar von Dänemark, sich erbaut hatte. Staunend hörten die Helden von den säulengeschmückten, schimmernden Hallen, und mit Ingrimm vernahmen sie von Grendel, einem schrecklichen Moorgeist, der dort sein Wesen trieb und den König mit seinen Mannen in Furcht und Schrecken hielt.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 18/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Goldtöchterchen<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Vor dem Tor, gleich an der Wiese, stand ein Haus, darin wohnten zwei Leute, die hatten nur ein einziges Kind, ein ganz kleines Mädchen. Das nannten sie Goldtöchterchen. Es war ein liebes, kregles kleines Ding, flink wie ein Wiesel. Eines Morgens geht die Mutter früh in die Küche, Milch zu holen; da steigt das Ding aus dem Bett und stellt sich im Hemdchen in die Haustüre. Nun war ein wunderherrlicher Sommermorgen, und wie es so in der Haustüre steht, denkt es: Vielleicht regnet's morgen; da ist's besser, du gehst heute spazieren. Wie's so denkt, geht's auch schon; läuft hinters Haus auf die Wiese und von der Wiese bis an den Busch. Wie's an den Busch kommt, wackeln die Haselbüsche ganz ernsthaft mit den Zweigen und rufen:</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/goldtoechterchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 27 Apr 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Goldtöchterchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Goldtöchterchen
Vor dem Tor, gleich an der Wiese, stand ein Haus, darin wohnten zwei Leute, die hatten nur ein einziges Kind, ein ganz kleines Mädchen. Das nannten sie Goldtöchterchen. Es war ein liebes, kregles kleines Ding, flink wie ein Wiesel. Eines Morgens geht die Mutter früh in die Küche, Milch zu holen; da steigt das Ding aus dem Bett und stellt sich im Hemdchen in die Haustüre. Nun war ein wunderherrlicher Sommermorgen, und wie es so in der Haustüre steht, denkt es: Vielleicht regnet&apos;s morgen; da ist&apos;s besser, du gehst heute spazieren. Wie&apos;s so denkt, geht&apos;s auch schon; läuft hinters Haus auf die Wiese und von der Wiese bis an den Busch. Wie&apos;s an den Busch kommt, wackeln die Haselbüsche ganz ernsthaft mit den Zweigen und rufen:
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 17/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der große Klaus und der kleine Klaus<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">In einem Dorfe wohnten zwei Leute, die beide denselben Namen hatten. Beide hießen Klaus, aber der eine besaß vier Pferde und der andere nur ein einziges. Um sie nun voneinander unterscheiden zu können, nannte man den, der vier Pferde besaß, den großen Klaus, und den, der nur ein einziges hatte, den kleinen Klaus. Nun wollen wir hören, wie es den beiden erging, denn es ist eine wahre Geschichte. Die ganze Woche hindurch musste der kleine Klaus für den großen Klaus pflügen und ihm sein einziges Pferd leihen, dann half der große Klaus ihm wieder mit allen seinen vieren, aber nur einmal wöchentlich, und das war des Sonntags. Hussa, wie klatschte der kleine Klaus mit seiner Peitsche über alle fünf Pferde! Sie waren ja nun so gut wie sein an dem einen Tage. Die Sonne schien herrlich, und alle Glocken im Kirchturm läuteten zur Kirche, die Leute waren alle geputzt und gingen mit dem Gesangbuch unter dem Arme, den Prediger zu hören, und sie sahen den kleinen Klaus, der mit fünf Pferden pflügte, und er war so vergnügt, dass er wieder mit der Peitsche klatschte und rief: Hü, alle meine Pferde!</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/klaus.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der große Klaus und der kleine Klaus</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der große Klaus und der kleine Klaus</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der große Klaus und der kleine Klaus
In einem Dorfe wohnten zwei Leute, die beide denselben Namen hatten. Beide hießen Klaus, aber der eine besaß vier Pferde und der andere nur ein einziges. Um sie nun voneinander unterscheiden zu können, nannte man den, der vier Pferde besaß, den großen Klaus, und den, der nur ein einziges hatte, den kleinen Klaus. Nun wollen wir hören, wie es den beiden erging, denn es ist eine wahre Geschichte. Die ganze Woche hindurch musste der kleine Klaus für den großen Klaus pflügen und ihm sein einziges Pferd leihen, dann half der große Klaus ihm wieder mit allen seinen vieren, aber nur einmal wöchentlich, und das war des Sonntags. Hussa, wie klatschte der kleine Klaus mit seiner Peitsche über alle fünf Pferde! Sie waren ja nun so gut wie sein an dem einen Tage. Die Sonne schien herrlich, und alle Glocken im Kirchturm läuteten zur Kirche, die Leute waren alle geputzt und gingen mit dem Gesangbuch unter dem Arme, den Prediger zu hören, und sie sahen den kleinen Klaus, der mit fünf Pferden pflügte, und er war so vergnügt, dass er wieder mit der Peitsche klatschte und rief: Hü, alle meine Pferde!
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 16/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Das Osterhasen-Wunderkind<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Marion Wolf</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Im Reich der Frühlingsgöttin Ostara liegt das Tal der Osterhasen, begrenzt von felsigen Hügeln. In einer großen, von Brombeerbüschen überwucherten Grotte liegt die Osterhasenschule. Jahraus, jahrein sitzen hier die jungen Häschen und malen artig die althergebrachten Zickzackmuster, Streifen und Punkte ab, die Meister Mockel ihnen vorzeichnet. Nur einer hat überhaupt keine Lust dazu: Wackelschwänzchen. Er guckt lieber aus dem Fenster, schaut den Vögeln beim Nestbau zu und verfolgt ihren grazilen Flug. So sehr wünscht er sich, mit ihnen die weite Ferne zu erkunden, dass sein Stummelschwänzchen ganz aufgeregt zittert.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://de.groups.yahoo.com/group/maerchenletter/message/465</link>
      <author>(c) Marion Wolf</author>
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      <pubDate>Mon, 6 Apr 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Osterhasen-Wunderkind</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Osterhasen-Wunderkind

Im Reich der Frühlingsgöttin Ostara liegt das Tal der Osterhasen, begrenzt von felsigen Hügeln. In einer großen, von Brombeerbüschen überwucherten Grotte liegt die Osterhasenschule. Jahraus, jahrein sitzen hier die jungen Häschen und malen artig die althergebrachten Zickzackmuster, Streifen und Punkte ab, die Meister Mockel ihnen vorzeichnet. Nur einer hat überhaupt keine Lust dazu: Wackelschwänzchen. Er guckt lieber aus dem Fenster, schaut den Vögeln beim Nestbau zu und verfolgt ihren grazilen Flug. So sehr wünscht er sich, mit ihnen die weite Ferne zu erkunden, dass sein Stummelschwänzchen ganz aufgeregt zittert.

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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 15/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der Vogel des Volkslieds<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Es ist Winterzeit; die Erde hat eine Schneedecke, als sei sie von Marmor aus dem Felsen gehauen; die Luft ist hell und klar, der Wind ist scharf wie ein hartgeschmiedetes Schwert, die Bäume stehen da wie weiße Korallen, wie blühende Mandelzweige, hier ist es frisch wie auf den hohen Alpen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/vogel-volkslieds.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 6 Apr 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Vogel des Volkslieds</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Vogel des Volkslieds</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Vogel des Volkslieds

Es ist Winterzeit; die Erde hat eine Schneedecke, als sei sie von Marmor aus dem Felsen gehauen; die Luft ist hell und klar, der Wind ist scharf wie ein hartgeschmiedetes Schwert, die Bäume stehen da wie weiße Korallen, wie blühende Mandelzweige, hier ist es frisch wie auf den hohen Alpen.

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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 14/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die Hexe und die Königskinder<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Mitten in einem Walde wohnte eine alte schlimme Hexe ganz allein mit ihrer Tochter, die ein gutes, mildes Kind war und bei der das Sprichwort, der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, nicht zutraf. Der Stamm nämlich war über alle Maßen knorrig, stachlig und hässlich; wer die Alte sah, ging ihr aus dem Wege und dachte: Weit davon ist gut vorm Schuss. Die Alte trug beständig eine grüne Brille und über ihrem Zottelhaar, das ungekämmt ihr vom Kopfe weit herunterhing, einen roten Tuchlappen, sie ging gern in kurzen Ärmeln, dass ihre dürren wettergebräunten Arme weit aus dem sie umschlotternden Gewand hervorragten. Auf dem Rücken trug sie für gewöhnlich einen Sack mit Zauberkräutern, die sie im Walde sammelte, und in der Hand einen großen Topf, darin sie dieselben kochte und damit Ungewitter, Hagel und Schloßen, Reif und Frost zu Wege brachte, so oft es ihr beliebte.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hexe-koenigskinder.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hexe-koenigskinder.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Hexe und die Königskinder</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Hexe und die Königskinder

Mitten in einem Walde wohnte eine alte schlimme Hexe ganz allein mit ihrer Tochter, die ein gutes, mildes Kind war und bei der das Sprichwort, der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, nicht zutraf. Der Stamm nämlich war über alle Maßen knorrig, stachlig und hässlich; wer die Alte sah, ging ihr aus dem Wege und dachte: Weit davon ist gut vorm Schuss. Die Alte trug beständig eine grüne Brille und über ihrem Zottelhaar, das ungekämmt ihr vom Kopfe weit herunterhing, einen roten Tuchlappen, sie ging gern in kurzen Ärmeln, dass ihre dürren wettergebräunten Arme weit aus dem sie umschlotternden Gewand hervorragten. Auf dem Rücken trug sie für gewöhnlich einen Sack mit Zauberkräutern, die sie im Walde sammelte, und in der Hand einen großen Topf, darin sie dieselben kochte und damit Ungewitter, Hagel und Schloßen, Reif und Frost zu Wege brachte, so oft es ihr beliebte.

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 13/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der getreue Paul<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Der König von Spanien ging eines Tages auf die Jagd, aber es war kein Wild zu sehen weit und breit. Da hörte er im Walde etwas jammern und als er hinzu kam, war es ein armes Knäbchen das weinte. Er nahm das Kind in seinen Mantel, trug es mit sich in sein Schloss und ließ es mit seinem eigenen Sohne erziehen. Der hieß Ferdinand, das Knäbchen bekam den Namen Paul. Als die Beiden achtzehn Jahre alt waren und recht stattliche Jünglinge, da wollten sie sich die Welt beschauen und gingen zu Schiffe. Sie waren aber noch nicht weit gekommen, da wurde ihr Schiff von Seeräubern umzingelt und Beide gefangen genommen. Das war wohl sehr hart, aber noch härter, als sie jetzt als Sklaven verkauft wurden und in des Sultans Gärten die niedrigsten Arbeiten verrichten mussten.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/getreue-paul.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 23 Mar 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der getreue Paul</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der getreue Paul</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der getreue Paul

Der König von Spanien ging eines Tages auf die Jagd, aber es war kein Wild zu sehen weit und breit. Da hörte er im Walde etwas jammern und als er hinzu kam, war es ein armes Knäbchen das weinte. Er nahm das Kind in seinen Mantel, trug es mit sich in sein Schloss und ließ es mit seinem eigenen Sohne erziehen. Der hieß Ferdinand, das Knäbchen bekam den Namen Paul. Als die Beiden achtzehn Jahre alt waren und recht stattliche Jünglinge, da wollten sie sich die Welt beschauen und gingen zu Schiffe. Sie waren aber noch nicht weit gekommen, da wurde ihr Schiff von Seeräubern umzingelt und Beide gefangen genommen. Das war wohl sehr hart, aber noch härter, als sie jetzt als Sklaven verkauft wurden und in des Sultans Gärten die niedrigsten Arbeiten verrichten mussten.

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 12/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der faule Heinz<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Gebr. Grimm</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Heinz war faul, und obgleich er weiter nichts zu tun hatte, als seine Ziege täglich auf die Weide zu treiben, so seufzte er dennoch, wenn er nach vollbrachtem Tagewerk abends nach Hause kam. 'Es ist in Wahrheit eine schwere Last’, sagte er</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/faule-heinz.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der faule Heinz</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der faule Heinz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der faule Heinz

Heinz war faul, und obgleich er weiter nichts zu tun hatte, als seine Ziege täglich auf die Weide zu treiben, so seufzte er dennoch, wenn er nach vollbrachtem Tagewerk abends nach Hause kam. &apos;Es ist in Wahrheit eine schwere Last’, sagte er

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 11/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Wie der Lousberg entstanden ist<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Aachener Märchen</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Nachdem Kaiser Karl seine Stadt Aachen gegründet hatte, wollte er umgehend einen Palast und ein Gotteshaus errichten. Für sein Münster ließ er die weltbesten Baumeister kommen, die mit den edelsten Materialien den Palast erbauen sollten.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/lousberg.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 9 Mar 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Wie der Lousberg entstanden ist</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Wie der Lousberg entstanden ist</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie der Lousberg entstanden ist

Nachdem Kaiser Karl seine Stadt Aachen gegründet hatte, wollte er umgehend einen Palast und ein Gotteshaus errichten. Für sein Münster ließ er die weltbesten Baumeister kommen, die mit den edelsten Materialien den Palast erbauen sollten.

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 10/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die verwandelte Maus<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Es war einmal ein frommer Mann, der diente der Gottheit betend und büßend in einer Wildnis, und Gott war ihm ob seiner Frömmigkeit und fleckenlosen Tugend also gnädig, dass er jeden Wunsch des Büßers erhörte und erfüllte. Einst saß der Fromme am Strande eines Baches, versunken in andächtige Gedanken, da flog ein Sperber über ihn hin, der hatte ein Mäuslein gefangen, das er noch in den Krallen trug, das Mäuslein aber zappelte und entfiel dem Sperber und fiel herab in des frommen Mannes Schoß. Da erbarmte sich der Fromme des Mäusleins, band es lind in ein Tüchlein und trug es nach seinem Hause, um es allda zu pflegen und aufzuziehen. Da gedachte er aber, dass seine Diener daran einen Anstoß nehmen würden, dass er, der reine Mann, mit einem unreinen Tiere sich abgebe, und würden sich scheuen, und da bat er Gott, das Mäuslein doch lieber in ein Maidlein zu verwandeln. Und siehe, Gott erhörte die Bitte, und verwandelte alsbald das Mäuslein in ein schönes Maidlein. Das führte nun der Fromme fröhlich in sein Haus, erzog es und hatte an ihm sein väterliches Wohlgefallen, und seine Diener glaubten, ihr Gebieter habe es in der Wildnis gefunden oder es sei ihm von Anverwandten übergeben worden. Da nun das Maidlein, das als des Frommen Tochter galt, herangewachsen war, so gedachte er daran, es an einen guten Mann zu verheiraten, und fragte die Maid, ob sie Neigung habe zu heiraten, und was für einen Mann sie sich wünsche. Die Maid aber trug hohen und herrischen Sinn und antwortete: ›Ja – aber nur den höchsten Herrscher!</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/verwandelte-maus.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/verwandelte-maus.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 2 Mar 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die verwandelte Maus</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die verwandelte Maus</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die verwandelte Maus

Es war einmal ein frommer Mann, der diente der Gottheit betend und büßend in einer Wildnis, und Gott war ihm ob seiner Frömmigkeit und fleckenlosen Tugend also gnädig, dass er jeden Wunsch des Büßers erhörte und erfüllte. Einst saß der Fromme am Strande eines Baches, versunken in andächtige Gedanken, da flog ein Sperber über ihn hin, der hatte ein Mäuslein gefangen, das er noch in den Krallen trug, das Mäuslein aber zappelte und entfiel dem Sperber und fiel herab in des frommen Mannes Schoß. Da erbarmte sich der Fromme des Mäusleins, band es lind in ein Tüchlein und trug es nach seinem Hause, um es allda zu pflegen und aufzuziehen. Da gedachte er aber, dass seine Diener daran einen Anstoß nehmen würden, dass er, der reine Mann, mit einem unreinen Tiere sich abgebe, und würden sich scheuen, und da bat er Gott, das Mäuslein doch lieber in ein Maidlein zu verwandeln. Und siehe, Gott erhörte die Bitte, und verwandelte alsbald das Mäuslein in ein schönes Maidlein. Das führte nun der Fromme fröhlich in sein Haus, erzog es und hatte an ihm sein väterliches Wohlgefallen, und seine Diener glaubten, ihr Gebieter habe es in der Wildnis gefunden oder es sei ihm von Anverwandten übergeben worden. Da nun das Maidlein, das als des Frommen Tochter galt, herangewachsen war, so gedachte er daran, es an einen guten Mann zu verheiraten, und fragte die Maid, ob sie Neigung habe zu heiraten, und was für einen Mann sie sich wünsche. Die Maid aber trug hohen und herrischen Sinn und antwortete: ›Ja – aber nur den höchsten Herrscher!

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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 09/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der alte Hildebrand<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Gebr. Grimm</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Es war amahl a Baur und a Bäurin, und dö Bäurin, dö hat der Pfarra im Dorf gern gesegn, und da hat er alleweil gwunschen, wann er nur amahl an ganzen Tag mit der Bäurin allan recht vergnügt zubringa kunnt, und der Bäurin, der wars halt a recht gwesn. No, da hat er amahl zu der Bäurin gsagt 'hanz, mei liebi Bäurin, hietzt hab i was ausstudiert, wie wir halt amahl an ganzen Tag recht vergnügt mitanander zubringa kunnten.«</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hildebrand.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der alte Hildebrand</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der alte Hildebrand

Es war amahl a Baur und a Bäurin, und dö Bäurin, dö hat der Pfarra im Dorf gern gesegn, und da hat er alleweil gwunschen, wann er nur amahl an ganzen Tag mit der Bäurin allan recht vergnügt zubringa kunnt, und der Bäurin, der wars halt a recht gwesn. No, da hat er amahl zu der Bäurin gsagt &apos;hanz, mei liebi Bäurin, hietzt hab i was ausstudiert, wie wir halt amahl an ganzen Tag recht vergnügt mitanander zubringa kunnten.

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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 08/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der Mann ohne Herz<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Es sind einmal sieben Brüder gewesen, waren arme Waisen, hatten keine Schwester, mussten alles im Hause selbst tun, das gefiel ihnen nicht, wurden Rates untereinander, sie wollten heiraten. Nun gab es aber da, wo sie wohnten, keine Bräute für sie, da sagten die älteren, sie wollten in die Fremde ziehen, sich Bräute suchen, und ihr Jüngster sollte das Haus hüten, und dem wollten sie eine recht schöne Braut mitbringen. Das war der Jüngste gar wohl zufrieden, und die sechse machten sich fröhlich und wohlgemut auf den Weg. Unterwegs kamen sie an ein kleines Häuschen, das stand ganz einsam in einem Walde, und vor dem Häuschen stand ein alter alter Mann, der rief die Brüder an und fragte: »Heda! Ihr jungen Gieke in die Welt! Wohin denn so lustig und so geschwind?«</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/mann-ohne-herz.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/mann-ohne-herz.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 16 Feb 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Mann ohne Herz</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Mann ohne Herz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Mann ohne Herz

Es sind einmal sieben Brüder gewesen, waren arme Waisen, hatten keine Schwester, mussten alles im Hause selbst tun, das gefiel ihnen nicht, wurden Rates untereinander, sie wollten heiraten. Nun gab es aber da, wo sie wohnten, keine Bräute für sie, da sagten die älteren, sie wollten in die Fremde ziehen, sich Bräute suchen, und ihr Jüngster sollte das Haus hüten, und dem wollten sie eine recht schöne Braut mitbringen. Das war der Jüngste gar wohl zufrieden, und die sechse machten sich fröhlich und wohlgemut auf den Weg. Unterwegs kamen sie an ein kleines Häuschen, das stand ganz einsam in einem Walde, und vor dem Häuschen stand ein alter alter Mann, der rief die Brüder an und fragte: »Heda! Ihr jungen Gieke in die Welt! Wohin denn so lustig und so geschwind?«

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 07/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die alte Bettelfrau<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Gebrüder Grimm</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Es war einmal eine alte Frau, du hast wohl ehe eine alte Frau sehn betteln gehen? diese Frau bettelte auch, und wann sie etwas bekam, dann sagte sie 'Gott lohn Euch.' Die Bettelfrau kam an die Tür, da stand ein freundlicher Schelm von Jungen am Feuer und wärmte sich. Der Junge sagte freundlich zu der armen alten Frau, wie sie so an der Tür stand und zitterte 'kommt, Altmutter, und erwärmt Euch.' Sie kam herzu, ging aber zu nahe ans Feuer stehen, dass ihre alten Lumpen anfingen zu brennen, und sie ward's nicht gewahr. Der Junge stand und sah das, er hätt's doch löschen sollen? Nicht wahr, er hätte löschen sollen? Und wenn er kein Wasser gehabt hätte, dann hätte er alles Wasser in seinem Leibe zu den Augen herausweinen sollen, das hätte so zwei hübsche Bächlein gegeben zu löschen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bettelfrau.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 9 Feb 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die alte Bettelfrau</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die alte Bettelfrau</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die alte Bettelfrau

Es war einmal eine alte Frau, du hast wohl ehe eine alte Frau sehn betteln gehen? diese Frau bettelte auch, und wann sie etwas bekam, dann sagte sie &apos;Gott lohn Euch.&apos; Die Bettelfrau kam an die Tür, da stand ein freundlicher Schelm von Jungen am Feuer und wärmte sich. Der Junge sagte freundlich zu der armen alten Frau, wie sie so an der Tür stand und zitterte &apos;kommt, Altmutter, und erwärmt Euch.&apos; Sie kam herzu, ging aber zu nahe ans Feuer stehen, dass ihre alten Lumpen anfingen zu brennen, und sie ward&apos;s nicht gewahr. Der Junge stand und sah das, er hätt&apos;s doch löschen sollen? Nicht wahr, er hätte löschen sollen? Und wenn er kein Wasser gehabt hätte, dann hätte er alles Wasser in seinem Leibe zu den Augen herausweinen sollen, das hätte so zwei hübsche Bächlein gegeben zu löschen.

</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 06/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Die Geschenke des kleinen Volkes<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Gebrüder Grimm</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Ein Schneider und ein Goldschmied wanderten zusammen und vernahmen eines Abends, als die Sonne hinter die Berge gesunken war, den Klang einer fernen Musik, die immer deutlicher ward; sie tönte ungewöhnlich, aber so anmutig, dass sie aller Müdigkeit vergaßen und rasch weiterschritten.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geschenke-kleinen-volkes.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 2 Feb 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Geschenke des kleinen Volkes</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Geschenke des kleinen Volkes</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Geschenke des kleinen Volkes

Ein Schneider und ein Goldschmied wanderten zusammen und vernahmen eines Abends, als die Sonne hinter die Berge gesunken war, den Klang einer fernen Musik, die immer deutlicher ward; sie tönte ungewöhnlich, aber so anmutig, dass sie aller Müdigkeit vergaßen und rasch weiterschritten.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 05/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der Rosenelf<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Mitten in einem Garten wuchs ein Rosenstock, der war ganz voller Rosen, und in einer derselben, der schönsten von allen, wohnte ein Elf; er war so winzig klein, dass kein menschliches Auge ihn erblicken konnte; hinter jedem Blatte in der Rose hatte er eine Schlafkammer; er war so wohlgebildet und schön, wie nur ein Kind sein konnte und hatte Flügel von den Schultern bis gerade hinunter zu den Füßen. O, welcher Duft war in seinen Zimmern, und wie klar und schön waren die Wände! Es waren ja die blassroten Rosenblätter.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/rosenelf.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Rosenelf</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Rosenelf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Rosenelf

Mitten in einem Garten wuchs ein Rosenstock, der war ganz voller Rosen, und in einer derselben, der schönsten von allen, wohnte ein Elf; er war so winzig klein, dass kein menschliches Auge ihn erblicken konnte; hinter jedem Blatte in der Rose hatte er eine Schlafkammer; er war so wohlgebildet und schön, wie nur ein Kind sein konnte und hatte Flügel von den Schultern bis gerade hinunter zu den Füßen. O, welcher Duft war in seinen Zimmern, und wie klar und schön waren die Wände! Es waren ja die blassroten Rosenblätter.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 04/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Der alte Koffer<br /></font></font><font face="Verdana"><font face="Verdana"><font size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Ein alter Herr, der viel reiste, besa&szlig; einen Koffer. Sch&ouml;n war der Koffer nicht, sondern grundh&auml;sslich; denn er war mit struppigem Seehundsfell &uuml;berzogen und hatte eiserne B&auml;ner und Ecken. In dem Fell aber waren schon oft die Motten gewesen, und das eiserne Beschl&auml;ge war stark verrostet, hatte auch mit der Zeit manchen Buckel und manche Schmarre bekommen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/alte-koffer.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der alte Koffer</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der alte Koffer</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der alte Koffer

Ein alter Herr, der viel reiste, besaß einen Koffer. Schön war der Koffer nicht, sondern grundhässlich; denn er war mit struppigem Seehundsfell überzogen und hatte eiserne Bäner und Ecken. In dem Fell aber waren schon oft die Motten gewesen, und das eiserne Beschläge war stark verrostet, hatte auch mit der Zeit manchen Buckel und manche Schmarre bekommen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 03/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000" size="4"><font face="Verdana">Star und Badew&auml;nnlein</font></font><font face="Verdana"><br /></font><font size="2"><font face="Verdana">Ludwig Bechstein</font></font></p>

  <p><font face="Verdana">Vor einem Wirtshaus im Walde hielt ein junger stattlicher Reitersmann, da trat eine feine Maid aus der T&uuml;re, gr&uuml;&szlig;te ihn z&uuml;chtig und fragte, was er begehre. Da heischte er einen Becher k&uuml;hlen Weins, den brachte ihm die Jungfrau. Der Reitersmann trank aber nicht eher, bis die Maid mit ihren roten Lippen von dem Weine genippt und den Trunk ihm kredenzt hatte. W&auml;hrend er nun trank, trat die Wirtin aus der T&uuml;re, ein h&auml;ssliches Weib von brauner Gesichtsfarbe und widrigem Ansehen. Die fragte der Reitersmann: &raquo;Holla, Frau Wirtin! Ihr habt f&uuml;rwahr ein feines T&ouml;chterlein! Nicht also?&laquo;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/star-badewaennlein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 12 Jan 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Star und Badewännlein</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Star und Badewännlein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Star und Badewännlein

Vor einem Wirtshaus im Walde hielt ein junger stattlicher Reitersmann, da trat eine feine Maid aus der Türe, grüßte ihn züchtig und fragte, was er begehre. Da heischte er einen Becher kühlen Weins, den brachte ihm die Jungfrau. Der Reitersmann trank aber nicht eher, bis die Maid mit ihren roten Lippen von dem Weine genippt und den Trunk ihm kredenzt hatte. Während er nun trank, trat die Wirtin aus der Türe, ein hässliches Weib von brauner Gesichtsfarbe und widrigem Ansehen. Die fragte der Reitersmann: »Holla, Frau Wirtin! Ihr habt fürwahr ein feines Töchterlein! Nicht also?«</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 02/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font color="#804040"><font face="Verdana"><strong>Undank ist der Welt Lohn<br /></strong><font color="#000000">L</font></font><font face="Verdana" color="#000000">udwig Bechstein</font></font></p>

  <p align="justify"><font face="Verdana" color="#000000">Es war einmal ein armer B&auml;ckergeselle, der kam mit seinem Herrn in Streit, weil der Geselle immer die Semmeln und Fastenbrezeln dem Herrn zu gro&szlig; machte und der Herr dieselben stets unchristlich klein haben wollte. Der Geselle war der bravste und ehrlichste Bursche von der Welt und hatte durch seine Heiterkeit und durch Flei&szlig; seinem Meister vielen Zuschlag verschafft, allein das half ihm alles nichts, und der Meister sprach: &raquo;Ich bin der Meister, und vor der T&uuml;r ist dein. &laquo;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/undank-welt-lohn.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 5 Jan 2009 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Undank ist der Welt Lohn </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Undank ist der Welt Lohn </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Undank ist der Welt Lohn

Es war einmal ein armer Bäckergeselle, der kam mit seinem Herrn in Streit, weil der Geselle immer die Semmeln und Fastenbrezeln dem Herrn zu groß machte und der Herr dieselben stets unchristlich klein haben wollte. Der Geselle war der bravste und ehrlichste Bursche von der Welt und hatte durch seine Heiterkeit und durch Fleiß seinem Meister vielen Zuschlag verschafft, allein das half ihm alles nichts, und der Meister sprach: »Ich bin der Meister, und vor der Tür ist dein. «</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 01/2009</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Nach Jahrtausenden<br /><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></strong></font></p><strong><font face="Verdana" size="2">

      <p>Ja, nach Jahrtausenden kommen sie auf den Fl&uuml;geln des Dampfes durch die Luft &uuml;ber das Weltmeer. Amerikas junge Einwohner besuchen das alte Europa. Sie kommen zu den Denkm&auml;lern hier und zu unserer versunkenen Pracht, so wie wir heute nach S&uuml;dasien wandern, um dessen br&ouml;ckelnde Herrlichkeiten zu sehen. <br />Nach Jahrtausenden kommen sie.</p></font></strong>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/nach-jahrtausenden.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2008 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Nach Jahrtausenden </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Nach Jahrtausenden </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Nach Jahrtausenden



Ja, nach Jahrtausenden kommen sie auf den Flügeln des Dampfes durch die Luft über das Weltmeer. Amerikas junge Einwohner besuchen das alte Europa. Sie kommen zu den Denkmälern hier und zu unserer versunkenen Pracht, so wie wir heute nach Südasien wandern, um dessen bröckelnde Herrlichkeiten zu sehen.

Nach Jahrtausenden kommen sie.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 52/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die Geburt Jesu<br /></strong><font color="#000000" size="2"></font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Die Monate vergingen, es wurde Sommer und dann Herbst. Das Kind, das Maria trug, schlief in ihr und wuchs. Als der Winter kam, war Marias Leib schwer und von ihm erfüllt. Die Geburt des Kindes stand nahe bevor.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/weihnachten/die_geburt_jesu.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2008 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Geburt Jesu </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Geburt Jesu </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Geburt Jesu



Die Monate vergingen, es wurde Sommer und dann Herbst. Das Kind, das Maria trug, schlief in ihr und wuchs. Als der Winter kam, war Marias Leib schwer und von ihm erfüllt. Die Geburt des Kindes stand nahe bevor.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 51/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Per Gynt<br /></strong><font color="#000000" size="2">Peter Christen Asbj&oslash;rnsen</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">In alten Zeiten lebte in Quam ein Sch&uuml;tze, der hie&szlig; Per Gynt. Er lag best&auml;ndig droben im Gebirge und schoss dort B&auml;ren und Elche, denn damals gab es noch mehr W&auml;lder auf den Bergen, und in ihnen hielten sich derartige Untiere auf. In einem Jahre nun, sp&auml;t im Herbst, nachdem das Vieh schon l&auml;ngst von den Bergweiden herabgetrieben war, wollte Per Gynt wieder einmal hinauf ins Gebirge. Mit Ausnahme von drei Sennerinnen hatten schon alle Hirtenleute das Gebirge verlassen. Als Per Gynt die H&ouml;vringalm erreichte, wo er in einer Sennh&uuml;tte &uuml;bernachten wollte, war es schon so dunkel, dass er die Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Da fingen die Hunde pl&ouml;tzlich so f&uuml;rchterlich zu bellen an, dass es Per Gynt ganz unheimlich zumute wurde. Pl&ouml;tzlich stie&szlig; sein Fu&szlig; am etwas an, und als er es bef&uuml;hlte, war es kalt und gro&szlig; und schl&uuml;pfrig, da er aber nicht vom Wege abgekommen zu sein glaubte, konnte er sich gar nicht erkl&auml;ren, was das sein k&ouml;nnte; aber es kam ihm gar nicht geheuer vor.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/per-gynt.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2008 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Per Gynt </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Per Gynt



In alten Zeiten lebte in Quam ein Schütze, der hieß Per Gynt. Er lag beständig droben im Gebirge und schoss dort Bären und Elche, denn damals gab es noch mehr Wälder auf den Bergen, und in ihnen hielten sich derartige Untiere auf. In einem Jahre nun, spät im Herbst, nachdem das Vieh schon längst von den Bergweiden herabgetrieben war, wollte Per Gynt wieder einmal hinauf ins Gebirge. Mit Ausnahme von drei Sennerinnen hatten schon alle Hirtenleute das Gebirge verlassen. Als Per Gynt die Hövringalm erreichte, wo er in einer Sennhütte übernachten wollte, war es schon so dunkel, dass er die Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Da fingen die Hunde plötzlich so fürchterlich zu bellen an, dass es Per Gynt ganz unheimlich zumute wurde. Plötzlich stieß sein Fuß am etwas an, und als er es befühlte, war es kalt und groß und schlüpfrig, da er aber nicht vom Wege abgekommen zu sein glaubte, konnte er sich gar nicht erklären, was das sein könnte; aber es kam ihm gar nicht geheuer vor.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 50/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Das blaue Fl&auml;mmchen<br /></strong><font color="#000000" size="2">Ludwig Bechstein</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Einst lebte ein einzelner alter Herr in einem uralten Hause, bei dem blieb selten ein Gesinde lange, und alle die Dienstboten, die er gehabt, erz&auml;hlten, es sei nicht recht geheuer in dem Hause; man h&ouml;re Gespenster rumoren, sehe Fl&auml;mmchen an dunklen Orten und werde auch auf sonstige Weise von Spukdingern geschreckt.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/blaue-flaemmchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/blaue-flaemmchen.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 9 Dec 2008 21:54:52 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das blaue Flämmchen </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das blaue Flämmchen </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das blaue Flämmchen



Einst lebte ein einzelner alter Herr in einem uralten Hause, bei dem blieb selten ein Gesinde lange, und alle die Dienstboten, die er gehabt, erzählten, es sei nicht recht geheuer in dem Hause; man höre Gespenster rumoren, sehe Flämmchen an dunklen Orten und werde auch auf sonstige Weise von Spukdingern geschreckt.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 49/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>St. Nikolaus</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Es war in einer Stadt in Kleinasien mit Namen Patera. Den Eltern Johanna und Epiphanius wurde ein Kn&auml;blein geboren, das sie Nikolaus nannten. Etwas sp&auml;ter zog die Familie nach Myra, einer Stadt in der N&auml;he des Meeres. Als Nikolaus schon einige Jahre alt war, spielte der Bub am liebsten mit wei&szlig;en Steinchen. Er hatte sie &uuml;berall gesammelt. Damit legte er Figuren auf den Boden drau&szlig;en vor dem Elternhaus. Wenn andere Kinder herbeikamen, schenkte er ihnen auch wei&szlig;e Steinchen, und sie legten mit ihm Kreise und zackige Figuren.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/weihnachten/st-nikolaus.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/weihnachten/st-nikolaus.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 1 Dec 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - St. Nikolaus </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - St. Nikolaus </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>St. Nikolaus



Es war in einer Stadt in Kleinasien mit Namen Patera. Den Eltern Johanna und Epiphanius wurde ein Knäblein geboren, das sie Nikolaus nannten. Etwas später zog die Familie nach Myra, einer Stadt in der Nähe des Meeres. Als Nikolaus schon einige Jahre alt war, spielte der Bub am liebsten mit weißen Steinchen. Er hatte sie überall gesammelt. Damit legte er Figuren auf den Boden draußen vor dem Elternhaus. Wenn andere Kinder herbeikamen, schenkte er ihnen auch weiße Steinchen, und sie legten mit ihm Kreise und zackige Figuren.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 48/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Weihnachten der Tiere<br /></strong><font color="#000000" size="2">&nbsp;</font></font></p>



<p align="left"><font face="Verdana">Die Tiere diskutierten einmal &uuml;ber Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/weihnachten/weihnachten_der_tiere.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Weihnachten der Tiere </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Weihnachten der Tiere </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Weihnachten der Tiere



Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 47/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Der Fischerssohn, der Rappe und der Schimmel<br /></strong><font color="#000000" size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">In einem gro&szlig;en Walde lag ein gro&szlig;er See, daran wohnte ein Fischer mit seiner Frau. Gott hatte ihnen f&uuml;nf S&ouml;hne geschenkt, einer sch&ouml;ner als der andere. Jeden Tag, sobald der Morgen anbrach, zog der Fischer zu dem See und warf seine Netze aus und Abends zog er sie ein und stets hatte er sie voll guter, sch&ouml;ner Fische. Es war als ob ein besonderer Segen auf seiner Arbeit ruhe; der schien von einem kleinen grauen M&auml;nnchen herzukommen, welches sich jeden Tag an dem See sehen lie&szlig; und in dem Kahne und an den Netzen herum sprang, als ob es den Fischen locke.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fischerssohn-rappe-schimmel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Fischerssohn, der Rappe und der Schimmel </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Fischerssohn, der Rappe und der Schimmel </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Fischerssohn, der Rappe und der Schimmel



In einem großen Walde lag ein großer See, daran wohnte ein Fischer mit seiner Frau. Gott hatte ihnen fünf Söhne geschenkt, einer schöner als der andere. Jeden Tag, sobald der Morgen anbrach, zog der Fischer zu dem See und warf seine Netze aus und Abends zog er sie ein und stets hatte er sie voll guter, schöner Fische. Es war als ob ein besonderer Segen auf seiner Arbeit ruhe; der schien von einem kleinen grauen Männchen herzukommen, welches sich jeden Tag an dem See sehen ließ und in dem Kahne und an den Netzen herum sprang, als ob es den Fischen locke.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 46/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die zw&ouml;lf Apostel<br /></strong><font color="#000000" size="2">Gebr&uuml;der Grimm</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Es war dreihundert Jahre vor des Herrn Christi Geburt, da lebte eine Mutter, die hatte zw&ouml;lf S&ouml;hne, war aber so arm und d&uuml;rftig, dass sie nicht wusste, womit sie ihnen l&auml;nger das Leben erhalten sollte.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/12apostel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die zwölf Apostel </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die zwölf Apostel </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die zwölf Apostel



Es war dreihundert Jahre vor des Herrn Christi Geburt, da lebte eine Mutter, die hatte zwölf Söhne, war aber so arm und dürftig, dass sie nicht wusste, womit sie ihnen länger das Leben erhalten sollte.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 45/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die k&uuml;nstliche Orgel<br /></strong><font color="#000000" size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Vor langen, langen Jahren lebte einmal ein sehr geschickter junger Orgelbauer, der hatte schon viele Orgeln gebaut, und die letzte war immer wieder besser als die vorhergehende. Zuletzt machte er eine Orgel, die war so k&uuml;nstlich, dass sie von selbst zu spielen anfing..</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kuenstliche-orgel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Nov 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die künstliche Orgel </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die künstliche Orgel </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die künstliche Orgel



Vor langen, langen Jahren lebte einmal ein sehr geschickter junger Orgelbauer, der hatte schon viele Orgeln gebaut, und die letzte war immer wieder besser als die vorhergehende. Zuletzt machte er eine Orgel, die war so künstlich, dass sie von selbst zu spielen anfing</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 44/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Des Teufels Hilfe<br /></strong><font color="#000000" size="2">Josef Haltrich</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Ein armer Bauer brachte einmal Holz aus dem Walde und blieb in einer Pf&uuml;tze stecken, so dass er nicht von der Stelle fortkommen konnte; da trat ein unbekannter Mann zu ihm hin und sprach: &bdquo;Ich m&ouml;chte dir auf einmal aus der Not helfen, wenn du mir das Neueste, das jetzt in deinem Hause sich findet, zu geben versprichst; nach zwanzig Jahren erst sollst du mir's ausliefern!&quot; Der Bauer dachte an die neuen h&ouml;lzernen L&ouml;ffel, die er vor kurzem gekauft hatte, und versprach ohne weiteres das Verlangte, und sogleich wurde auch ein schriftlicher Vertrag aufgesetzt. Darauf zog der Fremde den Wagen samt den K&uuml;hen heraus und ging fort. Als der Bauer zu Hause ankam, erfuhr er zu seinem Schrecken, es sei zu der und der Zeit ihm ein Sohn geboren. Er erkannte jetzt gleich, dass er dem B&ouml;sen sein Kind verschrieben habe; sogleich ging er zu seinem Herrn Pfarrer und gestand ihm die S&uuml;nde. Der tr&ouml;stete ihn und sprach:</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/teufels-hilfe.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Des Teufels Hilfe </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Des Teufels Hilfe </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Des Teufels Hilfe



Ein armer Bauer brachte einmal Holz aus dem Walde und blieb in einer Pfütze stecken, so dass er nicht von der Stelle fortkommen konnte; da trat ein unbekannter Mann zu ihm hin und sprach: „Ich möchte dir auf einmal aus der Not helfen, wenn du mir das Neueste, das jetzt in deinem Hause sich findet, zu geben versprichst; nach zwanzig Jahren erst sollst du mir&apos;s ausliefern!&quot; Der Bauer dachte an die neuen hölzernen Löffel, die er vor kurzem gekauft hatte, und versprach ohne weiteres das Verlangte, und sogleich wurde auch ein schriftlicher Vertrag aufgesetzt. Darauf zog der Fremde den Wagen samt den Kühen heraus und ging fort. Als der Bauer zu Hause ankam, erfuhr er zu seinem Schrecken, es sei zu der und der Zeit ihm ein Sohn geboren. Er erkannte jetzt gleich, dass er dem Bösen sein Kind verschrieben habe; sogleich ging er zu seinem Herrn Pfarrer und gestand ihm die Sünde. Der tröstete ihn und sprach:</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 43/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Pechvogel und Gl&uuml;ckskind<br /></strong><font color="#000000" size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></p><font face="Verdana" size="2">



    <p><font face="Verdana">In einer kleinen Stadt, nicht weit von dem Orte, wo ich wohne, lebte einmal ein junger Mann, dem alles zum Ungl&uuml;ck ausschlug, was er anfing. Sein Vater hatte Pechvogel gehei&szlig;en, und so hie&szlig; er denn auch Pechvogel. Beide Eltern waren ihm fr&uuml;h gestorben, und die lange, d&uuml;rre Tante, die ihn damals zu sich genommen hatte, pr&uuml;gelte ihn jedes Mal, wenn sie aus der Messe kam. Da sie nun aber jeden Tag in die Messe ging, so pr&uuml;gelte sie ihn eben auch alle Tage. Er hatte aber auch wirklich viel Ungl&uuml;ck. Denn wenn er ein Glas trug, fiel es ihm gew&ouml;hnlich hin; und wenn er dann weinend die Scherben auflas, schnitt er sich stets in die Finger.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/pechvogel-glueckskind.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Pechvogel und Glückskind </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Pechvogel und Glückskind </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Pechvogel und Glückskind



In einer kleinen Stadt, nicht weit von dem Orte, wo ich wohne, lebte einmal ein junger Mann, dem alles zum Unglück ausschlug, was er anfing. Sein Vater hatte Pechvogel geheißen, und so hieß er denn auch Pechvogel. Beide Eltern waren ihm früh gestorben, und die lange, dürre Tante, die ihn damals zu sich genommen hatte, prügelte ihn jedes Mal, wenn sie aus der Messe kam. Da sie nun aber jeden Tag in die Messe ging, so prügelte sie ihn eben auch alle Tage. Er hatte aber auch wirklich viel Unglück. Denn wenn er ein Glas trug, fiel es ihm gewöhnlich hin; und wenn er dann weinend die Scherben auflas, schnitt er sich stets in die Finger.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 42/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Wie der Teufel ins Weihwasser fiel<br /></strong><font color="#000000" size="2">Richard von Volkmann-Leander</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Dass der Teufel &ouml;fters Ungl&uuml;ck hat, wei&szlig; jedermann. Ja, es kommt so h&auml;ufig vor, dass man einen Menschen, der Zahnschmerzen hat oder im Winter mit zerrissenen Stiefeln auf der Chaussee Steine klopfen muss oder dem sein Schatz an seinem Geburtstage einen Brief schickt, in dem kein Gl&uuml;ckwunsch steht, wohl aber eine Absage auf immer - dass man sie alle drei arme Teufel nennt.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/teufel-weihwasser.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/teufel-weihwasser.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Wie der Teufel ins Weihwasser fiel </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Wie der Teufel ins Weihwasser fiel </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie der Teufel ins Weihwasser fiel



Dass der Teufel öfters Unglück hat, weiß jedermann. Ja, es kommt so häufig vor, dass man einen Menschen, der Zahnschmerzen hat oder im Winter mit zerrissenen Stiefeln auf der Chaussee Steine klopfen muss oder dem sein Schatz an seinem Geburtstage einen Brief schickt, in dem kein Glückwunsch steht, wohl aber eine Absage auf immer - dass man sie alle drei arme Teufel nennt.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 41/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Holger Danske<br /></strong><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Es gibt in D&auml;nemark ein altes Schloss, das Kronborg hei&szlig;t. Das h&auml;lt am &Ouml;resund Wacht, wo die gro&szlig;en Schiffe Tag f&uuml;r Tag zu hunderten vorbeisegeln, englische, russische und preu&szlig;ische; die gr&uuml;&szlig;en mit Kanonen zu dem alten Schloss her&uuml;ber: &quot;Bum.&quot; und das Schloss antwortet mit Kanonen: &quot;Bum.&quot; Denn so sagen die Kanonen &quot;Guten Tag&quot; und &quot;Sch&ouml;nen Dank.&quot; Im Winter segeln keine Schiffe vorbei, dann liegt bis zum schwedischen Land hin&uuml;ber alles mit Eis bedeckt. Die Wasserstra&szlig;e ist gleichsam eine Landstra&szlig;e geworden; da weht die d&auml;nische Flagge und die schwedische Flagge, und das d&auml;nische und das schwedische Volk sagt einander: &quot;Guten Tag.&quot; und &quot;Sch&ouml;nen Dank&quot; aber nicht mit Kanonen, nein, mit freundlichem Handschlag, und der eine holt Weizenbrot und Brezeln bei dem andern; denn fremde Kost mundet am besten. Aber das Pr&auml;chtigste ist doch das alte Kronborg, und dort unten, in dem tiefen finstern Keller, wohin niemand kommt, sitzt Holger Danske. Er ist in Eisen und Stahl gekleidet und st&uuml;tzt sein Haupt auf die starken Arme. Sein langer Bart h&auml;ngt &uuml;ber den Marmortisch hinaus und ist darin festgewachsen. Er schl&auml;ft und tr&auml;umt; aber im Traume sieht er alles, was oben in D&auml;nemark geschieht. Jeden Weihnachtsabend kommt ein Engel Gottes und sagt ihm, dass es richtig sei, was er getr&auml;umt habe, und dass er ruhig weiterschlafen k&ouml;nne, denn noch befinde sich D&auml;nemark in keiner wirklichen Gefahr. Ger&auml;t es aber in Gefahr, dann wird der alte Holger Danske sich erheben, dass der Tisch berstet, wenn er den Bart herauszieht. Dann tritt er hervor und schl&auml;gt mit seinem Schwert an den Schild, dass es &uuml;ber alle L&auml;nder der Erde t&ouml;nt.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/holger-danske.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/holger-danske.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 6 Oct 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Holger Danske </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Holger Danske



Es gibt in Dänemark ein altes Schloss, das Kronborg heißt. Das hält am Öresund Wacht, wo die großen Schiffe Tag für Tag zu hunderten vorbeisegeln, englische, russische und preußische; die grüßen mit Kanonen zu dem alten Schloss herüber: &quot;Bum.&quot; und das Schloss antwortet mit Kanonen: &quot;Bum.&quot; Denn so sagen die Kanonen &quot;Guten Tag&quot; und &quot;Schönen Dank.&quot; Im Winter segeln keine Schiffe vorbei, dann liegt bis zum schwedischen Land hinüber alles mit Eis bedeckt. Die Wasserstraße ist gleichsam eine Landstraße geworden; da weht die dänische Flagge und die schwedische Flagge, und das dänische und das schwedische Volk sagt einander: &quot;Guten Tag.&quot; und &quot;Schönen Dank&quot; aber nicht mit Kanonen, nein, mit freundlichem Handschlag, und der eine holt Weizenbrot und Brezeln bei dem andern; denn fremde Kost mundet am besten. Aber das Prächtigste ist doch das alte Kronborg, und dort unten, in dem tiefen finstern Keller, wohin niemand kommt, sitzt Holger Danske. Er ist in Eisen und Stahl gekleidet und stützt sein Haupt auf die starken Arme. Sein langer Bart hängt über den Marmortisch hinaus und ist darin festgewachsen. Er schläft und träumt; aber im Traume sieht er alles, was oben in Dänemark geschieht. Jeden Weihnachtsabend kommt ein Engel Gottes und sagt ihm, dass es richtig sei, was er geträumt habe, und dass er ruhig weiterschlafen könne, denn noch befinde sich Dänemark in keiner wirklichen Gefahr. Gerät es aber in Gefahr, dann wird der alte Holger Danske sich erheben, dass der Tisch berstet, wenn er den Bart herauszieht. Dann tritt er hervor und schlägt mit seinem Schwert an den Schild, dass es über alle Länder der Erde tönt.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 40/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana">mehr als 500 M&auml;rchen aus der ganzen Welt gibt es in dieser Sammlung. Zum lesen, downloaden... kostenlos per E-Mail oder 1x w&ouml;chentlich kostenlos im M&auml;rchenletter.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/index1.html</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/index1.html</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>mehr als 500 Märchen aus der ganzen Welt gibt es in dieser Sammlung. Zum lesen, downloaden... kostenlos per E-Mail oder 1x wöchentlich kostenlos im Märchenletter.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 39/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Kinderschnack<br /></strong><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Drinnen bei dem reichen Kaufmann war eine Kindergesellschaft, reicher Leute Kinder und vornehmer Leute Kinder; der Kaufmann war ein gelehrter Mann, er hatte einst das Studentenexamen gemacht, dazu hatte ihn sein ehrlicher Vater angehalten, der von Anfang an nur Viehh&auml;ndler gewesen wahr, aber ehrlich und betriebsam; der Handel hatte Geld gebracht, und die Gelder hatte der Kaufmann zu mehren gewusst. Klug war er, und Herz hatte er auch, aber von seinem Herzen wurde weniger gesprochen als von seinem vielen Geld. Bei dem Kaufmann gingen vornehmen Leute ein und aus, wohl Leute von Gebl&uuml;t, wie es hei&szlig;t, als von Geist, auch Leute, die beides hatten oder keines von beiden. Diesmal war eine Kindergesellschaft dort und Kindergeschw&auml;tz, und Kinder sprechen frei von der Leber weg. Unter anderem war dort ein wundersch&ouml;nes kleines M&auml;dchen, aber die Kleine war ganz entsetzlich stolz, das hatten die Dienstleute in sie gek&uuml;sst, nicht die Eltern, denn dazu waren die gar zu vern&uuml;nftige Leute; ihr Vater war Kammerjunker, und das ist was gar Gro&szlig;es, das wusste sie. </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kinderschnack.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kinderschnack.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Kinderschnack </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Kinderschnack </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Kinderschnack



Drinnen bei dem reichen Kaufmann war eine Kindergesellschaft, reicher Leute Kinder und vornehmer Leute Kinder; der Kaufmann war ein gelehrter Mann, er hatte einst das Studentenexamen gemacht, dazu hatte ihn sein ehrlicher Vater angehalten, der von Anfang an nur Viehhändler gewesen wahr, aber ehrlich und betriebsam; der Handel hatte Geld gebracht, und die Gelder hatte der Kaufmann zu mehren gewusst. Klug war er, und Herz hatte er auch, aber von seinem Herzen wurde weniger gesprochen als von seinem vielen Geld. Bei dem Kaufmann gingen vornehmen Leute ein und aus, wohl Leute von Geblüt, wie es heißt, als von Geist, auch Leute, die beides hatten oder keines von beiden. Diesmal war eine Kindergesellschaft dort und Kindergeschwätz, und Kinder sprechen frei von der Leber weg. Unter anderem war dort ein wunderschönes kleines Mädchen, aber die Kleine war ganz entsetzlich stolz, das hatten die Dienstleute in sie geküsst, nicht die Eltern, denn dazu waren die gar zu vernünftige Leute; ihr Vater war Kammerjunker, und das ist was gar Großes, das wusste sie. </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 38/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Suppe aus einem Wurstspeiler<br /></strong><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p><font face="Verdana" size="2">



    <p><font face="Verdana">&raquo;Das war gestern ein ausgezeichnetes Mittagessen! &laquo; sagte eine alte M&auml;usefrau zu einer, die nicht bei dem Schmaus gewesen war. &raquo;Ich sa&szlig; einundzwanzig Pl&auml;tze von dem alten M&auml;usek&ouml;nig entfernt; das ist doch gar nicht schlecht! Wenn ich Ihnen nun etwas &uuml;ber die G&auml;nge sagen soll, so waren sie sehr gut zusammengestellt! Schimmliges Brot, Speckschwarte, Talglicht und Wurst &ndash; und dann dasselbe wieder von vorn; das war so gut, als h&auml;tten wir zwei Mahlzeiten bekommen. Es war eine behagliche Stimmung und gem&uuml;tlicher Unsinn wie in einem Familienkreis; nicht das Allergeringste au&szlig;er den Wurstspeilern blieb &uuml;brig; &uuml;ber die sprachen wir dann und auch davon, Suppe aus einem Wurstspeiler zu kochen; geh&ouml;rt davon hatte ja jeder, aber keiner hatte die Suppe gekostet, geschweige denn verstanden sie zu kochen. Es wurde ein allerliebster Toast auf den Erfinder ausgebracht, er verdiene Armenhausvorsteher zu sein! War das nicht witzig? Und der alte M&auml;usek&ouml;nig erhob sich und gelobte, dass diejenige von den jungen M&auml;usen, welche die erw&auml;hnte Suppe am wohlschmeckendsten kochen k&ouml;nne, seine K&ouml;nigin sein solle, Jahr und Tag sollten sie Bedenkzeit haben.&laquo;</font></p>



    <p><font face="Verdana">&raquo;Das ist gar nicht so &uuml;bel! &laquo; sagte die andere Maus, &raquo;aber wie kocht man die Suppe? &laquo;</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wurstspeiler.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Suppe aus einem Wurstspeiler </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Suppe aus einem Wurstspeiler </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Suppe aus einem Wurstspeiler







»Das war gestern ein ausgezeichnetes Mittagessen! « sagte eine alte Mäusefrau zu einer, die nicht bei dem Schmaus gewesen war. »Ich saß einundzwanzig Plätze von dem alten Mäusekönig entfernt; das ist doch gar nicht schlecht! Wenn ich Ihnen nun etwas über die Gänge sagen soll, so waren sie sehr gut zusammengestellt! Schimmliges Brot, Speckschwarte, Talglicht und Wurst – und dann dasselbe wieder von vorn; das war so gut, als hätten wir zwei Mahlzeiten bekommen. Es war eine behagliche Stimmung und gemütlicher Unsinn wie in einem Familienkreis; nicht das Allergeringste außer den Wurstspeilern blieb übrig; über die sprachen wir dann und auch davon, Suppe aus einem Wurstspeiler zu kochen; gehört davon hatte ja jeder, aber keiner hatte die Suppe gekostet, geschweige denn verstanden sie zu kochen. Es wurde ein allerliebster Toast auf den Erfinder ausgebracht, er verdiene Armenhausvorsteher zu sein! War das nicht witzig? Und der alte Mäusekönig erhob sich und gelobte, dass diejenige von den jungen Mäusen, welche die erwähnte Suppe am wohlschmeckendsten kochen könne, seine Königin sein solle, Jahr und Tag sollten sie Bedenkzeit haben.«



»Das ist gar nicht so übel! « sagte die andere Maus, »aber wie kocht man die Suppe? «</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 37/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die K&ouml;nigstochter vom Rhein<br /></strong><font color="#000000" size="2">Ludwig Bechstein</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Vor grauen Zeiten soll das alte Worms auch die Hauptstadt des burgundischen Reiches gewesen sein. Ein Zigeunerweib stahl aus der Insel des Rosengarten eine K&ouml;nigstochter in einem kleinen Badew&auml;nnlein, und trug sie &uuml;ber den Rhein.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/koenigstochter-rhein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 8 Sep 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Königstochter vom Rhein </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Königstochter vom Rhein </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Königstochter vom Rhein



Vor grauen Zeiten soll das alte Worms auch die Hauptstadt des burgundischen Reiches gewesen sein. Ein Zigeunerweib stahl aus der Insel des Rosengarten eine Königstochter in einem kleinen Badewännlein, und trug sie über den Rhein.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 36/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Von den achtzehn Soldaten<br /></strong><font color="#000000" size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p><font face="Verdana" size="2">



    <p><font face="Verdana">Achtzehen Soldaten, n&auml;mlich ein Feldwebel, ein Sergeant, ein Corporal, ein Tambour und vierzehen Gemeine waren zusammen auf einer einsamen Wacht.</font></p>



    <p><font face="Verdana">Weil nun der Dienst sehr hart und das Traktement schlecht war, so tat sich die ganze Wachtmannschaft zusammen und beschloss, zu desertieren, nur der Feldwebel, der ein alter Soldat war und zwei Feldz&uuml;ge mitgemacht hatte, wollte Nichts von der Sache wissen.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/18soldaten.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/18soldaten.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 1 Sep 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Von den achtzehn Soldaten </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Von den achtzehn Soldaten </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Von den achtzehn Soldaten



Achtzehen Soldaten, nämlich ein Feldwebel, ein Sergeant, ein Corporal, ein Tambour und vierzehen Gemeine waren zusammen auf einer einsamen Wacht.



Weil nun der Dienst sehr hart und das Traktement schlecht war, so tat sich die ganze Wachtmannschaft zusammen und beschloss, zu desertieren, nur der Feldwebel, der ein alter Soldat war und zwei Feldzüge mitgemacht hatte, wollte Nichts von der Sache wissen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 35/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Das stumme Buch<br /></strong><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">An der Landstra&szlig;e im Walde lag ein einsamer Bauernhof. Man musste mitten durch den Hofraum hindurch. Da schien die Sonne, alle Fenster standen offen. Leben und Emsigkeit herrschte innen. Aber im Hofe, in einer Laube aus bl&uuml;hendem Flieder, stand ein offener Sarg. Der Tote war hier hinausgesetzt worden, denn am Vormittag sollte er begraben werden. Niemand stand und blickte voll Trauer auf den Toten, niemand weinte um ihn. Sein Gesicht war von einem wei&szlig;en Tuche bedeckt und unter seinem Kopfe lag ein gro&szlig;es dickes Buch, dessen Bl&auml;tter jedes ein ganzer Bogen aus grauem Papier waren. Und zwischen jedem lagen, verborgen und vergessen, verwelkte Blumen, ein ganzes Herbarium, das an verschiedenen Orten zusammengesucht war. Das sollte mit ins Grab, das hatte er selbst verlangt. An jede Blume kn&uuml;pfte sich ein Kapitel seines Lebens.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/stumme-buch.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/stumme-buch.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das stumme Buch </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das stumme Buch </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das stumme Buch



An der Landstraße im Walde lag ein einsamer Bauernhof. Man musste mitten durch den Hofraum hindurch. Da schien die Sonne, alle Fenster standen offen. Leben und Emsigkeit herrschte innen. Aber im Hofe, in einer Laube aus blühendem Flieder, stand ein offener Sarg. Der Tote war hier hinausgesetzt worden, denn am Vormittag sollte er begraben werden. Niemand stand und blickte voll Trauer auf den Toten, niemand weinte um ihn. Sein Gesicht war von einem weißen Tuche bedeckt und unter seinem Kopfe lag ein großes dickes Buch, dessen Blätter jedes ein ganzer Bogen aus grauem Papier waren. Und zwischen jedem lagen, verborgen und vergessen, verwelkte Blumen, ein ganzes Herbarium, das an verschiedenen Orten zusammengesucht war. Das sollte mit ins Grab, das hatte er selbst verlangt. An jede Blume knüpfte sich ein Kapitel seines Lebens.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 34/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Vom Zornbraten<br /></strong><font color="#000000" size="2">Ludwig Bechstein</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><font color="#000000">Es war einmal ein Ritter, der hatte neben vielem Geld und Gut ein b&ouml;ses Weib, das wusste er nimmer zu bemeistern, und es war schier auf Erden kein &auml;rger Weib zu finden. Er aber war ehrenhafter und sanfter Mut. Beide hatten eine einzige Tochter, und die erzog die Mutter also in ihren eigenen b&ouml;sen Sitten und nach ihrem Schlag, dass sie arg und karg, muckisch und t&uuml;ckisch wurde. Gleichwohl hatte Gott das Maidlein zu einer sch&ouml;nen Jungfrau gebildet, dass wer sie schaute, dem deuchte sie ein Bild voll minniglicher G&uuml;te, wer aber n&auml;her mit ihr bekannt wurde, der nahm bald ihre Argheit wahr und mied sie g&auml;nzlich. Nun war die Jungfrau achtzehn Jahre alt und h&auml;tte gern einen Mann genommen, aber keiner kam, der ihrer begehrt h&auml;tte.</font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/zornbraten.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Vom Zornbraten </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Vom Zornbraten </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vom Zornbraten



Es war einmal ein Ritter, der hatte neben vielem Geld und Gut ein böses Weib, das wusste er nimmer zu bemeistern, und es war schier auf Erden kein ärger Weib zu finden. Er aber war ehrenhafter und sanfter Mut. Beide hatten eine einzige Tochter, und die erzog die Mutter also in ihren eigenen bösen Sitten und nach ihrem Schlag, dass sie arg und karg, muckisch und tückisch wurde. Gleichwohl hatte Gott das Maidlein zu einer schönen Jungfrau gebildet, dass wer sie schaute, dem deuchte sie ein Bild voll minniglicher Güte, wer aber näher mit ihr bekannt wurde, der nahm bald ihre Argheit wahr und mied sie gänzlich. Nun war die Jungfrau achtzehn Jahre alt und hätte gern einen Mann genommen, aber keiner kam, der ihrer begehrt hätte.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 33/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die Jagd des Lebens<br /></strong><font color="#000000" size="2">Ludwig Bechstein</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><font color="#000000" size="2"><font size="3">Es war einmal ein J&auml;ger, der ging zu Wald in eine &ouml;de Wildnis, dort zu jagen. Da kam er einem Tiere auf die F&auml;hrte, als er dieses aber endlich entdeckte, w&uuml;nschte er es nimmermehr gesehen zu haben</font><br /></font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/jagd-des-lebens.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Jagd des Lebens </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Jagd des Lebens </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Jagd des Lebens



Es war einmal ein Jäger, der ging zu Wald in eine öde Wildnis, dort zu jagen. Da kam er einem Tiere auf die Fährte, als er dieses aber endlich entdeckte, wünschte er es nimmermehr gesehen zu haben</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 32/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Die drei Kostbarkeiten des K&ouml;nigs<br /></strong><font color="#000000" size="2">Neuisl&auml;ndisches Volksm&auml;rchen</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Ein K&ouml;nigspaar hat drei S&ouml;hne. Die beiden &auml;lteren gehen jeden Tag bei sch&ouml;nem Wetter in den Wald, aber den j&uuml;ngsten Bruder, der Lupus hie&szlig;, wollen sie nie mitnehmen. Eines Tages bittet er sie jedoch so lange, bis er sie endlich begleiten darf. Als sie eine Weile im Wald gewesen sind, &uuml;berf&auml;llt sie ein dichter Nebel. Sie gehen weiter und weiter, wissen aber nicht, wohin sie schlie&szlig;lich gelangen werden.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/3kostbarkeiten-koenigs.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/3kostbarkeiten-koenigs.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 4 Aug 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die drei Kostbarkeiten des Königs </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Kostbarkeiten des Königs </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Kostbarkeiten des Königs



Ein Königspaar hat drei Söhne. Die beiden älteren gehen jeden Tag bei schönem Wetter in den Wald, aber den jüngsten Bruder, der Lupus hieß, wollen sie nie mitnehmen. Eines Tages bittet er sie jedoch so lange, bis er sie endlich begleiten darf. Als sie eine Weile im Wald gewesen sind, überfällt sie ein dichter Nebel. Sie gehen weiter und weiter, wissen aber nicht, wohin sie schließlich gelangen werden.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 31/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Das Schloss des Todes<br /></strong><font color="#000000" size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p><font face="Verdana" color="#804040">



    <p align="left"><font face="Verdana" color="#000000">Ein armer Mann hatte viel Kinder und demnach auch viel Gevattersleute. Da schenkte ihm seine Frau in seinen alten Tagen noch ein Kn&auml;bchen. Er sprach: &bdquo;W&uuml;sste ich jetzt nur, wen ich zu Gevatter bitten soll! &bdquo; Die Frau sprach: &bdquo;Den Ersten Besten, der dir vor der T&uuml;r auf der Landstra&szlig;e begegnet.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schloss-todes.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schloss-todes.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das Schloss des Todes </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Schloss des Todes </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Schloss des Todes



Ein armer Mann hatte viel Kinder und demnach auch viel Gevattersleute. Da schenkte ihm seine Frau in seinen alten Tagen noch ein Knäbchen. Er sprach: „Wüsste ich jetzt nur, wen ich zu Gevatter bitten soll! „ Die Frau sprach: „Den Ersten Besten, der dir vor der Tür auf der Landstraße begegnet.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 30/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><font face="Verdana" color="#804040"><strong>Der Freundschaftsbund<br /></strong><font color="#000000" size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p><font face="Verdana" color="#804040">



    <p align="center"><font face="Verdana" color="#000000">Wir fliegen fort vom d&auml;nischen Strand <br />Und wandeln auf fremden Pfaden, <br />Da kommen wir nach Griechenland, <br />Zu kornblauen, sch&ouml;nen Gestaden.</font></p>



    <p align="center"><font face="Verdana" color="#000000">Gelbgelbe Zitronen wachsen wild, <br />Der Baum kann die Last kaum tragen; <br />Man sieht manch sch&ouml;nes Marmorbild <br />Aus Gras und Disteln ragen.</font></p>



    <p align="center"><font face="Verdana" color="#000000">Wo der Hirte sitzt mit seinem Hund, <br />Lasst uns nun ein Lager bereiten <br />Und h&ouml;ren die M&auml;r vom Freundschaftsbund, <br />Der Brauch war in alten Zeiten.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/freundschaftsbund.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/freundschaftsbund.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Freundschaftsbund </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Freundschaftsbund </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Freundschaftsbund



Wir fliegen fort vom dänischen Strand 



Und wandeln auf fremden Pfaden, 



Da kommen wir nach Griechenland, 



Zu kornblauen, schönen Gestaden.



Gelbgelbe Zitronen wachsen wild, 



Der Baum kann die Last kaum tragen; 



Man sieht manch schönes Marmorbild 



Aus Gras und Disteln ragen.



Wo der Hirte sitzt mit seinem Hund, 



Lasst uns nun ein Lager bereiten 



Und hören die Mär vom Freundschaftsbund, 



Der Brauch war in alten Zeiten.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 20/1998</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" size="1">Wiederholung von M&auml;rchenletter 20/1998</font></p>



  <p><font face="Verdana" color="#804040" size="4">Das M&auml;rchen vom Schlaraffenland<br /></font><font face="Verdana" color="#804040" size="4"><font face="Verdana" size="3"><font color="#000000">Ich wei&szlig; ein Land, dahin mancher gern ziehen m&ouml;chte, wenn er w&uuml;sste, wo es liegt. Dieses sch&ouml;ne Land hei&szlig;t Schlaraffenland.</font> </font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schlaraffenland.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schlaraffenland.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das Märchen vom Schlaraffenland </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Märchen vom Schlaraffenland </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Märchen vom Schlaraffenland



Ich weiß ein Land, dahin mancher gern ziehen möchte, wenn er wüsste, wo es liegt. Dieses schöne Land heißt Schlaraffenland. </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 34/1998</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" size="1">Wiederholung von M&auml;rchenletter 34/1998</font></p>



  <p><font face="Verdana" color="#804040" size="4">Die drei Schweinchen<br /></font><font face="Verdana" size="2">Gebr. Grimm</font></p>



  <p><font face="Verdana" size="3">Es war einmal eine alte Schweinemutter, die hatte drei kleine Schweinchen, die a&szlig;en und a&szlig;en, soviel sie nur konnten. Und als sie so gro&szlig; waren, dass sie in dem Haus, in dem sie wohnten, keinen Platz mehr finden konnten, sagte die Mutter zu ihnen: &quot;Ihr k&ouml;nnt jetzt nicht mehr bei mir bleiben, jedes muss ein Haus f&uuml;r sich selber haben.&quot; Und sie schickte sie in die weite Welt hinaus. </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schwein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 7 Jul 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die drei Schweinchen </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Schweinchen </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Schweinchen



Gebr. Grimm
Es war einmal eine alte Schweinemutter, die hatte drei kleine Schweinchen, die aßen und aßen, soviel sie nur konnten. Und als sie so groß waren, dass sie in dem Haus, in dem sie wohnten, keinen Platz mehr finden konnten, sagte die Mutter zu ihnen: &quot;Ihr könnt jetzt nicht mehr bei mir bleiben, jedes muss ein Haus für sich selber haben.&quot; Und sie schickte sie in die weite Welt hinaus. </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 27/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000"><font face="Verdana" size="4">Der goldene Hirsch</font></font><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4"><br /></font><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Ein K&ouml;nig hatte seine gr&ouml;&szlig;te Freude an gro&szlig;en stolzen Soldaten und sch&ouml;nen wei&szlig;en Schilderh&auml;uschen und konnte es ums Leben nicht ausstehen, wenn Namen oder Spr&uuml;che oder Reimchen auf die Schilderh&auml;uschen geschrieben waren; das hatte er bei Todesstrafe verboten.</font></p>



  <p><font face="Verdana">In seiner Leibgarde hatte er einen Soldaten, der war der gr&ouml;&szlig;te Mann im Lande, so dass f&uuml;r ihn ein eigenes Schilderh&auml;uschen gebaut werden musste. Als der eines Tages auf Wache vor dem Schlosse stand, wurde ihm die Zeit lang und er schrieb auf das Schilderh&auml;uschen: &bdquo;Geld macht Alles aus. &bdquo; Der K&ouml;nig lag zuf&auml;llig im Fenster und sah das, kam sogleich herunter in den Schlosshof und an das Schilderh&auml;uschen. Da stellte er den Soldaten scharf zur Rede, las ihm den Text und sprach: &bdquo;Diesmal lass ich es dir noch einmal hingehen, aber das N&auml;chste mal nicht mehr. &bdquo; Und damit der Soldat nicht wieder in Versuchung k&auml;me, an das Schilderh&auml;uschen zu schreiben, musste er von jetzt an im Schloss vor der T&uuml;r der Prinzessin auf Wache stehen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/goldene-hirsch.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der goldene Hirsch </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der goldene Hirsch </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der goldene Hirsch



Johann Wilhelm Wolf
Ein König hatte seine größte Freude an großen stolzen Soldaten und schönen weißen Schilderhäuschen und konnte es ums Leben nicht ausstehen, wenn Namen oder Sprüche oder Reimchen auf die Schilderhäuschen geschrieben waren; das hatte er bei Todesstrafe verboten.
In seiner Leibgarde hatte er einen Soldaten, der war der größte Mann im Lande, so dass für ihn ein eigenes Schilderhäuschen gebaut werden musste. Als der eines Tages auf Wache vor dem Schlosse stand, wurde ihm die Zeit lang und er schrieb auf das Schilderhäuschen: „Geld macht Alles aus. „ Der König lag zufällig im Fenster und sah das, kam sogleich herunter in den Schlosshof und an das Schilderhäuschen. Da stellte er den Soldaten scharf zur Rede, las ihm den Text und sprach: „Diesmal lass ich es dir noch einmal hingehen, aber das Nächste mal nicht mehr. „ Und damit der Soldat nicht wieder in Versuchung käme, an das Schilderhäuschen zu schreiben, musste er von jetzt an im Schloss vor der Tür der Prinzessin auf Wache stehen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 26/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font color="#800000"><font face="Verdana" size="4">Der R&auml;uberhauptmann Hans K&uuml;hstock</font></font><font face="Verdana"><font size="4"><br /></font><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>
<p align="left"><font face="Verdana">Ein armer Bauersmann hatte einen Sohn. Als dieser etwa f&uuml;nfzehn Jahre alt war, schickte er ihn in die Stadt, da solle er sich einen Dienst suchen und ein Handwerk lernen. Der Junge ging seines Wegs daher, als ihm ein feiner Herr begegnete und ihn fragte: &bdquo;Wohin geht die Reise?&ldquo; &bdquo;In die Stadt, wo ich mir einen Meister suchen soll&ldquo;, sprach der Junge. &bdquo;So gehe mit mir, ich lehre dir ein Handwerk, das seinen Mann ern&auml;hrt&ldquo;, sagte der Herr und der Junge folgte ihm. Sie kamen in einen Wald und zu einer H&ouml;hle, da sa&szlig;en elf R&auml;uber und der feine Herr war der zw&ouml;lfte. Er zeigte dem Jungen gro&szlig;e Haufen von Gold und Silber, welche in der H&ouml;hle lagen und fragte ihn: &bdquo;Wie gef&auml;llt dir das?</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hans-kuehstock.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Räuberhauptmann Hans Kühstock </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Räuberhauptmann Hans Kühstock </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Räuberhauptmann Hans Kühstock
Johann Wilhelm Wolf
Ein armer Bauersmann hatte einen Sohn. Als dieser etwa fünfzehn Jahre alt war, schickte er ihn in die Stadt, da solle er sich einen Dienst suchen und ein Handwerk lernen. Der Junge ging seines Wegs daher, als ihm ein feiner Herr begegnete und ihn fragte: „Wohin geht die Reise?“ „In die Stadt, wo ich mir einen Meister suchen soll“, sprach der Junge. „So gehe mit mir, ich lehre dir ein Handwerk, das seinen Mann ernährt“, sagte der Herr und der Junge folgte ihm. Sie kamen in einen Wald und zu einer Höhle, da saßen elf Räuber und der feine Herr war der zwölfte. Er zeigte dem Jungen große Haufen von Gold und Silber, welche in der Höhle lagen und fragte ihn: „Wie gefällt dir das?</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 25/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font color="#800000"><font face="Verdana" size="4">Das beste Essen von der Welt</font></font><font face="Verdana"><font size="4"><br /></font><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana">Es wurde einmal vor Alters in einem Dorfe erz&auml;hlt, der Pfarrer habe am Sonntage in der Predigt gesagt, wei&szlig;e R&uuml;ben und Hammelfleisch w&auml;re das beste Essen auf der Welt.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/beste-essen-der-welt.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 16 Jun 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das beste Essen von der Welt </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das beste Essen von der Welt </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das beste Essen von der Welt



Johann Wilhelm Wolf
Es wurde einmal vor Alters in einem Dorfe erzählt, der Pfarrer habe am Sonntage in der Predigt gesagt, weiße Rüben und Hammelfleisch wäre das beste Essen auf der Welt.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 24/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font color="#800000"><font face="Verdana" size="4">Das allzeit zufriedene Kn&auml;bchen </font></font><font face="Verdana"><font size="4"><br /></font><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Zwei Bauersleute hatten ein Kind und wie es denn in der Welt geht, wo nur eins ist, da wird's verzogen. Die &Auml;ltern hatten aber kein Auge f&uuml;r die Fehler des B&uuml;bchens und nannten es immer nur ihr allzeit zufriedenes Kind.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/zufriedene_knaebchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 9 Jun 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Das allzeit zufriedene Knäbchen </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das allzeit zufriedene Knäbchen </itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das allzeit zufriedene Knäbchen 

Johann Wilhelm Wolf
Zwei Bauersleute hatten ein Kind und wie es denn in der Welt geht, wo nur eins ist, da wird&apos;s verzogen. Die Ältern hatten aber kein Auge für die Fehler des Bübchens und nannten es immer nur ihr allzeit zufriedenes Kind.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 23/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font color="#800000"><font face="Verdana" size="4">Das Nusszweiglein</font></font><font face="Verdana"><font size="4"><br /></font><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Es war einmal ein reicher Kaufmann, der musste in seinen Gesch&auml;ften in fremde L&auml;nder reisen. Da er nun Abschied nahm, sprach er zu seinen drei T&ouml;chtern: &bdquo;Liebe T&ouml;chter, ich m&ouml;chte euch gerne bei meiner R&uuml;ckkehr eine Freude bereiten, sagt mir daher, was ich euch mitbringen soll? &bdquo;</font></p>



  <p><font face="Verdana">Die &Auml;lteste sprach: &bdquo;Lieber Vater, mir eine sch&ouml;ne Perlenhalskette! &bdquo;</font></p>



  <p><font face="Verdana">Die andere sprach: &bdquo;Ich w&uuml;nschte mir einen Fingerring mit einem Diamantstein &bdquo;</font></p>



  <p><font face="Verdana">Die J&uuml;ngste schmiegte sich an des Vaters Herz und fl&uuml;sterte: &bdquo;Mir ein sch&ouml;nes, gr&uuml;nes Nusszweiglein, V&auml;terchen. &bdquo;</font></p>



  <p><font face="Verdana">&bdquo;Gut, meine lieben T&ouml;chter! &bdquo; sprach der Kaufmann, &bdquo;ich will mir es aufmerken und dann lebet wohl. &bdquo;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/nusszweiglein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/nusszweiglein.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 2 Jun 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Schneider Hänschen und die wissenden Tiere</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Nusszweiglein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Nusszweiglein



Ludwig Bechstein



Es war einmal ein reicher Kaufmann, der musste in seinen Geschäften in fremde Länder reisen. Da er nun Abschied nahm, sprach er zu seinen drei Töchtern: „Liebe Töchter, ich möchte euch gerne bei meiner Rückkehr eine Freude bereiten, sagt mir daher, was ich euch mitbringen soll? „



Die Älteste sprach: „Lieber Vater, mir eine schöne Perlenhalskette! „



Die andere sprach: „Ich wünschte mir einen Fingerring mit einem Diamantstein „



Die Jüngste schmiegte sich an des Vaters Herz und flüsterte: „Mir ein schönes, grünes Nusszweiglein, Väterchen. „
„Gut, meine lieben Töchter! „ sprach der Kaufmann, „ich will mir es aufmerken und dann lebet wohl. „</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 22/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Schneider H&auml;nschen und die wissenden Tiere<br /></font><font size="2">Ludwig Bechstein</font></font>
  <p><font face="Verdana">Ein Schuhmacher und ein Schneider sind einmal miteinander auf die Wanderschaft gegangen. Der Schuster hatte Geld, der Schneider aber war ein armer Schwartenhans. Beide hatten ein und dasselbe M&auml;dchen lieb, welches Lieschen hie&szlig; und jeder gedachte, es zu heiraten, wenn er sich ein gutes St&uuml;ck Geld verdient habe und Meister geworden sei. Der Schuster, Peter genannt, war aller T&uuml;cke voll und hatte ein schwarzes Herz, das Schneiderlein war gutm&uuml;tig und leichtfertig, und sein Name war H&auml;nschen. Erst hatte H&auml;nschen nicht mit dem Peter zusammen wandern wollen, weil es kein Geld hatte, aber Peter, der auf eitel Bosheit gegen das Schneiderlein sann, weil jenes Lieschen das H&auml;nschen gern sah und nicht den Peter, sann auf des Schneiderleins Verderben und sprach: &bdquo;Komm nur mit mir, ich habe Batzen, ich halte dich frei, auch wenn wir keine Arbeit bekommen. Alle Tage wollen wir uns dreimal t&uuml;chtig satt essen und satt trinken. Ist dir das nicht recht?&ldquo;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schneider-haenschen_wissende-tiere.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schneider-haenschen_wissende-tiere.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 26 May 2008 22:33:42 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Schneider Hänschen und die wissenden Tiere</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Schneider Hänschen und die wissenden Tiere</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schneider Hänschen und die wissenden Tiere
Ludwig Bechstein
Ein Schuhmacher und ein Schneider sind einmal miteinander auf die Wanderschaft gegangen. Der Schuster hatte Geld, der Schneider aber war ein armer Schwartenhans. Beide hatten ein und dasselbe Mädchen lieb, welches Lieschen hieß und jeder gedachte, es zu heiraten, wenn er sich ein gutes Stück Geld verdient habe und Meister geworden sei. Der Schuster, Peter genannt, war aller Tücke voll und hatte ein schwarzes Herz, das Schneiderlein war gutmütig und leichtfertig, und sein Name war Hänschen. Erst hatte Hänschen nicht mit dem Peter zusammen wandern wollen, weil es kein Geld hatte, aber Peter, der auf eitel Bosheit gegen das Schneiderlein sann, weil jenes Lieschen das Hänschen gern sah und nicht den Peter, sann auf des Schneiderleins Verderben und sprach: „Komm nur mit mir, ich habe Batzen, ich halte dich frei, auch wenn wir keine Arbeit bekommen. Alle Tage wollen wir uns dreimal tüchtig satt essen und satt trinken. Ist dir das nicht recht?“</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 21/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><strong><font color="#800000">Die f&uuml;nf Fragen</font><br /></strong><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>
  <p><span style="font-family: Verdana">Ein armer Hirte hatte einen einzigen Sohn und kein Kind au&szlig;er ihm, da war es kein Wunder, dass der Knabe verzogen wurde. Alles was er nur wollte, geschah und so wuchs er ganz ins Wilde hinein, tat nichts und lernte nichts. Als er zw&ouml;lf Jahre alt war, wurde ihm das einsame Leben auf dem Felde zu langweilig und er sprach: &bdquo;Ich gehe betteln, da verdiene ich auch mein Brod und komme zugleich in der Welt herum.&ldquo; Was wollten die &Auml;ltern da machen? Sie mussten ihn eben gehen lassen. Er bettelte sich durch bis in eine gro&szlig;e Stadt, da setzte er sich vor der T&uuml;r eines reichen Kaufmannes nieder, zog ein St&uuml;ck Brod aus dem Sack und biss so lustig hinein, als ob die ganze Stadt sein w&auml;re und er vorm besten Braten von der Welt s&auml;&szlig;e. Zuf&auml;llig kam der Kaufmann eben nach Hause und der Knabe gefiel ihm so wohl, dass er ihn zu sich nahm und ihn in die Schule schickte. Das Lernen schlug bei dem Hirtenknaben sehr wohl an, er war immer der Erste. Als er ausgelernt hatte, musste er auch noch die Kaufmannschaft erlernen und auch darin machte er so gro&szlig;e Fortschritte, dass sein Pflegevater ihn nicht genug r&uuml;hmen konnte. Soweit war wohl Alles gut, aber was dem Kaufmann nicht behagte, war, dass sein Pflegesohn, der unterdessen ein sch&ouml;ner J&uuml;ngling geworden war, sich allzu gut mit seiner Tochter stand, so dass er f&uuml;rchtete, die Beiden m&ouml;chten sich heiraten wollen. Darum beschloss er, ihn wegzuschicken, dass er die Welt s&auml;he, denn er dachte, dann w&uuml;rden sie leicht einander vergessen. Dar&uuml;ber freute sich der J&uuml;ngling sehr, aber bevor er abreiste, ging er heimlich zu Emma (so hie&szlig; des Kaufmanns Tochter) und sprach: &bdquo;Du bist mein und ich bin dein und wir lassen nicht von einander.&ldquo; Da gelobte sie ihm treu zu bleiben, schenkte ihm einen sch&ouml;nen Ring und sie nahmen unter vielen Tr&auml;nen Abschied von einander.</span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/5fragen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/5fragen.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 19 May 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die fünf Fragen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die fünf Fragen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die fünf Fragen, Johann Wilhelm Wolf
Ein armer Hirte hatte einen einzigen Sohn und kein Kind außer ihm, da war es kein Wunder, dass der Knabe verzogen wurde. Alles was er nur wollte, geschah und so wuchs er ganz ins Wilde hinein, tat nichts und lernte nichts. Als er zwölf Jahre alt war, wurde ihm das einsame Leben auf dem Felde zu langweilig und er sprach: „Ich gehe betteln, da verdiene ich auch mein Brod und komme zugleich in der Welt herum.“ Was wollten die Ältern da machen? Sie mussten ihn eben gehen lassen. Er bettelte sich durch bis in eine große Stadt, da setzte er sich vor der Tür eines reichen Kaufmannes nieder, zog ein Stück Brod aus dem Sack und biss so lustig hinein, als ob die ganze Stadt sein wäre und er vorm besten Braten von der Welt säße. Zufällig kam der Kaufmann eben nach Hause und der Knabe gefiel ihm so wohl, dass er ihn zu sich nahm und ihn in die Schule schickte. Das Lernen schlug bei dem Hirtenknaben sehr wohl an, er war immer der Erste. Als er ausgelernt hatte, musste er auch noch die Kaufmannschaft erlernen und auch darin machte er so große Fortschritte, dass sein Pflegevater ihn nicht genug rühmen konnte. Soweit war wohl Alles gut, aber was dem Kaufmann nicht behagte, war, dass sein Pflegesohn, der unterdessen ein schöner Jüngling geworden war, sich allzu gut mit seiner Tochter stand, so dass er fürchtete, die Beiden möchten sich heiraten wollen. Darum beschloss er, ihn wegzuschicken, dass er die Welt sähe, denn er dachte, dann würden sie leicht einander vergessen. Darüber freute sich der Jüngling sehr, aber bevor er abreiste, ging er heimlich zu Emma (so hieß des Kaufmanns Tochter) und sprach: „Du bist mein und ich bin dein und wir lassen nicht von einander.“ Da gelobte sie ihm treu zu bleiben, schenkte ihm einen schönen Ring und sie nahmen unter vielen Tränen Abschied von einander.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 20/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><strong><font color="#800000">Das Wasser des Lebens</font><br /></strong><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>
  <p>&nbsp;</p>
  <p align="left"><font face="Verdana" size="3">Es war einmal ein K&ouml;nig, der war krank, und niemand glaubte, dass er mit dem Leben davonk&auml;me. Er hatte aber drei S&uuml;hne, die waren dar&uuml;ber betr&uuml;bt, gingen hinunter in den Schlossgarten und weinten. Da begegnete ihnen ein alter Mann, der fragte sie nach ihrem Kummer. Sie sagten ihm, ihr Vater w&auml;re so krank, dass er wohl sterben w&uuml;rde, denn es wollte ihm nichts helfen. Da sprach der Alte: &quot;Ich wei&szlig; noch ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens; wenn er davon trinkt, so wird er wieder gesund; es ist aber schwer zu finden.&quot; Der &auml;lteste sagte: &quot;Ich will es schon finden&quot;, ging zum kranken K&ouml;nig und bat ihn, er m&ouml;chte ihm erlauben, auszuziehen, um das Wasser des Lebens zu suchen, denn das k&ouml;nnte ihn allein heilen. &quot;Nein&quot;, sprach der K&ouml;nig, &quot;die Gefahr dabei ist zu gro&szlig;, lieber will ich sterben.&quot; Er bat aber so lange, bis der K&ouml;nig einwilligte. Der Prinz dachte in seinem Herzen: &quot;Bringe ich das Wasser, so bin ich meinem Vater der liebste und erbe das Reich.&quot; <br /></font></p>
  <p align="left">&nbsp;</p>
  <p align="left"><font face="Verdana" size="3">Also machte er sich auf, und als er eine Zeitlang fortgeritten war, stand da ein Zwerg auf dem Wege, der rief ihn an und sprach: &quot;Wo hinaus so geschwind?&quot; - &quot;Dummer Knirps&quot;, sagte der Prinz ganz stolz, &quot;das brauchst du nicht wissen&quot;, und ritt weiter. Das kleine M&auml;nnchen aber war zornig geworden und hatte einen b&ouml;sen Wunsch getan. Der Prinz geriet bald hernach in eine Bergschlucht, und je weiter er ritt, je enger taten sich die Berge zusammen, und endlich ward der Weg so eng, dass er keinen Schritt weiterkonnte; es war nicht m&ouml;glich, das Pferd zu wenden oder aus dem Sattel zu steigen, und er sa&szlig; da wie eingesperrt. Der kranke K&ouml;nig wartete lange Zeit auf ihn, aber er kam nicht. Da sagte der zweite Sohn: &quot;Vater, lass mich ausziehen und das Wasser suchen&quot;, und dachte bei sich: </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wasser.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 12 May 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Das Wasser des Lebens</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Wasser des Lebens</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Wasser des Lebens, Gebr. Grimm
Es war einmal ein König, der war krank, und niemand glaubte, dass er mit dem Leben davonkäme. Er hatte aber drei Sühne, die waren darüber betrübt, gingen hinunter in den Schlossgarten und weinten. Da begegnete ihnen ein alter Mann, der fragte sie nach ihrem Kummer. Sie sagten ihm, ihr Vater wäre so krank, dass er wohl sterben würde, denn es wollte ihm nichts helfen. Da sprach der Alte: &quot;Ich weiß noch ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens; wenn er davon trinkt, so wird er wieder gesund; es ist aber schwer zu finden.&quot; Der älteste sagte: &quot;Ich will es schon finden&quot;, ging zum kranken König und bat ihn, er möchte ihm erlauben, auszuziehen, um das Wasser des Lebens zu suchen, denn das könnte ihn allein heilen. &quot;Nein&quot;, sprach der König, &quot;die Gefahr dabei ist zu groß, lieber will ich sterben.&quot; Er bat aber so lange, bis der König einwilligte. Der Prinz dachte in seinem Herzen: &quot;Bringe ich das Wasser, so bin ich meinem Vater der liebste und erbe das Reich.&quot; 
Also machte er sich auf, und als er eine Zeitlang fortgeritten war, stand da ein Zwerg auf dem Wege, der rief ihn an und sprach: &quot;Wo hinaus so geschwind?&quot; - &quot;Dummer Knirps&quot;, sagte der Prinz ganz stolz, &quot;das brauchst du nicht wissen&quot;, und ritt weiter. Das kleine Männchen aber war zornig geworden und hatte einen bösen Wunsch getan. Der Prinz geriet bald hernach in eine Bergschlucht, und je weiter er ritt, je enger taten sich die Berge zusammen, und endlich ward der Weg so eng, dass er keinen Schritt weiterkonnte; es war nicht möglich, das Pferd zu wenden oder aus dem Sattel zu steigen, und er saß da wie eingesperrt. Der kranke König wartete lange Zeit auf ihn, aber er kam nicht. Da sagte der zweite Sohn: &quot;Vater, lass mich ausziehen und das Wasser suchen&quot;, und dachte bei sich: </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 19/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><strong><font color="#800000">Die Blumen der kleinen Ida</font><br /></strong><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">&bdquo;Meine armen Blumen sind ganz tot!&quot; sagte die kleine Ida.<br />&bdquo;Wie sch&ouml;n waren sie gestern Abend, und nun h&auml;ngen alle Bl&auml;tter welk herab! Warum tun sie das?&quot; fragte sie den Studenten, der auf dem Sofa sa&szlig;, denn sie mochte ihn sehr gern...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/blumen-ida.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 5 May 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die Blumen der kleinen Ida</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Blumen der kleinen Ida</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Blumen der kleinen Ida
Hans Christian Andersen
„Meine armen Blumen sind ganz tot!“ sagte die kleine Ida.
„Wie schön waren sie gestern Abend, und nun hängen alle Blätter welk herab! Warum tun sie das?“ fragte sie den Studenten, der auf dem Sofa saß, denn sie mochte ihn sehr gern.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 18/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000" size="4">Etwas</font><font face="Verdana"><br /><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>
  <p><font face="Verdana"><font face="Verdana">&quot;Ich will etwas sein&quot;, sagte der &auml;lteste von f&uuml;nf Br&uuml;dern, &quot;ich will etwas n&uuml;tzen in de Welt; mag es eine noch so geringe Stellung sein, wenn nur das, was ich ausrichte, etwas Gutes ist, dann ist es in der Tat etwas. Ich will Ziegelsteine machen, die sind nicht zu entbehren, und ich habe wirklich etwas gemacht!&quot;</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">&quot;Aber etwas gar zuwenig!&quot; sprach der zweite Bruder. &quot;Das, was du tun willst, ist so gut wie gar nichts, das ist Handlangerarbeit und kann durch eine Maschine ausgef&uuml;hrt werden. Nein, dann lieber Maurer sein, das ist doch etwas, das will ich sein. Das ist ein Stand! Durch den wird man in die Zunft aufgenommen, wird B&uuml;rger, bekommt seine eigene Fahne, seine Herberge; ja, wenn alles gut geht, kann ich Gesellen halten, werde ich Meister, und meine Frau wird Frau Meisterin hei&szlig;en; das ist doch etwas!&quot;...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/etwas.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 28 Apr 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Etwas</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Etwas</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Etwas
Hans Christian Andersen
&quot;Ich will etwas sein&quot;, sagte der älteste von fünf Brüdern, &quot;ich will etwas nützen in de Welt; mag es eine noch so geringe Stellung sein, wenn nur das, was ich ausrichte, etwas Gutes ist, dann ist es in der Tat etwas. Ich will Ziegelsteine machen, die sind nicht zu entbehren, und ich habe wirklich etwas gemacht!&quot;
&quot;Aber etwas gar zuwenig!&quot; sprach der zweite Bruder. &quot;Das, was du tun willst, ist so gut wie gar nichts, das ist Handlangerarbeit und kann durch eine Maschine ausgeführt werden. Nein, dann lieber Maurer sein, das ist doch etwas, das will ich sein. Das ist ein Stand! Durch den wird man in die Zunft aufgenommen, wird Bürger, bekommt seine eigene Fahne, seine Herberge; ja, wenn alles gut geht, kann ich Gesellen halten, werde ich Meister, und meine Frau wird Frau Meisterin heißen; das ist doch etwas!&quot;..</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 17/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000" size="4">Warum der Monat Februar nur 28 Tage hat</font><font face="Verdana"><br /><font size="2">Niederl&auml;ndisches M&auml;rchen</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Als die Welt gerade geschaffen war und die Monate noch jung waren, spielten die Monate gerne Skat miteinander....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/februar.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 21 Apr 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Warum der Monat Februar nur 28 Tage hat</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Warum der Monat Februar nur 28 Tage hat
Niederländisches Märchen
Als die Welt gerade geschaffen war und die Monate noch jung waren, spielten die Monate gerne Skat miteinander...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 16/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000" size="4">Kein M&auml;rchen vom Alkohol</font><font face="Verdana"><br /><font size="2">Indianerm&auml;rchen</font></font></p>
  <p><font face="Arial">Es war einmal ein Mann, der hatte seine Frau sehr lieb. Aber er war sehr dem Alkohol zugetan und oft betrunken, und er trank immer mehr. Seine Frau sagte zu ihm: &quot;H&ouml;r damit auf, wir lieben dich, dein Sohn und ich! Du t&ouml;test dich mit dem Alkohol, aber vorher t&ouml;test du uns damit.&quot;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kein-alkohol.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 14 Apr 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Kein Märchen vom Alkohol</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Kein Märchen vom Alkohol</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Kein Märchen vom Alkohol
Indianermärchen
Es war einmal ein Mann, der hatte seine Frau sehr lieb. Aber er war sehr dem Alkohol zugetan und oft betrunken, und er trank immer mehr. Seine Frau sagte zu ihm: &quot;Hör damit auf, wir lieben dich, dein Sohn und ich! Du tötest dich mit dem Alkohol, aber vorher tötest du uns damit.&quot;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 15/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000" size="4">Der gl&auml;serne Sarg</font><font face="Verdana"><br /><font size="2">Gebr&uuml;der Grimm</font></font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Sage niemand, dass ein armer Schneider es nicht weit bringen und nicht zu hohen Ehren gelangen k&ouml;nne, es ist weiter gar nichts n&ouml;tig, als dass er an die rechte Schmiede kommt und, was die Hauptsache ist, dass es ihm gl&uuml;ckt. Ein solches artiges und beh&auml;ndes Schneiderb&uuml;rschchen ging einmal seiner Wanderschaft nach und kam in einen gro&szlig;en Wald, und weil es den Weg nicht wusste, verirrte es sich. Die Nacht brach ein, und es blieb ihm nichts &uuml;brig, als in dieser schauerlichen Einsamkeit ein Lager zu suchen. Auf dem weichen Moose h&auml;tte er freilich ein gutes Bett gefunden, allein die Furcht vor den wilden Tieren lie&szlig; ihm da keine Ruhe, und er musste sich endlich entschlie&szlig;en, auf einem Baume zu &uuml;bernachten. Er suchte eine hohe Eiche, stieg bis in den Gipfel hinauf und dankte Gott, dass er sein B&uuml;geleisen bei sich trug, weil ihn sonst der Wind, der &uuml;ber die Gipfel der B&auml;ume wehte, weggef&uuml;hrt h&auml;tte.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/glaeserne-sarg.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 7 Apr 2008 20:31:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der gläserne Sarg</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der gläserne Sarg</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der gläserne Sarg
Gebrüder Grimm
Sage niemand, dass ein armer Schneider es nicht weit bringen und nicht zu hohen Ehren gelangen könne, es ist weiter gar nichts nötig, als dass er an die rechte Schmiede kommt und, was die Hauptsache ist, dass es ihm glückt. Ein solches artiges und behändes Schneiderbürschchen ging einmal seiner Wanderschaft nach und kam in einen großen Wald, und weil es den Weg nicht wusste, verirrte es sich. Die Nacht brach ein, und es blieb ihm nichts übrig, als in dieser schauerlichen Einsamkeit ein Lager zu suchen. Auf dem weichen Moose hätte er freilich ein gutes Bett gefunden, allein die Furcht vor den wilden Tieren ließ ihm da keine Ruhe, und er musste sich endlich entschließen, auf einem Baume zu übernachten. Er suchte eine hohe Eiche, stieg bis in den Gipfel hinauf und dankte Gott, dass er sein Bügeleisen bei sich trug, weil ihn sonst der Wind, der über die Gipfel der Bäume wehte, weggeführt hätte.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 14/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Hausgeist zu N&uuml;rnberg<br /><br /><font color="#000000" size="3">Zu N&uuml;rnberg ist es Brauch, j&auml;hrlich wenigstens einmal das ganze Haus von oben bis unten zu reinigen, &quot;st&ouml;bern&quot; wie die N&uuml;rnberger sagen. Das sollte nun auch in einem Hause der Laufergasse geschehen, w&auml;hrend der Herr und die Frau auf einer Reise abwesend waren. Vorher hatten sie der Magd den Auftrag gegeben, alles flei&szlig;ig zu st&ouml;bern bis auf eine Kammer unter der Stiege, die verschlossen bleiben sollte.</font></font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hausgeist-nuernberg.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Sun, 30 Mar 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Hausgeist zu Nürnberg</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Hausgeist zu Nürnberg</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Hausgeist zu Nürnberg
Zu Nürnberg ist es Brauch, jährlich wenigstens einmal das ganze Haus von oben bis unten zu reinigen, &quot;stöbern&quot; wie die Nürnberger sagen. Das sollte nun auch in einem Hause der Laufergasse geschehen, während der Herr und die Frau auf einer Reise abwesend waren. Vorher hatten sie der Magd den Auftrag gegeben, alles fleißig zu stöbern bis auf eine Kammer unter der Stiege, die verschlossen bleiben sollte.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 13/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Des Hauswarts Sohn<br /></font><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Der General wohnte im ersten Stockwerk, der Hauswart wohnte im Keller; es war ein gro&szlig;er Abstand zwischen den beiden Familien, das ganze Erdgescho&szlig; und die Rangordnung; aber unter einem Dache wohnten sie und mit der Aussicht auf die Stra&szlig;e und den Hof. Und auf dem Hof war ein Rasenplatz mit einer bl&uuml;henden Akazie, wenn sie bl&uuml;hte, und darunter sa&szlig; zuweilen eine geputzte Amme mit dem noch mehr geputzten Kind des Generals, der &quot;kleinen Emilie&quot;. Vor ihnen tanzte auf seinen blo&szlig;en Beinen des Hauswarts kleiner Junge mit den gro&szlig;en braunen Augen und dem dunklen Haar, und die Kleine lachte ihm zu und streckte die H&auml;ndchen nach ihm aus, und wenn der General das von seinem Fenster aus sah, so nickte er hinunter und sagte: &quot;Charmant!&quot; Die Generalin selber, die so jung war, dass sie fast ihres Gatten Tochter aus einer fr&uuml;hen Ehe h&auml;tte sein k&ouml;nnen, sah nie zu dem Fenster auf den Hof hinaus, aber sie hatte Befehl gegeben, der kleine Junge aus dem Keller d&uuml;rfe gern mit dem Kinde spielen, es aber nicht anr&uuml;hren. Die Amme gehorchte genau dem Befehl der gn&auml;digen Frau.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hauswarts-sohn.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hauswarts-sohn.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Des Hauswarts Sohn</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Des Hauswarts Sohn</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Des Hauswarts Sohn
Hans-Christian Andersen
Der General wohnte im ersten Stockwerk, der Hauswart wohnte im Keller; es war ein großer Abstand zwischen den beiden Familien, das ganze Erdgeschoß und die Rangordnung; aber unter einem Dache wohnten sie und mit der Aussicht auf die Straße und den Hof. Und auf dem Hof war ein Rasenplatz mit einer blühenden Akazie, wenn sie blühte, und darunter saß zuweilen eine geputzte Amme mit dem noch mehr geputzten Kind des Generals, der &quot;kleinen Emilie&quot;. Vor ihnen tanzte auf seinen bloßen Beinen des Hauswarts kleiner Junge mit den großen braunen Augen und dem dunklen Haar, und die Kleine lachte ihm zu und streckte die Händchen nach ihm aus, und wenn der General das von seinem Fenster aus sah, so nickte er hinunter und sagte: &quot;Charmant!&quot; Die Generalin selber, die so jung war, dass sie fast ihres Gatten Tochter aus einer frühen Ehe hätte sein können, sah nie zu dem Fenster auf den Hof hinaus, aber sie hatte Befehl gegeben, der kleine Junge aus dem Keller dürfe gern mit dem Kinde spielen, es aber nicht anrühren. Die Amme gehorchte genau dem Befehl der gnädigen Frau.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 12/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Die Geschichte von einer Mutter<br /></font><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font></p><font face="Verdana" size="2">
    <p><font face="Verdana">Da sa&szlig; eine Mutter bei ihrem kleinen Kinde, sie war sehr betr&uuml;bt und besorgt, dass es sterben m&ouml;chte. Es war ganz bleich, die kleinen Augen hatten sich geschlossen, es atmete leise und zuweilen mit einem tiefen Zuge, als ob es seufze; und die Mutter sah noch trauriger auf das kleine Wesen.</font></p>
    <p><font face="Verdana">Es klopfte an die T&uuml;r und da kam ein armer, alter Mann, der wie in eine Pferdedecke geh&uuml;llt war, denn die w&auml;rmt, und ihn fror. Es war ja ein kalter Winter, drau&szlig;en lag Alles voll Eis und Schnee, und der Wind blies, dass es Einem ins Gesicht schnitt.</font></p>
    <p><font face="Verdana">Da der alte Mann vor K&auml;lte bebte und das Kind einen Augenblick schlief, so ging die Mutter hin und stellte Bier in einem kleinen Topf in den Ofen, dass es warm f&uuml;r ihn werden m&ouml;chte. Und der alte Mann sa&szlig; und wiegte, und die Mutter setzte sich auf den Stuhl dicht neben ihn, betrachtete ihr krankes Kind, das tief Atem holte, und hob die kleine Hand empor.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geschichte-mutter.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geschichte-mutter.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die Geschichte von einer Mutter</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Geschichte von einer Mutter</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Geschichte von einer Mutter
Hans-Christian Andersen
Da saß eine Mutter bei ihrem kleinen Kinde, sie war sehr betrübt und besorgt, dass es sterben möchte. Es war ganz bleich, die kleinen Augen hatten sich geschlossen, es atmete leise und zuweilen mit einem tiefen Zuge, als ob es seufze; und die Mutter sah noch trauriger auf das kleine Wesen.
Es klopfte an die Tür und da kam ein armer, alter Mann, der wie in eine Pferdedecke gehüllt war, denn die wärmt, und ihn fror. Es war ja ein kalter Winter, draußen lag Alles voll Eis und Schnee, und der Wind blies, dass es Einem ins Gesicht schnitt.
Da der alte Mann vor Kälte bebte und das Kind einen Augenblick schlief, so ging die Mutter hin und stellte Bier in einem kleinen Topf in den Ofen, dass es warm für ihn werden möchte. Und der alte Mann saß und wiegte, und die Mutter setzte sich auf den Stuhl dicht neben ihn, betrachtete ihr krankes Kind, das tief Atem holte, und hob die kleine Hand empor.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 11/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Das goldne K&ouml;nigreich<br /></font><font size="2">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Ein reicher Herr hatte einen einzigen Sohn. Als dieser zwanzig Jahre alt war, sprach er: &bdquo;Vater, ich will reisen und die Welt sehn. &bdquo;Der Alte war damit zufrieden, gab ihm einen Wagen und Pferde, einen Bedienten, viel Geld und noch mehr gute Lehren und der J&uuml;ngling zog dahin.</font></p>
  <p><font face="Verdana">Eines Abends kamen sie in einen gro&szlig;en Wald und weil es dunkel war gerieten sie vom Wege ab und gelangten zu einem kleinen Hause. Der J&uuml;ngling trat hinein und da sa&szlig; eine Frau beim Feuer und kochte sich ihr Abendbrot. &bdquo;Kann ich bei euch &uuml;bernachten? &bdquo;frug er. &bdquo;Ei mit Freuden&ldquo;, sprach die Frau, &bdquo;setzet euch hin und tut als ob ihr zu Hause w&auml;ret. &bdquo;Das war dem J&uuml;ngling gerade recht, er a&szlig; und trank nach Herzenslust, denn er hatte den ganzen Tag noch nichts in den Magen bekommen, und schlief wie ein Prinz bis die Sonne schon hoch am Himmel stand. Er sprang empor und schaute durch das Fenster in den sch&ouml;nen gr&uuml;nen Wald; da liefen Hirsche und Rehe und Hasen in ganzen Herden herum und wilde V&ouml;gel aller Arten flogen von Baum zu Baum; dazu sangen die Lerchen und Finken und Nachtigallen, dass es ihm so wohl ward wie ihm nie gewesen war und er beschloss, den sch&ouml;nen Wald nicht so bald zu verlassen..</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/goldne-koenigreich.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 10 Mar 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Das goldne Königreich</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das goldne Königreich</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das goldne Königreich
Johann Wilhelm Wolf
Ein reicher Herr hatte einen einzigen Sohn. Als dieser zwanzig Jahre alt war, sprach er: „Vater, ich will reisen und die Welt sehn. „Der Alte war damit zufrieden, gab ihm einen Wagen und Pferde, einen Bedienten, viel Geld und noch mehr gute Lehren und der Jüngling zog dahin.
Eines Abends kamen sie in einen großen Wald und weil es dunkel war gerieten sie vom Wege ab und gelangten zu einem kleinen Hause. Der Jüngling trat hinein und da saß eine Frau beim Feuer und kochte sich ihr Abendbrot. „Kann ich bei euch übernachten? „frug er. „Ei mit Freuden“, sprach die Frau, „setzet euch hin und tut als ob ihr zu Hause wäret. „Das war dem Jüngling gerade recht, er aß und trank nach Herzenslust, denn er hatte den ganzen Tag noch nichts in den Magen bekommen, und schlief wie ein Prinz bis die Sonne schon hoch am Himmel stand. Er sprang empor und schaute durch das Fenster in den schönen grünen Wald; da liefen Hirsche und Rehe und Hasen in ganzen Herden herum und wilde Vögel aller Arten flogen von Baum zu Baum; dazu sangen die Lerchen und Finken und Nachtigallen, dass es ihm so wohl ward wie ihm nie gewesen war und er beschloss, den schönen Wald nicht so bald zu verlassen..</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 10/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><strong>Der Vogel Ph&ouml;nix</strong><br /><font size="2"><font face="Verdana">Johann Wilhelm Wolf</font></font></font></p><font face="Verdana">
    <p><font face="Verdana">Es war einmal ein K&ouml;nig und der war krank und alle &Auml;rzte kamen darin &uuml;berein, dass er nicht zu retten sei, als wenn er den Vogel Ph&ouml;nix singen h&ouml;rte. Der K&ouml;nig hatte aber drei S&ouml;hne, die rief er vor sich und sprach zu ihnen: &quot;Wer von euch mir den Vogel Ph&ouml;nix bringt, dem schenke ich das ganze K&ouml;nigreich.&quot; Da zogen sie alle drei aus und blieben zusammen, bis sie an einen Baum kamen, der an einem Kreuzwege stand. In den Baum schnitten sie alle drei ihre Namen hinein und verabredeten sich, wer zuerst zur&uuml;ckkehre, der solle an dem Baum warten, bis die andern k&auml;men und sie alle zusammen zu ihrem Vater heim ziehen k&ouml;nnten. Dann ging jeder seines Wegs.</font></p>
    <p><font face="Verdana">Als der erste ein St&uuml;ck gegangen war, begegnete ihm ein B&auml;r, der frug ihn: &quot;Wohin geht die Reise? &quot; - &quot;Was geht das dich an&quot;, sprach der Prinz und zog seines Wegs weiter, aber der B&auml;r brummte und lie&szlig; ihn gehen.</font></p>
    <p><font face="Verdana">Der zweite war noch nicht weit, als ihm derselbe B&auml;r begegnete und ihn frug: &quot;Wohin geht die Reise? &quot; - &quot;K&uuml;mmere dich um dich&quot;, sagte der Prinz, lie&szlig; den B&auml;ren stehen und ging seines Wegs weiter. Der B&auml;r brummte etwas in den Bart und lie&szlig; ihn laufen.</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/vogel-phoenix.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Mar 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Vogel Phönix</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Vogel Phönix</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Vogel Phönix - Johann Wilhelm Wolf
Es war einmal ein König und der war krank und alle Ärzte kamen darin überein, dass er nicht zu retten sei, als wenn er den Vogel Phönix singen hörte. Der König hatte aber drei Söhne, die rief er vor sich und sprach zu ihnen: &quot;Wer von euch mir den Vogel Phönix bringt, dem schenke ich das ganze Königreich.&quot; Da zogen sie alle drei aus und blieben zusammen, bis sie an einen Baum kamen, der an einem Kreuzwege stand. In den Baum schnitten sie alle drei ihre Namen hinein und verabredeten sich, wer zuerst zurückkehre, der solle an dem Baum warten, bis die andern kämen und sie alle zusammen zu ihrem Vater heim ziehen könnten. Dann ging jeder seines Wegs.
Als der erste ein Stück gegangen war, begegnete ihm ein Bär, der frug ihn: &quot;Wohin geht die Reise? &quot; - &quot;Was geht das dich an&quot;, sprach der Prinz und zog seines Wegs weiter, aber der Bär brummte und ließ ihn gehen.
Der zweite war noch nicht weit, als ihm derselbe Bär begegnete und ihn frug: &quot;Wohin geht die Reise? &quot; - &quot;Kümmere dich um dich&quot;, sagte der Prinz, ließ den Bären stehen und ging seines Wegs weiter. Der Bär brummte etwas in den Bart und ließ ihn laufen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 09/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000">Der Geiger und seine drei Gesellen</font><font face="Verdana"><br /></font><font size="2"><font face="Verdana">Johan Wilhelm Wolf</font></font></p>
  <p><font face="Verdana"><span style="font-family: Verdana">Ein Graf hatte einen Geiger in seinem Schlosse, der spielte gar sch&ouml;n und vertrieb ihm manche b&ouml;se Laune. Pl&ouml;tzlich starb aber der Graf, und da hatte der arme Geiger kein Brod mehr, denn die Erben wiesen ihn aus dem Schlosse und er konnte betteln gehn. Da geigte er vor den T&uuml;ren der Reichen und der Armen und bekam wohl auch Geld und Brod, aber es kam ihm doch hart an, da er es viel besser gewohnt war. Bettelbrot, saures Brot, dachte er oft und war recht betr&uuml;bt, so dass ihm das Weinen n&auml;her stand als das Lachen. Eines Abends kam er in einen Wald, da legte er sich unter einer Eiche nieder, betete recht fromm und schlief ein. Als er morgens aufwachte, stand ein alter Mann mit grauen Haaren vor ihm, der sah ihn an und fragte: &quot;Lieber Musikant, wo fehlt's denn? Ich d&auml;chte, du m&uuml;sstest immer lustig sein.&ldquo; Der Geiger klagte ihm seine Not, da sprach der Greis: &quot;Dir kann geholfen werden. Gehe in dem Walde fort, so kommst du an ein altes verfallenes Schloss, da geh hinein, r&uuml;hre aber nichts an, bis du an ein Zimmer kommst, worin ein Korb mit drei jungen Schweinchen steht, die nimm mit, sie sind dein Gl&uuml;ck.&ldquo; &bdquo;Wie verstehe ich das?&ldquo; fragte der Geiger und der Greis antwortete: &quot;Wenn du geigest, tanzen sie. Nimm sie mit zu des K&ouml;nigs Schloss, da wohnt die Prinzessin, die ist zwanzig Jahre alt und hat noch nie gelacht. Wer sie aber zum Lachen bringt, soll sie zur Gemahlin bekommen, das hat der K&ouml;nig ausrufen lassen, und sie wird lachen, wenn sie deine drei Schweinchen tanzen sieht. Jetzt wei&szlig;t du genug. Fehlt dir in der Folge etwas, dann denke nur an mich und ich will bei dir sein.&ldquo;</span></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geiger.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 25 Feb 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Geiger und seine drei Gesellen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Geiger und seine drei Gesellen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Geiger und seine drei Gesellen - Johan Wilhelm Wolf
Ein Graf hatte einen Geiger in seinem Schlosse, der spielte gar schön und vertrieb ihm manche böse Laune. Plötzlich starb aber der Graf, und da hatte der arme Geiger kein Brod mehr, denn die Erben wiesen ihn aus dem Schlosse und er konnte betteln gehn. Da geigte er vor den Türen der Reichen und der Armen und bekam wohl auch Geld und Brod, aber es kam ihm doch hart an, da er es viel besser gewohnt war. Bettelbrot, saures Brot, dachte er oft und war recht betrübt, so dass ihm das Weinen näher stand als das Lachen. Eines Abends kam er in einen Wald, da legte er sich unter einer Eiche nieder, betete recht fromm und schlief ein. Als er morgens aufwachte, stand ein alter Mann mit grauen Haaren vor ihm, der sah ihn an und fragte: &quot;Lieber Musikant, wo fehlt&apos;s denn? Ich dächte, du müsstest immer lustig sein.“ Der Geiger klagte ihm seine Not, da sprach der Greis: &quot;Dir kann geholfen werden. Gehe in dem Walde fort, so kommst du an ein altes verfallenes Schloss, da geh hinein, rühre aber nichts an, bis du an ein Zimmer kommst, worin ein Korb mit drei jungen Schweinchen steht, die nimm mit, sie sind dein Glück.“ „Wie verstehe ich das?“ fragte der Geiger und der Greis antwortete: &quot;Wenn du geigest, tanzen sie. Nimm sie mit zu des Königs Schloss, da wohnt die Prinzessin, die ist zwanzig Jahre alt und hat noch nie gelacht. Wer sie aber zum Lachen bringt, soll sie zur Gemahlin bekommen, das hat der König ausrufen lassen, und sie wird lachen, wenn sie deine drei Schweinchen tanzen sieht. Jetzt weißt du genug. Fehlt dir in der Folge etwas, dann denke nur an mich und ich will bei dir sein.“</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 08/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana" color="#800000">Der Engel</font><font face="Verdana"><br /></font><font size="2"><font face="Verdana">Hans-Christian Andersen</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Jedes Mal, wenn ein gutes Kind stirbt, kommt ein Engel Gottes zur Erde hernieder, nimmt das tote Kind auf seine Arme, breitet die gro&szlig;en, wei&szlig;en Fl&uuml;gel aus und pfl&uuml;ckt eine ganze Hand voll Blumen, welche er zu Gott hinaufbringt, damit sie dort noch sch&ouml;ner als auf der Erde bl&uuml;hen. Der liebe Gott dr&uuml;ckt alle Blumen an sein Herz, aber der Blume, welche ihm die liebste ist, gibt er einen Kuss, und dann bekommt sie Stimme und kann in der gro&szlig;en Gl&uuml;ckseligkeit mitsingen!</font></p>
  <p><font face="Verdana">Sieh, Alles dieses erz&auml;hlte ein Engel Gottes, indem er ein totes Kind zum Himmel fort trug, und das Kind h&ouml;rte wie im Traume; sie flogen &uuml;ber die St&auml;tten in der Heimat, wo der Kleine gespielt hatte und kamen durch G&auml;rten mit herrlichen Blumen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/engel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 18 Feb 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Engel</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Engel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Engel - Hans-Christian Andersen
Jedes Mal, wenn ein gutes Kind stirbt, kommt ein Engel Gottes zur Erde hernieder, nimmt das tote Kind auf seine Arme, breitet die großen, weißen Flügel aus und pflückt eine ganze Hand voll Blumen, welche er zu Gott hinaufbringt, damit sie dort noch schöner als auf der Erde blühen. Der liebe Gott drückt alle Blumen an sein Herz, aber der Blume, welche ihm die liebste ist, gibt er einen Kuss, und dann bekommt sie Stimme und kann in der großen Glückseligkeit mitsingen!
Sieh, Alles dieses erzählte ein Engel Gottes, indem er ein totes Kind zum Himmel fort trug, und das Kind hörte wie im Traume; sie flogen über die Stätten in der Heimat, wo der Kleine gespielt hatte und kamen durch Gärten mit herrlichen Blumen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 07/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Wolf</font></font></p>
<p><font face="Verdana">In Aachen lebte einmal ein alter Uhrmacher, der hie&szlig; &quot;Andreas&quot;, und sein Haus stand in der K&ouml;rbergasse. Es war ein schmales Haus mit kleinen Fenstern. Wenn man vor&uuml;berging, h&ouml;rte man die verschiedenen Uhren schlagen, und jede hatte einen anderen Ton. &quot;Es ist ein verzaubertes Haus&quot;, sagten die Leute, &quot;und die Uhren sind Hexenuhren!&quot; Dar&uuml;ber musste Andreas lachen, 0, er war ein gro&szlig;er Meister. Was aus seinen H&auml;nden hervorging, war immer etwas Besonderes. Er hatte weder einen Gesellen noch einen Lehrling. Solange man sich entsinnen konnte, bewohnte er dieses Haus ganz allein, bis zu jenem Tage, wo das kleine M&auml;dchen hinzukam, das Veronika hie&szlig;. Nein, man wusste nicht, wo er es her hatte und er sprach auch nicht dar&uuml;ber. Er sprach &uuml;berhaupt selten, nur dann, wenn er seine Uhren verkaufte. &quot;Hier habt ihr die Uhr&quot;, sagte er, &quot;seid vorsichtig mit ihr, sie lebt wie ein Mensch, tut ihr nicht weh, lasst die R&auml;der nicht verstauben, das vertr&auml;gt sie nicht.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/derwolf.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 11 Feb 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Wolf</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Wolf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Wolf
In Aachen lebte einmal ein alter Uhrmacher, der hieß &quot;Andreas&quot;, und sein Haus stand in der Körbergasse. Es war ein schmales Haus mit kleinen Fenstern. Wenn man vorüberging, hörte man die verschiedenen Uhren schlagen, und jede hatte einen anderen Ton. &quot;Es ist ein verzaubertes Haus&quot;, sagten die Leute, &quot;und die Uhren sind Hexenuhren!&quot; Darüber musste Andreas lachen, 0, er war ein großer Meister. Was aus seinen Händen hervorging, war immer etwas Besonderes. Er hatte weder einen Gesellen noch einen Lehrling. Solange man sich entsinnen konnte, bewohnte er dieses Haus ganz allein, bis zu jenem Tage, wo das kleine Mädchen hinzukam, das Veronika hieß. Nein, man wusste nicht, wo er es her hatte und er sprach auch nicht darüber. Er sprach überhaupt selten, nur dann, wenn er seine Uhren verkaufte. &quot;Hier habt ihr die Uhr&quot;, sagte er, &quot;seid vorsichtig mit ihr, sie lebt wie ein Mensch, tut ihr nicht weh, lasst die Räder nicht verstauben, das verträgt sie nicht.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 06/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Die ungleichen Kinder Evas<br /></font><font size="2">Gebr&uuml;der Grimm</font></font></p>
  <p><font face="Verdana">Als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben waren, so mussten sie auf unfruchtbarer Erde sich ein Haus bauen und im Schwei&szlig;e ihres Angesichts ihr Brot essen. Adam hackte das Feld und Eva spann Wolle. Eva brachte jedes Jahr ein Kind zur Welt, die Kinder waren aber ungleich, einige sch&ouml;n, andere h&auml;sslich. Nachdem eine geraume Zeit verlaufen war, sendete Gott einen Engel an die beiden und lie&szlig; ihnen entbieten, dass er kommen und ihren Haushalt schauen wollte. Eva, freudig, dass der Herr so gn&auml;dig war, s&auml;uberte emsig ihr Haus, schm&uuml;ckte es mit Blumen und streute Binsen auf den Estrich. Dann holte sie ihre Kinder herbei, aber nur die sch&ouml;nen. Sie wusch und badetete sie, k&auml;mmte ihnen die Haare, legte ihnen neugewaschene Hemden an und ermahnte sie, in der Gegenwart des Herrn sich anst&auml;ndig und z&uuml;chtig zu betragen...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/ungleiche-kinder-evas.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/ungleiche-kinder-evas.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 4 Feb 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die ungleichen Kinder Evas</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die ungleichen Kinder Evas</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die ungleichen Kinder Evas
Gebrüder Grimm
Als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben waren, so mussten sie auf unfruchtbarer Erde sich ein Haus bauen und im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot essen. Adam hackte das Feld und Eva spann Wolle. Eva brachte jedes Jahr ein Kind zur Welt, die Kinder waren aber ungleich, einige schön, andere hässlich. Nachdem eine geraume Zeit verlaufen war, sendete Gott einen Engel an die beiden und ließ ihnen entbieten, dass er kommen und ihren Haushalt schauen wollte. Eva, freudig, dass der Herr so gnädig war, säuberte emsig ihr Haus, schmückte es mit Blumen und streute Binsen auf den Estrich. Dann holte sie ihre Kinder herbei, aber nur die schönen. Sie wusch und badetete sie, kämmte ihnen die Haare, legte ihnen neugewaschene Hemden an und ermahnte sie, in der Gegenwart des Herrn sich anständig und züchtig zu betragen...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 05/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><font color="#800000"><font size="2">
        <p><font face="Verdana"><font size="3"><font color="#000000"><strong>Die Flasche<br /></strong></font></font><font color="#000000" size="2">Irisches Elfenm&auml;rchen &ndash; Gebr. Grimm</font></font></p>
        <p><font face="Verdana" color="#000000" size="3">In den guten Tagen, wo das stille Volk sich noch h&auml;ufiger sehen lie&szlig;, als jetzt in dieser ungl&auml;ubigen Zeit, lebte ein Mann, Michael Purcell, der einige Acker schlechtes und unfruchtbares Land gepachtet hatte, in der Nachbarschaft der ehemals so ber&uuml;hmten Pfr&uuml;nde von Mourne, anderthalb Stunden von Mallow und sieben von Cork. Michael hatte Frau und Kinder, sie taten, was in ihren Kr&auml;ften stand, das war freilich nicht viel, denn es war noch kein Kind so weit herangewachsen, dass es dem armen Manne bei seiner Arbeit helfen konnte, und die gute Frau besorgte die Kinder, melkte die Kuh, kochte Kartoffeln und trug die Eier nach Mallow; doch wie sie auch schafften, es war kaum genug, um die Pacht zu zahlen. Sie schickten sich eine Zeitlang, so gut es gehen wollte, in die Umst&auml;nde, doch zuletzt kam ein schlechtes Jahr, das bisschen Hafer verdarb, die H&uuml;hnchen verk&uuml;mmerten, das Schwein magerte ab und wurde beinahe f&uuml;r nichts zu Mallow verkauft; und der arme Michael fand, dass er nicht genug hatte, um die H&auml;lfte des Pachtgeldes zu zahlen und zwei Termine war er schon schuldig. <br />&nbsp;&bdquo;Was sollen wir nun anfangen, Marie?&ldquo; fragte er....</font></p></font></font></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/flasche.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/flasche.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die Flasche</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Flasche</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Flasche
Irisches Elfenmärchen – Gebr. Grimm
In den guten Tagen, wo das stille Volk sich noch häufiger sehen ließ, als jetzt in dieser ungläubigen Zeit, lebte ein Mann, Michael Purcell, der einige Acker schlechtes und unfruchtbares Land gepachtet hatte, in der Nachbarschaft der ehemals so berühmten Pfründe von Mourne, anderthalb Stunden von Mallow und sieben von Cork. Michael hatte Frau und Kinder, sie taten, was in ihren Kräften stand, das war freilich nicht viel, denn es war noch kein Kind so weit herangewachsen, dass es dem armen Manne bei seiner Arbeit helfen konnte, und die gute Frau besorgte die Kinder, melkte die Kuh, kochte Kartoffeln und trug die Eier nach Mallow; doch wie sie auch schafften, es war kaum genug, um die Pacht zu zahlen. Sie schickten sich eine Zeitlang, so gut es gehen wollte, in die Umstände, doch zuletzt kam ein schlechtes Jahr, das bisschen Hafer verdarb, die Hühnchen verkümmerten, das Schwein magerte ab und wurde beinahe für nichts zu Mallow verkauft; und der arme Michael fand, dass er nicht genug hatte, um die Hälfte des Pachtgeldes zu zahlen und zwei Termine war er schon schuldig. 
„Was sollen wir nun anfangen, Marie?“ fragte er.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 04/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><font color="#800000"><font size="2">
        <p><font color="#000000"><strong>Die allzu klugen Fische<br /></strong></font><font color="#000000">Indisches M&auml;rchen</font></p>
        <p><font color="#000000">In einem Teiche wohnten zwei Fische, Satabuddhi, &quot;Hundertklug&quot;, und Sahasabuddhi, &quot;Tausendklug&quot;. Diese beiden hatten den Frosch Ekabuddhi, &quot;Einmalklug&quot;, zum Freunde. So genossen sie alle drei eine Zeitlang am Ufer des Teiches das Vergn&uuml;gen geselliger Unterhaltung und kehrten dann ins tiefe Wasser zur&uuml;ck.</font></p>
        <p><font color="#000000">Als sie nun einmal zur Unterhaltung zusammengekommen waren, schritten um die Zeit des Sonnenunterganges mit Netzen in der Hand Fischer heran, die auf dem Kopf viele get&ouml;tete Fische trugen. Als diese den Teich sahen, sprachen sie zueinander: &quot;Ah! Dieser Teich scheint viele Fische zu enthalten und hat sehr wenig Wasser. Darum wollen wir morgen fr&uuml;h hier hergehen!&quot; Nach diesen Worten gingen sie nach Hause....</font></p></font></font></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kluge-fische.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kluge-fische.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Jan 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die allzu klugen Fische</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die allzu klugen Fische</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die allzu klugen Fische
Indisches Märchen
In einem Teiche wohnten zwei Fische, Satabuddhi, &quot;Hundertklug&quot;, und Sahasabuddhi, &quot;Tausendklug&quot;. Diese beiden hatten den Frosch Ekabuddhi, &quot;Einmalklug&quot;, zum Freunde. So genossen sie alle drei eine Zeitlang am Ufer des Teiches das Vergnügen geselliger Unterhaltung und kehrten dann ins tiefe Wasser zurück.
Als sie nun einmal zur Unterhaltung zusammengekommen waren, schritten um die Zeit des Sonnenunterganges mit Netzen in der Hand Fischer heran, die auf dem Kopf viele getötete Fische trugen. Als diese den Teich sahen, sprachen sie zueinander: &quot;Ah! Dieser Teich scheint viele Fische zu enthalten und hat sehr wenig Wasser. Darum wollen wir morgen früh hier hergehen!&quot; Nach diesen Worten gingen sie nach Hause.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 03/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><font color="#800000">Die Erbsenprobe</font><br /><font size="2">Gebr. Grimm</font></font></p><font face="Arial" size="2"><font size="2">
      <p>Es war einmal ein K&ouml;nig, der hatte einen einzigen Sohn, der wollte sich gern verm&auml;hlen, und bat seinen Vater um eine Frau. &rsquo;Dein Wunsch soll erf&uuml;llt werden, mein Sohn,&rsquo; sagte der K&ouml;nig, &rsquo;aber es will sich nicht schicken dass du eine andere nimmst als eine Prinzessin, und es ist gerade in der N&auml;he eine zu haben. Indessen will ich es bekannt machen lassen, vielleicht meldet sich eine aus der Ferne.&rsquo; Es ging also ein offenes Schreiben aus, und es dauerte nicht lange, so meldeten sich Prinzessinnen genug. Fast jeden Tag kam eine, wenn aber nach ihrer Geburt und Abstammung gefragt wurde so ergab es sich, dass es keine Prinzessin war, und sie musste unverrichteter Sache wieder abziehen. &rsquo;Wenn das so fortgeht,&rsquo; sagte der Prinz, &rsquo;so bekomm ich am Ende gar keine Frau.&rsquo; &rsquo;Beruhige dich, mein S&ouml;hnchen,&rsquo; sagte die K&ouml;nigin, &rsquo;eh du dich versiehst, so ist eine da; das Gl&uuml;ck steht oft vor der T&uuml;re, man braucht sie nur aufzumachen.&rsquo; Es war wirklich so, wie die K&ouml;nigin gesagt hatte....</p></font></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/erbsenprobe.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 14 Jan 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die Erbsenprobe</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Erbsenprobe</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Erbsenprobe
Gebr. Grimm
Es war einmal ein König, der hatte einen einzigen Sohn, der wollte sich gern vermählen, und bat seinen Vater um eine Frau. ’Dein Wunsch soll erfüllt werden, mein Sohn,’ sagte der König, ’aber es will sich nicht schicken dass du eine andere nimmst als eine Prinzessin, und es ist gerade in der Nähe eine zu haben. Indessen will ich es bekannt machen lassen, vielleicht meldet sich eine aus der Ferne.’ Es ging also ein offenes Schreiben aus, und es dauerte nicht lange, so meldeten sich Prinzessinnen genug. Fast jeden Tag kam eine, wenn aber nach ihrer Geburt und Abstammung gefragt wurde so ergab es sich, dass es keine Prinzessin war, und sie musste unverrichteter Sache wieder abziehen. ’Wenn das so fortgeht,’ sagte der Prinz, ’so bekomm ich am Ende gar keine Frau.’ ’Beruhige dich, mein Söhnchen,’ sagte die Königin, ’eh du dich versiehst, so ist eine da; das Glück steht oft vor der Türe, man braucht sie nur aufzumachen.’ Es war wirklich so, wie die Königin gesagt hatte....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 02/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><font color="#800000">Der zweimal bestohlene Geldwechsler</font><br /><font size="2">Tausend und eine Nacht</font></font></p>
  <p><font face="Arial">Ferner wird erz&auml;hlt: Ein Geldwechsler, der einen Beutel mit Gold bei sich hatte, ging einst vor einer Bande Spitzbuben vor&uuml;ber; da sagte einer von ihnen: </font><font face="Arial">&bdquo;Wenn ich will, so ist dieser Beutel mein. &bdquo; Sie fragten: &bdquo;Wieso? &bdquo; Er antwortete: &bdquo;</font><font face="Arial">Ihr sollt es bald sehen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bestohlener-geldwechsler.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 7 Jan 2008 23:05:04 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der zweimal bestohlene Geldwechsler</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der zweimal bestohlene Geldwechsler</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der zweimal bestohlene Geldwechsler
Tausend und eine Nacht
Ferner wird erzählt: Ein Geldwechsler, der einen Beutel mit Gold bei sich hatte, ging einst vor einer Bande Spitzbuben vorüber; da sagte einer von ihnen: „Wenn ich will, so ist dieser Beutel mein. „ Sie fragten: „Wieso? „ Er antwortete: „Ihr sollt es bald sehen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 01/2008</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font face="Verdana">Das Geldschwein<br /><font size="2">Hans Christian Andersen</font></font></font></p>
  <p><font face="Verdana">In der Kinderstube lag eine Menge Spielzeug umher; ganz oben auf dem Schrank stand die Sparb&uuml;chse, die war aus Ton und hatte die Gestalt eines Schweines, das nat&uuml;rlich einen Spalt im R&uuml;cken hatte, und mit einem Messer war dieser Spalt so erweitert worden, dass auch Silbertaler hineingingen, und es waren auch schon au&szlig;er vielen Schillingen zwei hineingegangen. Das Geldschwein war so vollgestopft, dass es nicht mehr klappern konnte, und das ist das H&ouml;chste, wozu es ein Geldschwein bringen kann. Da stand es nun oben auf dem Schrank und blickte auf alles in der Stube herab; es wusste wohl, dass es mit dem, was es im Magen hatte, das Ganze kaufen k&ouml;nnte, und das nennt man ein gutes Bewusstsein haben...</font></p><font face="Verdana" size="2">&nbsp;</font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geldschwein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2007 11:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Das Geldschwein</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Geldschwein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Geldschwein
Hans Christian Andersen
In der Kinderstube lag eine Menge Spielzeug umher; ganz oben auf dem Schrank stand die Sparbüchse, die war aus Ton und hatte die Gestalt eines Schweines, das natürlich einen Spalt im Rücken hatte, und mit einem Messer war dieser Spalt so erweitert worden, dass auch Silbertaler hineingingen, und es waren auch schon außer vielen Schillingen zwei hineingegangen. Das Geldschwein war so vollgestopft, dass es nicht mehr klappern konnte, und das ist das Höchste, wozu es ein Geldschwein bringen kann. Da stand es nun oben auf dem Schrank und blickte auf alles in der Stube herab; es wusste wohl, dass es mit dem, was es im Magen hatte, das Ganze kaufen könnte, und das nennt man ein gutes Bewusstsein haben...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 52/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Weihnachtsmorgen 1772<br /></font><font size="2">Johann Wolfgang von Goethe</font></font></p><font face="Verdana" size="2">
    <p><font face="Verdana">Frankfurt, den 25. Dezember 1772</font></p>
    <p><font face="Verdana">Christtag fr&uuml;h. Es ist noch Nacht, lieber Kestner, ich bin aufgestanden, um bei Lichte morgens wieder zu schreiben, das mir angenehme Erinnerungen voriger Zeiten zur&uuml;ckruft;</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/weihnachten/weihnachtsmorgen_1772.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Weihnachtsmorgen 1772</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Weihnachtsmorgen 1772</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Weihnachtsmorgen 1772
Johann Wolfgang von Goethe
Frankfurt, den 25. Dezember 1772 Christtag früh. Es ist noch Nacht, lieber Kestner, ich bin aufgestanden, um bei Lichte morgens wieder zu schreiben, das mir angenehme Erinnerungen voriger Zeiten zurückruft;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 51/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Schatten<br /></font><font size="2">Hans Christian Andersen</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">In den hei&szlig;en L&auml;ndern, dort kann die Sonne brennen! Die Leute werden ganz mahagonibraun; ja in den allerhei&szlig;esten L&auml;ndern werden sie sogar zu Negern gebrannt. Aber ein gelehrter Mann aus den kalten L&auml;ndern war nur bis in die hei&szlig;en L&auml;nder gekommen. Der glaubte nun, dass er ebenso herumlaufen k&ouml;nne wie zu Hause, doch das wurde ihm bald abgew&ouml;hnt. Er und alle vern&uuml;nftigen Leute mussten zu Hause bleiben; die Fensterladen und T&uuml;ren blieben den ganzen Tag geschlossen; es sah aus, als ob das ganze Haus schliefe oder niemand daheim w&auml;re. Die schmale Stra&szlig;e mit den hohen H&auml;usern, wo er wohnte, war aber auch so gebaut, dass die Sonne vom Morgen bis zum Abend darauf liegen musste; es war wirklich nicht auszuhalten! Der gelehrte Mann aus den kalten L&auml;ndern war ein kluger junger Mann. Es kam ihm vor, als s&auml;&szlig;e er in einem gl&uuml;henden Ofen; das griff ihn sehr an, er wurde ganz mager, selbst sein Schatten schrumpfte zusammen und wurde viel kleiner als zu Hause; die Sonne griff auch ihn an. Sie lebten erst des Abends auf, wenn die Sonne untergegangen war...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schatten.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 17 Dec 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Schatten</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Schatten</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Schatten



Hans Christian Andersen







In den heißen Ländern, dort kann die Sonne brennen! Die Leute werden ganz mahagonibraun; ja in den allerheißesten Ländern werden sie sogar zu Negern gebrannt. Aber ein gelehrter Mann aus den kalten Ländern war nur bis in die heißen Länder gekommen. Der glaubte nun, dass er ebenso herumlaufen könne wie zu Hause, doch das wurde ihm bald abgewöhnt. Er und alle vernünftigen Leute mussten zu Hause bleiben; die Fensterladen und Türen blieben den ganzen Tag geschlossen; es sah aus, als ob das ganze Haus schliefe oder niemand daheim wäre. Die schmale Straße mit den hohen Häusern, wo er wohnte, war aber auch so gebaut, dass die Sonne vom Morgen bis zum Abend darauf liegen musste; es war wirklich nicht auszuhalten! Der gelehrte Mann aus den kalten Ländern war ein kluger junger Mann. Es kam ihm vor, als säße er in einem glühenden Ofen; das griff ihn sehr an, er wurde ganz mager, selbst sein Schatten schrumpfte zusammen und wurde viel kleiner als zu Hause; die Sonne griff auch ihn an. Sie lebten erst des Abends auf, wenn die Sonne untergegangen war...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 50/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Die drei Federn<br /></font><font size="2">Gebr. Grimm</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Es war einmal ein K&ouml;nig, der hatte drei S&ouml;hne; davon waren zwei klug und gescheit, aber der dritte sprach nicht viel, war einf&auml;ltig und hie&szlig; nur der Dummling. Als der K&ouml;nig alt und schwach ward und an sein Ende dachte, wusste er nicht, welcher von seinen S&ouml;hnen nach ihm das Reich erben sollte. Da sprach er zu ihnen: &bdquo;Ziehet aus, und wer mir den feinsten Teppich bringt, der soll nach meinem Tod K&ouml;nig sein.&ldquo; Und damit es keinen Streit unter ihnen gab, f&uuml;hrte er sie vor sein Schloss, blies drei Federn in die Luft und sprach: &bdquo;Wie die fliegen, so sollt ihr ziehen.&ldquo; Die eine Feder flog nach Osten, die andere nach Westen, die dritte flog aber geradaus und flog nicht weit, sondern fiel bald zur Erde. Nun ging der eine Bruder rechts, der andere ging links, und sie lachten den Dummling aus, der bei der dritten Feder, da, wo sie niedergefallen war, bleiben musste...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/3federn.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Dec 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die drei Federn</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Federn</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Federn



Gebr. Grimm







Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne; davon waren zwei klug und gescheit, aber der dritte sprach nicht viel, war einfältig und hieß nur der Dummling. Als der König alt und schwach ward und an sein Ende dachte, wusste er nicht, welcher von seinen Söhnen nach ihm das Reich erben sollte. Da sprach er zu ihnen: „Ziehet aus, und wer mir den feinsten Teppich bringt, der soll nach meinem Tod König sein.“ Und damit es keinen Streit unter ihnen gab, führte er sie vor sein Schloss, blies drei Federn in die Luft und sprach: „Wie die fliegen, so sollt ihr ziehen.“ Die eine Feder flog nach Osten, die andere nach Westen, die dritte flog aber geradaus und flog nicht weit, sondern fiel bald zur Erde. Nun ging der eine Bruder rechts, der andere ging links, und sie lachten den Dummling aus, der bei der dritten Feder, da, wo sie niedergefallen war, bleiben musste...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 49/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Die Karawane<br /></font><font size="2">Wilhelm Hauff</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Es zog einmal eine gro&szlig;e Karawane durch die W&uuml;ste. Auf der ungeheuren Ebene, wo man nichts als Sand und Himmel sieht, h&ouml;rte man schon in weiter Ferne die Glocken der Kamele und die silbernen R&ouml;llchen der Pferde, eine dichte Staubwolke, die ihr vorherging, verk&uuml;ndete ihre N&auml;he, und wenn ein Luftzug die Wolke teilte, blendeten funkelnde Waffen und hellleuchtende Gew&auml;nder das Auge. So stellte sich die Karawane einem Manne dar, welcher von der Seite her auf sie zuritt. Er ritt ein sch&ouml;nes arabisches Pferd, mit einer Tigerdecke beh&auml;ngt, an dem hochroten Riemenwerk hingen silberne Gl&ouml;ckchen, und auf dem Kopf des Pferdes wehte ein sch&ouml;ner Reiherbusch. Der Reiter sah stattlich aus, und sein Anzug entsprach der Pracht seines Rosses; ein wei&szlig;er Turban, reich mit Gold bestickt, bedeckte das Haupt; der Rock und die weiten Beinkleider waren von brennendem Rot, ein gekr&uuml;mmtes Schwert mit reichem Griff an seiner Seite. Er hatte den Turban tief ins Gesicht gedr&uuml;ckt; dies und die schwarzen Augen, die unter buschigen Brauen hervorblitzten, der lange Bart, der unter der gebogenen Nase herabhing, gaben ihm ein wildes, k&uuml;hnes Aussehen...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/karawane.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Dec 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Die Karawane</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Karawane</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Karawane



Wilhelm Hauff







Es zog einmal eine große Karawane durch die Wüste. Auf der ungeheuren Ebene, wo man nichts als Sand und Himmel sieht, hörte man schon in weiter Ferne die Glocken der Kamele und die silbernen Röllchen der Pferde, eine dichte Staubwolke, die ihr vorherging, verkündete ihre Nähe, und wenn ein Luftzug die Wolke teilte, blendeten funkelnde Waffen und hellleuchtende Gewänder das Auge. So stellte sich die Karawane einem Manne dar, welcher von der Seite her auf sie zuritt. Er ritt ein schönes arabisches Pferd, mit einer Tigerdecke behängt, an dem hochroten Riemenwerk hingen silberne Glöckchen, und auf dem Kopf des Pferdes wehte ein schöner Reiherbusch. Der Reiter sah stattlich aus, und sein Anzug entsprach der Pracht seines Rosses; ein weißer Turban, reich mit Gold bestickt, bedeckte das Haupt; der Rock und die weiten Beinkleider waren von brennendem Rot, ein gekrümmtes Schwert mit reichem Griff an seiner Seite. Er hatte den Turban tief ins Gesicht gedrückt; dies und die schwarzen Augen, die unter buschigen Brauen hervorblitzten, der lange Bart, der unter der gebogenen Nase herabhing, gaben ihm ein wildes, kühnes Aussehen...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 48/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Grabh&uuml;gel<br /></font><font size="2">Gebr.Grimm</font></font></p><font face="Verdana" size="2">



    <p><font face="Verdana">Ein reicher Bauer stand eines Tages in seinem Hof und schaute nach seinen Feldern und G&auml;rten: das Korn wuchs kr&auml;ftig heran und die Obstb&auml;ume hingen voll Fr&uuml;chte. Das Getreide des vorigen Jahrs lag noch in so m&auml;chtigen Haufen auf dem Boden, dass es kaum die Balken tragen konnten. Dann ging er in den Stall, da standen die gem&auml;steten Ochsen, die fetten K&uuml;he und die spiegelglatten Pferde. Endlich ging er in seine Stube zur&uuml;ck und warf seine Blicke auf die eisernen Kasten, in welchen sein Geld lag....</font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/grabhuegel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/grabhuegel.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 26 Nov 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Grabhügel</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Grabhügel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Grabhügel



Gebr.Grimm







Ein reicher Bauer stand eines Tages in seinem Hof und schaute nach seinen Feldern und Gärten: das Korn wuchs kräftig heran und die Obstbäume hingen voll Früchte. Das Getreide des vorigen Jahrs lag noch in so mächtigen Haufen auf dem Boden, dass es kaum die Balken tragen konnten. Dann ging er in den Stall, da standen die gemästeten Ochsen, die fetten Kühe und die spiegelglatten Pferde. Endlich ging er in seine Stube zurück und warf seine Blicke auf die eisernen Kasten, in welchen sein Geld lag....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 47/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Waldschrat und die Grottennix<br /></font><font size="2">Waldm&auml;rchen</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">In einem abgelegenen Wald am Fu&szlig; eines felsigen H&uuml;gels im Frankenlande lebte einst ein Waldschrat, nicht sehr wild anzusehen und auch eher sanft von Gem&uuml;t, aber doch so haarig und rau im Wuchs, dass er eine junge Maid eher erschrecken als anziehen konnte. In seinem Wald hatte er alles, wessen er bedurfte, der Boden lag voller Eicheln und Eckern, saftige Beeren gaben dem Tag ihre s&uuml;&szlig;e W&uuml;rze, duftende Kr&auml;uter standen auf den Wiesen, am Ende des Sommers kamen noch schmackhafte Pilze hinzu und Quellen entsprangen so reichlich, dass der Schrat keine Viertelstunde gehen musste, um seinen Durst an k&ouml;stlichem Felsenwasser zu stillen. Ging die Sonne unter und seine Glieder wurden ihm schwer, kannte er schon alle Ecken und Nischen des Waldes, wo dichter Farn ihn vor den Blicken neugieriger Spazierg&auml;nger oder umherstreifender Waidm&auml;nner verbarg und ein weiches Lager von samtigem Moos ihm eine erquickende Nachtruhe bescherte. So lebte der Schrat schon viele Jahrhunderte, und gern h&auml;tte er mehr von seinem heimatlichen Fleckchen Erde gesehen, doch er wusste, dass er an den St&auml;tten, wo die Menschen wohnten, gro&szlig;es Erstaunen und arges Grausen bewirkt h&auml;tte. Denn die, die ihm bisher begegnet waren, hatten oft mit blankem Entsetzen fluchtartig den Wald verlassen, und wenn ihn auch manchmal ein Pilzsucher ein St&uuml;ck des Weges begleitete, so endete der gemeinsame Gang meist dann, wenn er anhub, ein paar S&auml;tze zu reden, denn seine Art zu sprechen war der des Menschen doch recht fremd. So mieden die Bewohner der umliegenden Fluren und D&ouml;rfer seinen Wald und er war verrufen als Kinderschreck und Nachtgespenst, das einsamen Wanderern auflauerte...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/waldschrat-grottennix.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Waldschrat und die Grottennix</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Waldschrat und die Grottennix</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Waldschrat und die Grottennix



Waldmärchen







In einem abgelegenen Wald am Fuß eines felsigen Hügels im Frankenlande lebte einst ein Waldschrat, nicht sehr wild anzusehen und auch eher sanft von Gemüt, aber doch so haarig und rau im Wuchs, dass er eine junge Maid eher erschrecken als anziehen konnte. In seinem Wald hatte er alles, wessen er bedurfte, der Boden lag voller Eicheln und Eckern, saftige Beeren gaben dem Tag ihre süße Würze, duftende Kräuter standen auf den Wiesen, am Ende des Sommers kamen noch schmackhafte Pilze hinzu und Quellen entsprangen so reichlich, dass der Schrat keine Viertelstunde gehen musste, um seinen Durst an köstlichem Felsenwasser zu stillen. Ging die Sonne unter und seine Glieder wurden ihm schwer, kannte er schon alle Ecken und Nischen des Waldes, wo dichter Farn ihn vor den Blicken neugieriger Spaziergänger oder umherstreifender Waidmänner verbarg und ein weiches Lager von samtigem Moos ihm eine erquickende Nachtruhe bescherte. So lebte der Schrat schon viele Jahrhunderte, und gern hätte er mehr von seinem heimatlichen Fleckchen Erde gesehen, doch er wusste, dass er an den Stätten, wo die Menschen wohnten, großes Erstaunen und arges Grausen bewirkt hätte. Denn die, die ihm bisher begegnet waren, hatten oft mit blankem Entsetzen fluchtartig den Wald verlassen, und wenn ihn auch manchmal ein Pilzsucher ein Stück des Weges begleitete, so endete der gemeinsame Gang meist dann, wenn er anhub, ein paar Sätze zu reden, denn seine Art zu sprechen war der des Menschen doch recht fremd. So mieden die Bewohner der umliegenden Fluren und Dörfer seinen Wald und er war verrufen als Kinderschreck und Nachtgespenst, das einsamen Wanderern auflauerte...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 46/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der Halskragen<br /></font><font size="2">Hans Christian Andersen</font></font></p>



<p><font face="Verdana">Es war einmal ein feiner Kavalier, dessen ganze Habe aus einem Stiefelknecht und einem Kamm bestand, aber er hatte den sch&ouml;nsten Halskragen der Welt, und von diesem Halskragen werden wir eine Geschichte h&ouml;ren. &ndash; Der war nun so alt, dass er daran dachte, sich zu verheiraten, und da traf es sich, dass er mit einem Strumpfband zusammen in die W&auml;sche kam....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/halskragen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 12 Nov 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Halskragen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Halskragen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Halskragen



Hans Christian Andersen







Es war einmal ein feiner Kavalier, dessen ganze Habe aus einem Stiefelknecht und einem Kamm bestand, aber er hatte den schönsten Halskragen der Welt, und von diesem Halskragen werden wir eine Geschichte hören. – Der war nun so alt, dass er daran dachte, sich zu verheiraten, und da traf es sich, dass er mit einem Strumpfband zusammen in die Wäsche kam....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 45/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Der b&ouml;se F&uuml;rst<br /></font><font size="2">Hans Christian Andersen</font></font></p>



<p><font face="Verdana">Es war einmal ein b&ouml;ser und &uuml;berm&uuml;tiger F&uuml;rst, der nur darauf sann, alle L&auml;nder der Erde zu erobern und durch seinen Namen Furcht einzufl&ouml;&szlig;en. Er fuhr umher mit Feuer und Schwert; seine Soldaten zertraten das Korn auf den Feldern, sie z&uuml;ndeten des Bauern Haus an, so dass die Flamme die Bl&auml;tter von den B&auml;umen leckte und die Frucht gebraten von den versengten B&auml;umen herabhing. Manche arme Mutter verbarg sich mit ihrem nackten S&auml;ugling hinter den rauchenden Mauern und die Soldaten suchten sie und wenn sie dieselbe und das Kind fanden, so begann ihre teuflische Freude; b&ouml;se Geister konnten nicht &auml;rger verfahren. Der F&uuml;rst aber meinte, es gehe wie es solle. Tag f&uuml;r Tag wuchs seine Macht, sein Name wurde von Allen gef&uuml;rchtet, und das Gl&uuml;ck folgte ihm bei allen seinen Taten. Von den eroberten St&auml;dten f&uuml;hrte er gro&szlig;e Sch&auml;tze heim; in seiner K&ouml;nigsstadt wurde ein Reichtum angeh&auml;uft, der an keinem andern Orte seines Gleichen fand. Nun lie&szlig; er pr&auml;chtige Schl&ouml;sser, Kirchen und Hallen bauen, und Jeder, der diese Herrlichkeit erblickte, sagte: &raquo;Welch gro&szlig;er F&uuml;rst!...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/boese-fuerst.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 5 Nov 2007 23:20:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der böse Fürst</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der böse Fürst</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der böse Fürst



Hans Christian Andersen







Es war einmal ein böser und übermütiger Fürst, der nur darauf sann, alle Länder der Erde zu erobern und durch seinen Namen Furcht einzuflößen. Er fuhr umher mit Feuer und Schwert; seine Soldaten zertraten das Korn auf den Feldern, sie zündeten des Bauern Haus an, so dass die Flamme die Blätter von den Bäumen leckte und die Frucht gebraten von den versengten Bäumen herabhing. Manche arme Mutter verbarg sich mit ihrem nackten Säugling hinter den rauchenden Mauern und die Soldaten suchten sie und wenn sie dieselbe und das Kind fanden, so begann ihre teuflische Freude; böse Geister konnten nicht ärger verfahren. Der Fürst aber meinte, es gehe wie es solle. Tag für Tag wuchs seine Macht, sein Name wurde von Allen gefürchtet, und das Glück folgte ihm bei allen seinen Taten. Von den eroberten Städten führte er große Schätze heim; in seiner Königsstadt wurde ein Reichtum angehäuft, der an keinem andern Orte seines Gleichen fand. Nun ließ er prächtige Schlösser, Kirchen und Hallen bauen, und Jeder, der diese Herrlichkeit erblickte, sagte: »Welch großer Fürst! « Sie gedachten aber nicht der Not, die er über andere Länder gebracht hatte, sie hörten nicht die Seufzer und den Jammer, der sich von den eingeäscherten Städten erhob.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 44/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Das G&auml;nsebl&uuml;mchen<br /></font><font size="2">Hans Christian Andersen</font></font></p>



  <p><font face="Verdana">Nun h&ouml;r einmal zu!</font></p>



  <p><font face="Verdana">Drau&szlig;en auf dem Lande, dicht am Weg, lag ein Landhaus; du hast es gewiss selbst einmal gesehen. Davor ist ein kleiner Garten mit Blumen und einem Staketenzaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem sch&ouml;nsten gr&uuml;nen Gras, wuchs ein G&auml;nsebl&uuml;mchen; die Sonne beschien es ebenso warm und sch&ouml;n wie die gro&szlig;en herrlichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde zu Stunde. Eines Morgens stand es mit seinen kleinen, leuchtendwei&szlig;en Bl&auml;ttern, die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen, ganz entfaltet da. Es dachte gar nicht daran, dass es kein Mensch dort im Gras s&auml;he und dass es ein armes, verachtetes Bl&uuml;mchen sei; nein, es war so vergn&uuml;gt, es wandte sich der warmen Sonne gerade entgegen, sah zu ihr auf und horchte auf die Lerche, die in der Luft sang....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/gaensebluemchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Das Gänseblümchen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Gänseblümchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Gänseblümchen



Hans Christian Andersen







Nun hör einmal zu!







Draußen auf dem Lande, dicht am Weg, lag ein Landhaus; du hast es gewiss selbst einmal gesehen. Davor ist ein kleiner Garten mit Blumen und einem Staketenzaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem schönsten grünen Gras, wuchs ein Gänseblümchen; die Sonne beschien es ebenso warm und schön wie die großen herrlichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde zu Stunde. Eines Morgens stand es mit seinen kleinen, leuchtendweißen Blättern, die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen, ganz entfaltet da. Es dachte gar nicht daran, dass es kein Mensch dort im Gras sähe und dass es ein armes, verachtetes Blümchen sei; nein, es war so vergnügt, es wandte sich der warmen Sonne gerade entgegen, sah zu ihr auf und horchte auf die Lerche, die in der Luft sang....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 43/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Der Wolf und der Mensch</strong><br />Gebr&uuml;der Grimm</font></p>



<p align="justify"><font face="Arial">Der Fuchs erz&auml;hlte einmal dem Wolf von der St&auml;rke des Menschen, kein Tier k&ouml;nnte ihm widerstehen, und sie m&uuml;ssten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf &bdquo;wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bek&auml;me, ich wollte doch auf ihn losgehen.&ldquo; &bdquo;Dazu kann ich dir helfen&ldquo;, sprach der Fuchs, &bdquo;komm nur morgen fr&uuml;h zu mir, so will ich dir einen zeigen.&ldquo;...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wolf-mensch.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 22 Oct 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Wolf und der Mensch</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Wolf und der Mensch</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Wolf und der Mensch



Gebrüder Grimm



Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein Tier könnte ihm widerstehen, und sie müssten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf „wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bekäme, ich wollte doch auf ihn losgehen.“ „Dazu kann ich dir helfen“, sprach der Fuchs, „komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir einen zeigen.“</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 42/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"> <font size="4">&nbsp;</font></p>



  <p align="center"><font face="Verdana" color="#800000">Odenw&auml;lder L&uuml;genm&auml;rchen</font><font face="Verdana" color="#800000" size="4"><br /></font><font size="2"><font face="Verdana">Johann Wilhelm Wolf</font></font></p>



  <p align="center">&nbsp;</p>



  <p align="center"><font face="Verdana">Mein Gickel, mein Hahn, <br />das M&auml;rchen f&auml;ngt an. <br />Geh ich einen hohen Berg hinauf, <br />stehen drei stolze Eichb&auml;ume drauf...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/odenwaelder-luegenmaerchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/odenwaelder-luegenmaerchen.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Oct 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Odenwälder Lügenmärchen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Odenwälder Lügenmärchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Odenwälder Lügenmärchen



Johann Wilhelm Wolf



Mein Gickel, mein Hahn, 



das Märchen fängt an. 



Geh ich einen hohen Berg hinauf, 



stehen drei stolze Eichbäume drauf;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 41/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Verdana">Der Wolf und die sieben Gei&szlig;lein<br /></font><font face="Verdana">Gebr. Grimm</font></p>



  <p><font face="Verdana">&nbsp;</font><font face="Verdana">Es war einmal eine alte Gei&szlig;, die hatte sieben junge Gei&szlig;lein, und hatte sie lieb, wie eine Mutter ihre Kinder lieb hat. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen und Futter holen, da rief sie alle sieben herbei und sprach: &quot;Liebe Kinder, ich will hinaus in den Wald, seid auf der Hut vor dem Wolf! Wenn er hereinkommt, frisst er euch alle mit Haut und Haar. Der B&ouml;sewicht verstellt sich oft, aber an der rauen Stimme und an seinen schwarzen F&uuml;&szlig;en werdet ihr ihn schon erkennen.&quot; Die Gei&szlig;lein sagten: &quot; Liebe Mutter, wir wollen uns schon in acht nehmen, du kannst ohne Sorge fortgehen.&quot; Da meckerte die Alte und machte sich getrost auf den Weg...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wolf7geisslein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wolf7geisslein.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 8 Oct 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Der Wolf und die sieben Geißlein</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Wolf und die sieben Geißlein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Wolf und die sieben Geißlein



Gebr. Grimm







 Es war einmal eine alte Geiß, die hatte sieben junge Geißlein, und hatte sie lieb, wie eine Mutter ihre Kinder lieb hat. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen und Futter holen, da rief sie alle sieben herbei und sprach: &quot;Liebe Kinder, ich will hinaus in den Wald, seid auf der Hut vor dem Wolf! Wenn er hereinkommt, frisst er euch alle mit Haut und Haar. Der Bösewicht verstellt sich oft, aber an der rauen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn schon erkennen.&quot; Die Geißlein sagten: &quot; Liebe Mutter, wir wollen uns schon in acht nehmen, du kannst ohne Sorge fortgehen.&quot; Da meckerte die Alte und machte sich getrost auf den Weg...



</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 40/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Die dankbaren Tiere</strong></font><br /><font face="Arial">Ludwig Bechstein</font></p>



  <p><font face="Arial">Es reiste einst ein Pilger &uuml;ber Land, der kam auf seinem Wege durch den Wald an eine Wolfsgrube und nahm wahr, dass etwas Lebendiges darin sei. Und wie er hinunterblickte, sah er darin einen Menschen, der war ein Goldschmied, und bei ihm war ein Affe, eine Schlange und eine gro&szlig;e Natter. Die waren alle unversehens in die Grube gefallen. Da dachte der Pilger bei sich: &Uuml;be Barmherzigkeit mit den Elenden und hilf den Menschen von seinen Feinden. Da warf er ein Seil in die Grube und hielt das eine Ende fest in der Hand, willens, den Goldschmied heraufzuziehen, schnell sprang aber der Affe herzu, kletterte herauf und sprang aus der Grube. Zum zweiten Mal warf der Pilger das Seil hinab, da ringelte sich die Natter daran empor. Und zum dritten Mal erfasste die Schlange das Seil und kam auch zutage. Diese drei Tiere dankten dem Pilger f&uuml;r seine G&uuml;te und sprachen zu ihm: &quot;Was du uns Gutes getan, das wollen wir dir wieder zu vergelten suchen, und wann dich dein Weg in unsere N&auml;he tr&auml;gt, so magst du auf uns rechnen, dass wir nach Kr&auml;ften dir zu Diensten sind; sei aber treulich gewarnt vor dem Menschen da drunten, denn nichts, was da lebt, ist so undankbar, wie er. Dieses haben wir erfahren und sagen es dir an, dass du wissest, dich zu verhalten.&quot;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/dankbare-tiere.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/dankbare-tiere.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 1 Oct 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Die dankbaren Tiere</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die dankbaren Tiere</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die dankbaren Tiere



Ludwig Bechstein







Es reiste einst ein Pilger über Land, der kam auf seinem Wege durch den Wald an eine Wolfsgrube und nahm wahr, dass etwas Lebendiges darin sei. Und wie er hinunterblickte, sah er darin einen Menschen, der war ein Goldschmied, und bei ihm war ein Affe, eine Schlange und eine große Natter. Die waren alle unversehens in die Grube gefallen. Da dachte der Pilger bei sich: Übe Barmherzigkeit mit den Elenden und hilf den Menschen von seinen Feinden. Da warf er ein Seil in die Grube und hielt das eine Ende fest in der Hand, willens, den Goldschmied heraufzuziehen, schnell sprang aber der Affe herzu, kletterte herauf und sprang aus der Grube. Zum zweiten Mal warf der Pilger das Seil hinab, da ringelte sich die Natter daran empor. Und zum dritten Mal erfasste die Schlange das Seil und kam auch zutage. Diese drei Tiere dankten dem Pilger für seine Güte und sprachen zu ihm: &quot;Was du uns Gutes getan, das wollen wir dir wieder zu vergelten suchen, und wann dich dein Weg in unsere Nähe trägt, so magst du auf uns rechnen, dass wir nach Kräften dir zu Diensten sind; sei aber treulich gewarnt vor dem Menschen da drunten, denn nichts, was da lebt, ist so undankbar, wie er. Dieses haben wir erfahren und sagen es dir an, dass du wissest, dich zu verhalten.&quot;..</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 39/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Der fliegende Koffer</strong></font><br /><font face="Arial">Hans Christian Andersen</font></p>



  <p><font face="Arial">Es war einmal ein Kaufmann, der war so reich, dass er die ganze Stra&szlig;e und fast noch eine kleine Gasse dazu mit Silbergeld pflastern konnte; aber das tat er nicht, er wusste sein Geld anders anzuwenden. Gab er einen Schilling aus, so bekam er einen Taler wieder; so ein guter Kaufmann war er &ndash; und dann starb er.</font></p>



  <p><font face="Arial">Der Sohn bekam nun alles Geld, und er lebte lustig, ging jede Nacht zur Maskerade, machte Papierdrachen aus Talerscheinen und lie&szlig; Goldst&uuml;cke wie flache Steine &uuml;ber das Wasser h&uuml;pfen. So konnte das Geld schon alle werden, und das tat es auch. Zuletzt besa&szlig; er nicht mehr als vier Schillinge und hatte keine andern Kleider als ein Paar Pantoffeln und einen alten Schlafrock. Nun k&uuml;mmerten sich seine Freunde nicht l&auml;nger um ihn, da sie ja nicht zusammen auf die Stra&szlig;e gehen konnten; aber einer von ihnen, der gutm&uuml;tig war, sandte ihm einen alten Koffer und sagte: &raquo;Pack ein! &laquo; Ja, das war nun gut gesagt, aber er hatte nichts einzupacken; darum setzte er sich selbst in den Koffer.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fliegende-koffer.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fliegende-koffer.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 24 Sep 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Der fliegende Koffer</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der fliegende Koffer</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der fliegende Koffer (Hans Christian Andersen)







Es war einmal ein Kaufmann, der war so reich, dass er die ganze Straße und fast noch eine kleine Gasse dazu mit Silbergeld pflastern konnte; aber das tat er nicht, er wusste sein Geld anders anzuwenden. Gab er einen Schilling aus, so bekam er einen Taler wieder; so ein guter Kaufmann war er – und dann starb er.



Der Sohn bekam nun alles Geld, und er lebte lustig, ging jede Nacht zur Maskerade, machte Papierdrachen aus Talerscheinen und ließ Goldstücke wie flache Steine über das Wasser hüpfen. So konnte das Geld schon alle werden, und das tat es auch. Zuletzt besaß er nicht mehr als vier Schillinge und hatte keine andern Kleider als ein Paar Pantoffeln und einen alten Schlafrock. Nun kümmerten sich seine Freunde nicht länger um ihn, da sie ja nicht zusammen auf die Straße gehen konnten; aber einer von ihnen, der gutmütig war, sandte ihm einen alten Koffer und sagte: »Pack ein! « Ja, das war nun gut gesagt, aber er hatte nichts einzupacken; darum setzte er sich selbst in den Koffer...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 38/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Die drei Musikanten</strong><br />Es zogen einmal drei junge Musikanten aus ihrer Heimat in die Fremde, sie hatten alle drei bei einem Meister die Musik gelernt und wollten nun auch vereint bleiben und ihr Gl&uuml;ck in fremden Landen versuchen. Von Ort zu Ort wanderten sie fr&ouml;hlich dahin, spielten auf zu Kirmes- und Festtagt&auml;nzen und gewannen durch ihre lustigen Musikst&uuml;cklein gar manchen schweren Batzen, neben dem stillen und lauten Beifall. So kamen sie denn auch einmal in ein St&auml;dtchen und belustigten am Abend die Gesellschaft mit sch&ouml;ner Musik. Endlich h&ouml;rten sie auf aufzuspielen, sondern tranken eines, taten manchem Bescheid und gaben auch zum Gespr&auml;ch der G&auml;ste ihren Teil. Da ward mancherlei Verwunderliches durcheinander geplaudert und erz&auml;hlt. Zun&auml;chst ging die Rede von einem Zauberschloss, welches sich in der N&auml;he des St&auml;dtchens bef&auml;nde und von welchem ebensoviel Wundersch&ouml;nes als Wunderbares erz&auml;hlt wurde. Bald hie&szlig; es: ja, dort sind ungeheure Sch&auml;tze, dort ist stets &Uuml;berfluss an den k&ouml;stlichsten Lebensmitteln, obgleich keine Menschenseele darinnen wohnt - bald hie&szlig; es wieder: aber dort ist ein schrecklicher Gespensterspuk. Wer seinen Buckel wei&szlig; hinein tr&auml;gt, bringt ihn braun und blau gef&auml;rbt wieder heraus, ohne die Sch&auml;tze gehoben oder den Zauber gel&ouml;st zu haben. Dies und vieles andere wurde hin und her geredet &uuml;ber das verzauberte Schloss. Die drei Musikanten waren nicht sobald allein in ihrem Schlafk&auml;mmerlein, als sie sich lange unterredeten und zugleich den Gedanken erfassten, das r&auml;tselhafte Schloss sich n&auml;her zu besehen, ja, sogar sich hineinzuwagen, um m&ouml;glicherweise die dort verborgenen und verzauberten Sch&auml;tze zu heben. Nun wurden sie einig unter sich, dass ein jeder einzeln, einer nach dem andern, sich hineinwagen sollte, je nach der &Auml;lte, und dass einem jeden ein ganzer Tag dazu verg&ouml;nnt sein sollte, sein Abenteuer zu bestehen....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/3musikanten.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 17 Sep 2007 21:56:05 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Die drei Musikanten</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Musikanten</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Musikanten



Es zogen einmal drei junge Musikanten aus ihrer Heimat in die Fremde, sie hatten alle drei bei einem Meister die Musik gelernt und wollten nun auch vereint bleiben und ihr Glück in fremden Landen versuchen. Von Ort zu Ort wanderten sie fröhlich dahin, spielten auf zu Kirmes- und Festtagtänzen und gewannen durch ihre lustigen Musikstücklein gar manchen schweren Batzen, neben dem stillen und lauten Beifall. So kamen sie denn auch einmal in ein Städtchen und belustigten am Abend die Gesellschaft mit schöner Musik. Endlich hörten sie auf aufzuspielen, sondern tranken eines, taten manchem Bescheid und gaben auch zum Gespräch der Gäste ihren Teil. Da ward mancherlei Verwunderliches durcheinander geplaudert und erzählt. Zunächst ging die Rede von einem Zauberschloss, welches sich in der Nähe des Städtchens befände und von welchem ebensoviel Wunderschönes als Wunderbares erzählt wurde. Bald hieß es: ja, dort sind ungeheure Schätze, dort ist stets Überfluss an den köstlichsten Lebensmitteln, obgleich keine Menschenseele darinnen wohnt - bald hieß es wieder: aber dort ist ein schrecklicher Gespensterspuk. Wer seinen Buckel weiß hinein trägt, bringt ihn braun und blau gefärbt wieder heraus, ohne die Schätze gehoben oder den Zauber gelöst zu haben. Dies und vieles andere wurde hin und her geredet über das verzauberte Schloss. Die drei Musikanten waren nicht sobald allein in ihrem Schlafkämmerlein, als sie sich lange unterredeten und zugleich den Gedanken erfassten, das rätselhafte Schloss sich näher zu besehen, ja, sogar sich hineinzuwagen, um möglicherweise die dort verborgenen und verzauberten Schätze zu heben. Nun wurden sie einig unter sich, dass ein jeder einzeln, einer nach dem andern, sich hineinwagen sollte, je nach der Älte, und dass einem jeden ein ganzer Tag dazu vergönnt sein sollte, sein Abenteuer zu bestehen....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 37/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Des Totengr&auml;bers Sohn</strong><br /></font><font face="Arial">Es war einmal ein armer Kulengr&auml;ber (Totengr&auml;ber), der hatte einen einzigen Sohn mit Namen Fritz, und ist da auch ein reicher B&uuml;rgermeister gewesen, der hatte eine einzige Tochter, die hie&szlig; Karoline. Weil nun die beiden Kinder zusammen in die Schule gingen und t&auml;glich beieinander waren, auch gleiches Alter hatten, so wurden sie sich von Herzen gut. Die Jahre kamen und vergingen, die Kinder wurden gro&szlig;, aber ihre Liebe blieb dieselbe. Das war aber dem Vater des M&auml;dchens gar nicht recht, dass sie sich zu so einem armen Jungen hielt, dessen Vater nur ein Totengr&auml;ber war. Er machte dem Fritz das Leben sauer, wie und wo er nur konnte, und verbot seiner Tochter zuletzt auf das strengste, mit ihm zu verkehren und zu sprechen, so dass die zwei sich nur zuweilen heimlich sehen konnten. Da dachte der Fritz endlich: &raquo;Ich will nun in die weite Welt gehen, ob ich nicht da mein Gl&uuml;ck machen und Geld erwerben kann; so geht es doch nie und nimmer gut.&laquo; Und als er nun zum letzten Mal zu seiner Karoline ging, ihr Lebewohl zu sagen, fing sie bitterlich zu weinen an und gab ihm einen Ring und sagte, dass er sie doch nicht vergessen m&ouml;chte, wenn er nun so weit in der Fremde w&auml;re. &raquo;Nie und nimmer will ich dich vergessen&laquo;, hat er da gesagt; &raquo;ich gehe nun nach Spanien, das ist ein weiter, weiter Weg; darum versprich mir, dass du mir sieben Jahre lang treu bleiben willst; bin ich dann nicht zur&uuml;ck, so bin ich tot und komme niemals wieder.&laquo; Das haben sich die zwei fest versprochen und haben mit Weinen von einander Abschied genommen; der Fritz ist dann fortgewandert auf dem Wege, der nach Spanien geht....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/totengraeber-sohn.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Sep 2007 19:10:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Des Totengräbers Sohn</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Des Totengräbers Sohn</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Des Totengräbers Sohn



Es war einmal ein armer Kulengräber (Totengräber), der hatte einen einzigen Sohn mit Namen Fritz, und ist da auch ein reicher Bürgermeister gewesen, der hatte eine einzige Tochter, die hieß Karoline. Weil nun die beiden Kinder zusammen in die Schule gingen und täglich beieinander waren, auch gleiches Alter hatten, so wurden sie sich von Herzen gut. Die Jahre kamen und vergingen, die Kinder wurden groß, aber ihre Liebe blieb dieselbe. Das war aber dem Vater des Mädchens gar nicht recht, dass sie sich zu so einem armen Jungen hielt, dessen Vater nur ein Totengräber war. Er machte dem Fritz das Leben sauer, wie und wo er nur konnte, und verbot seiner Tochter zuletzt auf das strengste, mit ihm zu verkehren und zu sprechen, so dass die zwei sich nur zuweilen heimlich sehen konnten. Da dachte der Fritz endlich: »Ich will nun in die weite Welt gehen, ob ich nicht da mein Glück machen und Geld erwerben kann; so geht es doch nie und nimmer gut.« Und als er nun zum letzten Mal zu seiner Karoline ging, ihr Lebewohl zu sagen, fing sie bitterlich zu weinen an und gab ihm einen Ring und sagte, dass er sie doch nicht vergessen möchte, wenn er nun so weit in der Fremde wäre. »Nie und nimmer will ich dich vergessen«, hat er da gesagt; »ich gehe nun nach Spanien, das ist ein weiter, weiter Weg; darum versprich mir, dass du mir sieben Jahre lang treu bleiben willst; bin ich dann nicht zurück, so bin ich tot und komme niemals wieder.« Das haben sich die zwei fest versprochen und haben mit Weinen von einander Abschied genommen; der Fritz ist dann fortgewandert auf dem Wege, der nach Spanien geht....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 36/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial">Die Perlenk&ouml;nigin<br />Ludwig Bechstein</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Nicht weit von einem friedsamen D&ouml;rflein, welches am Seegestade lag und meist von Fischern bewohnt war, lie&szlig; sich alle Jahre zu etlichen bestimmten Malen eine &uuml;berirdisch sch&ouml;ne Jungfrau am Ufer sehen; dieselbe kam allemal in einem wundersch&ouml;nen Schifflein, welches gerade aussah wie von puren hellfarbigen Perlen zusammengef&uuml;gt, daher gesegelt, und niemand wusste, woher sie kam, oder wohin sie wieder zur&uuml;ckkehrte, wenn sie verschwand. Die treuherzigen Fischerleute hatten sie aber gar lieb, zumal die Kinder, denen sie jedes Mal sch&ouml;ne Perlen die Menge ans Ufer streute und ihnen zuwinkte, dieselben aufzulesen. Da waren die Kleinen dann gesch&auml;ftig und lasen die Perlen auf und erfreuten sich an deren Farbenglanz. Und dann kamen die Fischer und Fischerinnen und trugen der guten sch&ouml;nen Perlenk&ouml;nigin eine Mahlzeit zusammen: Fische und Brot und guten Wein, und die holde Jungfrau war gegen alle freundlich, a&szlig; einige Bissen und trank ein wenig Wein...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/perlenkoenigin.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 3 Sep 2007 19:10:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Perlenkönigin</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Perlenkönigin</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Perlenkönigin



Ludwig Bechstein







Nicht weit von einem friedsamen Dörflein, welches am Seegestade lag und meist von Fischern bewohnt war, ließ sich alle Jahre zu etlichen bestimmten Malen eine überirdisch schöne Jungfrau am Ufer sehen; dieselbe kam allemal in einem wunderschönen Schifflein, welches gerade aussah wie von puren hellfarbigen Perlen zusammengefügt, daher gesegelt, und niemand wusste, woher sie kam, oder wohin sie wieder zurückkehrte, wenn sie verschwand. Die treuherzigen Fischerleute hatten sie aber gar lieb, zumal die Kinder, denen sie jedes Mal schöne Perlen die Menge ans Ufer streute und ihnen zuwinkte, dieselben aufzulesen. Da waren die Kleinen dann geschäftig und lasen die Perlen auf und erfreuten sich an deren Farbenglanz. Und dann kamen die Fischer und Fischerinnen und trugen der guten schönen Perlenkönigin eine Mahlzeit zusammen: Fische und Brot und guten Wein, und die holde Jungfrau war gegen alle freundlich, aß einige Bissen und trank ein wenig Wein...



</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 35/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font size="2">



    <p><font size="3"><font face="Arial"><strong>Die kluge Else</strong> (</font><font face="Arial">Gebr. Grimm)</font></font></p></font><font face="Arial">Es war ein Mann, der hatte eine Tochter, die hie&szlig; die kluge Else. Als sie nun erwachsen war, sprach der Vater </font><font face="Arial">&bdquo;wir wollen sie heiraten lassen.&quot; &bdquo;Ja,&quot; sagte die Mutter, &bdquo;wenn nur einer k&auml;me, der sie haben wollte.&quot; Endlich kam von weither einer, der hie&szlig; Hans, und hielt um sie an, er machte aber die Bedingung, dass die kluge Else auch recht gescheit w&auml;re. &bdquo;O,&quot; sprach der Vater, &bdquo;die hat Zwirn im Kopf,&quot; und die Mutter sagte &bdquo;ach, die sieht den Wind auf der Gasse laufen und h&ouml;rt die Fliegen husten.&quot; &bdquo;Ja,&quot; sprach der Hans, &bdquo;wenn sie nicht recht gescheit ist, so nehm ich sie nicht.&quot; Als sie nun zu Tisch sa&szlig;en und gegessen hatten, sprach die Mutter &bdquo;</font><font face="Arial">Else, geh in den Keller und hol Bier.&quot; Da nahm die kluge Else den Krug von der Wand, ging in den Keller und klappte unterwegs brav mit dem Deckel, damit ihr die Zeit ja nicht lang w&uuml;rde. Als sie unten war, holte sie ein St&uuml;hlchen und stellte es vors Fass, damit sie sich nicht zu b&uuml;cken brauchte und ihrem R&uuml;cken etwa nicht wehe t&auml;te und unverhofften Schaden n&auml;hme.</font> ...]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kluge-else.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 20 Aug 2007 22:10:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Die kluge Else - Gebr. Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die kluge Else</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die kluge Else



Gebr. Grimm







Es war ein Mann, der hatte eine Tochter, die hieß die kluge Else. Als sie nun erwachsen war, sprach der Vater „wir wollen sie heiraten lassen.&quot; „Ja,&quot; sagte die Mutter, „wenn nur einer käme, der sie haben wollte.&quot; Endlich kam von weither einer, der hieß Hans, und hielt um sie an, er machte aber die Bedingung, dass die kluge Else auch recht gescheit wäre. „O,&quot; sprach der Vater, „die hat Zwirn im Kopf,&quot; und die Mutter sagte „ach, die sieht den Wind auf der Gasse laufen und hört die Fliegen husten.&quot; „Ja,&quot; sprach der Hans, „wenn sie nicht recht gescheit ist, so nehm ich sie nicht.&quot; Als sie nun zu Tisch saßen und gegessen hatten, sprach die Mutter „Else, geh in den Keller und hol Bier.&quot; Da nahm die kluge Else den Krug von der Wand, ging in den Keller und klappte unterwegs brav mit dem Deckel, damit ihr die Zeit ja nicht lang würde. Als sie unten war, holte sie ein Stühlchen und stellte es vors Fass, damit sie sich nicht zu bücken brauchte und ihrem Rücken etwa nicht wehe täte und unverhofften Schaden nähme. ...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 34/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Von dem Tode des H&uuml;hnchens</strong><br />Gebr&uuml;der Grimm</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Auf eine Zeit ging das H&uuml;hnchen mit dem H&auml;hnchen in den Nussberg, und sie machten miteinander aus, wer einen Nusskern f&auml;nde, sollte ihn mit dem andern teilen. Nun fand das H&uuml;hnchen eine gro&szlig;e gro&szlig;e Nuss, sagte aber nichts davon und wollte den Kern allein essen. Der Kern war aber so dick, dass es ihn nicht hinunterschlucken konnte und er ihm im Hals stecken blieb, dass ihm angst wurde, es m&uuml;sste ersticken. Da schrie das H&uuml;hnchen 'H&auml;hnchen, ich bitte dich lauf, was du kannst, und hol mir Wasser, sonst erstick ich.' Das H&auml;hnchen lief, was es konnte, zum Brunnen und sprach 'Born, du sollst mir Wasser geben; das H&uuml;hnchen liegt auf dem Nussberg, hat einen gro&szlig;en Nusskern geschluckt und will ersticken.' Der Brunnen antwortete 'lauf erst hin zur Braut und lass dir rote Seide geben.' Das H&auml;hnchen lief zur Braut 'Braut, du sollst mir rote Seide geben: rote Seide will ich dem Brunnen geben, der Brunnen soll mir Wasser geben, das Wasser will ich dem H&uuml;hnchen bringen, das liegt auf dem Nussberg, hat einen gro&szlig;en Nusskern geschluckt und will daran ersticken.' Die Braut antwortete 'lauf erst und hol mir mein Kr&auml;nzlein, das blieb an einer Weide h&auml;ngen.'..</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/tode-des-huehnchens.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 20 Aug 2007 22:10:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Vom Tode des Hühnchens - Gebr. Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Vom Tode des Hühnchens</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Von dem Tode des Hühnchens



Gebrüder Grimm







Auf eine Zeit ging das Hühnchen mit dem Hähnchen in den Nussberg, und sie machten miteinander aus, wer einen Nusskern fände, sollte ihn mit dem andern teilen. Nun fand das Hühnchen eine große große Nuss, sagte aber nichts davon und wollte den Kern allein essen. Der Kern war aber so dick, dass es ihn nicht hinunterschlucken konnte und er ihm im Hals stecken blieb, dass ihm angst wurde, es müsste ersticken. Da schrie das Hühnchen &apos;Hähnchen, ich bitte dich lauf, was du kannst, und hol mir Wasser, sonst erstick ich.&apos; Das Hähnchen lief, was es konnte, zum Brunnen und sprach &apos;Born, du sollst mir Wasser geben; das Hühnchen liegt auf dem Nussberg, hat einen großen Nusskern geschluckt und will ersticken.&apos; Der Brunnen antwortete &apos;lauf erst hin zur Braut und lass dir rote Seide geben.&apos; Das Hähnchen lief zur Braut &apos;Braut, du sollst mir rote Seide geben: rote Seide will ich dem Brunnen geben, der Brunnen soll mir Wasser geben, das Wasser will ich dem Hühnchen bringen, das liegt auf dem Nussberg, hat einen großen Nusskern geschluckt und will daran ersticken.&apos; Die Braut antwortete &apos;lauf erst und hol mir mein Kränzlein, das blieb an einer Weide hängen.&apos;..</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 33/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana"><font face="Arial"><strong>Die Hirtin und der Schornsteinfeger</strong></font></span></p>



  <p><span style="font-family: Verdana">&nbsp;</span><span style="font-family: Verdana"><font face="Arial">&raquo;Das ist allzu viel!&laquo; sagte sie. &raquo;Das kann ich nicht ertragen! Die Welt ist allzu gro&szlig;! W&auml;re ich doch wieder auf dem Tisch unter dem Spiegel! Ich werde nicht froh, bevor ich wieder dort bin! Nun bin ich dir in die Welt hinaus gefolgt, nun kannst du mich auch wieder Zur&uuml;ckbegleiten, wenn du mich wirklich lieb hast.&laquo;</font></span></p>



  <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Verdana"><font face="Arial">Und der Schornsteinfeger redete ihr gut zu, sprach von dem alten Chinesen und vom Ziegenbocksbein-Oberunduntergeneralkriegskommandeursergeanten; aber sie schluchzte so heftig und k&uuml;sste ihren kleinen Schornsteinfeger, dass er nicht anders konnte, als sich ihr f&uuml;gen, obgleich es t&ouml;richt war.</font></span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hirtin-schornsteinfeger.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Wed, 15 Aug 2007 22:10:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Hirtin, Schornsteinfeger</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Hirtin und der Schornsteinfeger







 »Das ist allzu viel!« sagte sie. »Das kann ich nicht ertragen! Die Welt ist allzu groß! Wäre ich doch wieder auf dem Tisch unter dem Spiegel! Ich werde nicht froh, bevor ich wieder dort bin! Nun bin ich dir in die Welt hinaus gefolgt, nun kannst du mich auch wieder Zurückbegleiten, wenn du mich wirklich lieb hast.«







Und der Schornsteinfeger redete ihr gut zu, sprach von dem alten Chinesen und vom Ziegenbocksbein-Oberunduntergeneralkriegskommandeursergeanten; aber sie schluchzte so heftig und küsste ihren kleinen Schornsteinfeger, dass er nicht anders konnte, als sich ihr fügen, obgleich es töricht war.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 32/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Hans heiratet</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Es war einmal ein junger Bauer, der hie&szlig; Hans, dem wollte sein Vetter gern eine reiche Frau werben. Da setzte er den Hans hinter den Ofen und lie&szlig; ihn gut einheizen. Dann holte er einen Topf Milch und eine gute Menge Wei&szlig;brot, gab ihm einen neugem&uuml;nzten gl&auml;nzenden Heller in die Hand und sprach 'Hans, den Heller da halt fest, und das Wei&szlig;brot, das brocke in die Milch, und bleib da sitzen, und geh mir nicht von der Stelle bis ich wiederkomme.' 'Ja,' sprach der Hans, 'das will ich alles ausrichten.' Nun zog der Werber ein paar alte verplackte Hosen an, ging ins andere Dorf zu einer reichen Bauerntochter und sprach 'wollt Ihr nicht meinen Vetter Hans heiraten? Ihr kriegt einen wackern und gescheiten Mann, der Euch gefallen wird.' Fragte der geizige Vater 'wie sieht&rsquo;s aus mit seinem Verm&ouml;gen? hat er auch was einzubrocken?'..</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hans-heiratet.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hans-heiratet.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 6 Aug 2007 23:50:41 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Hans heiratet, Gebr. Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Hans heiratet - Gebr. Grimm</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Hans heiratet



Es war einmal ein junger Bauer, der hieß Hans, dem wollte sein Vetter gern eine reiche Frau werben. Da setzte er den Hans hinter den Ofen und ließ ihn gut einheizen. Dann holte er einen Topf Milch und eine gute Menge Weißbrot, gab ihm einen neugemünzten glänzenden Heller in die Hand und sprach &apos;Hans, den Heller da halt fest, und das Weißbrot, das brocke in die Milch, und bleib da sitzen, und geh mir nicht von der Stelle bis ich wiederkomme.&apos; &apos;Ja,&apos; sprach der Hans, &apos;das will ich alles ausrichten.&apos; Nun zog der Werber ein paar alte verplackte Hosen an, ging ins andere Dorf zu einer reichen Bauerntochter und sprach &apos;wollt Ihr nicht meinen Vetter Hans heiraten? Ihr kriegt einen wackern und gescheiten Mann, der Euch gefallen wird.&apos; Fragte der geizige Vater &apos;wie sieht’s aus mit seinem Vermögen? hat er auch was einzubrocken?&apos;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 31/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><strong>Die Wichtelm&auml;nner</strong><br /></font>



  <p align="justify"><font face="Arial">Es war ein Schuster ohne seine Schuld so arm geworden, dass ihm endlich nichts mehr &uuml;brigblieb als Leder zu einem einzigen Paar Schuhe. Nun schnitt er am Abend die Schuhe zu, die wollte er den n&auml;chsten Morgen in Arbeit nehmen; und weil er ein gutes Gewissen hatte, so legte er sich ruhig zu Bett, befahl sich dem lieben Gott und schlief ein.</font></p>



  <p align="justify"><font face="Arial">Morgens, nachdem er sein Gebet verrichtet hatte und sich zur Arbeit niedersetzen wollte, so standen die beiden Schuhe ganz fertig auf seinem Tisch. Er verwunderte sich und wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Er nahm die Schuhe in die Hand, um sie n&auml;her zu betrachten: Sie waren so sauber gearbeitet, dass kein Stich daran falsch war, gerade als wenn es ein Meisterst&uuml;ck sein sollte.</font></p>



  <p align="justify"><font face="Arial">Bald darauf trat auch schon ein K&auml;ufer ein, und weil ihm die Schuhe so gut gefielen, so bezahlte er mehr als gew&ouml;hnlich daf&uuml;r, und der Schuster konnte von dem Geld Leder zu zwei Paar Schuhen erhandeln.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wichtelmaenner.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 31 Jul 2007 00:39:30 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Die Wichtelmänner</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Wichtelmänner - Gebr. Grimm</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Wichtelmänner







Es war ein Schuster ohne seine Schuld so arm geworden, dass ihm endlich nichts mehr übrigblieb als Leder zu einem einzigen Paar Schuhe. Nun schnitt er am Abend die Schuhe zu, die wollte er den nächsten Morgen in Arbeit nehmen; und weil er ein gutes Gewissen hatte, so legte er sich ruhig zu Bett, befahl sich dem lieben Gott und schlief ein.







Morgens, nachdem er sein Gebet verrichtet hatte und sich zur Arbeit niedersetzen wollte, so standen die beiden Schuhe ganz fertig auf seinem Tisch. Er verwunderte sich und wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Er nahm die Schuhe in die Hand, um sie näher zu betrachten: Sie waren so sauber gearbeitet, dass kein Stich daran falsch war, gerade als wenn es ein Meisterstück sein sollte.







Bald darauf trat auch schon ein Käufer ein, und weil ihm die Schuhe so gut gefielen, so bezahlte er mehr als gewöhnlich dafür, und der Schuster konnte von dem Geld Leder zu zwei Paar Schuhen erhandeln...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 30/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font size="3"><font face="Arial"><strong>Der Reisekamerad</strong></font><br /></font><font face="Arial"><br />Der arme Johannes war tiefbetr&uuml;bt, denn sein Vater war sehr krank und konnte nicht genesen. Au&szlig;er den Beiden war Niemand in dem kleinen Zimmer; die Lampe auf dem Tische war dem Erl&ouml;schen nahe, und es war sp&auml;t Abends.</font> </p>



  <p align="left"><font face="Arial">&bdquo;Du warst ein guter Sohn, Johannes!&quot; sagte der kranke Vater, &bdquo;der liebe Gott wird Dir schon in der Welt forthelfen!&quot; Er sah ihn mit ernsten, milden Augen an, holte tief Atem und starb; es war gerade, als ob er schliefe. Aber Johannes weinte; nun hatte er gar Niemand in der ganzen Welt, weder Vater noch Mutter, Schwester oder Bruder. Der arme Johannes! Er lag vor dem Bette auf seinen Knien und k&uuml;sste des toten Vaters Hand und weinte viele bittere Tr&auml;nen; aber zuletzt schlossen sich seine Augen und er schlief ein mit dem Haupte auf dem harten Bettpfosten. Da tr&auml;umte ihm ein sonderbarer Traum; er sah, wie Sonne und Mond sich vor ihm neigten, und er erblickte seinen Vater frisch und gesund und h&ouml;rte ihn lachen, wie er immer lachte, wenn er recht froh war. Ein sch&ouml;nes M&auml;dchen mit einer goldenen Krone auf ihrem langen, gl&auml;nzenden Haar reichte Johannes die Hand, und sein Vater sagte: &bdquo;Siehst Du, was f&uuml;r eine Braut Du erhalten hast! Sie ist die sch&ouml;nste in der ganzen Welt!&quot; Da erwachte er, und alle Herrlichkeit war vorbei, sein Vater lag tot und kalt im Bette, es war Niemand bei ihm. Der arme Johannes!..</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/reisekamerad.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 24 Jul 2007 02:00:13 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Der Reisekamerad</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Reisekamerad</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Reisekamerad



Hans Christian Andersen







Der arme Johannes war tiefbetrübt, denn sein Vater war sehr krank und konnte nicht genesen. Außer den Beiden war Niemand in dem kleinen Zimmer; die Lampe auf dem Tische war dem Erlöschen nahe, und es war spät Abends.



„Du warst ein guter Sohn, Johannes!“ sagte der kranke Vater, „der liebe Gott wird Dir schon in der Welt forthelfen!“ Er sah ihn mit ernsten, milden Augen an, holte tief Atem und starb; es war gerade, als ob er schliefe. Aber Johannes weinte; nun hatte er gar Niemand in der ganzen Welt, weder Vater noch Mutter, Schwester oder Bruder. Der arme Johannes! Er lag vor dem Bette auf seinen Knien und küsste des toten Vaters Hand und weinte viele bittere Tränen; aber zuletzt schlossen sich seine Augen und er schlief ein mit dem Haupte auf dem harten Bettpfosten. Da träumte ihm ein sonderbarer Traum; er sah, wie Sonne und Mond sich vor ihm neigten, und er erblickte seinen Vater frisch und gesund und hörte ihn lachen, wie er immer lachte, wenn er recht froh war. Ein schönes Mädchen mit einer goldenen Krone auf ihrem langen, glänzenden Haar reichte Johannes die Hand, und sein Vater sagte: „Siehst Du, was für eine Braut Du erhalten hast! Sie ist die schönste in der ganzen Welt!“ Da erwachte er, und alle Herrlichkeit war vorbei, sein Vater lag tot und kalt im Bette, es war Niemand bei ihm. Der arme Johannes!</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 29/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Das M&auml;rchen vom Schlaraffenland</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Ich wei&szlig; ein Land, dahin mancher gern ziehen m&ouml;chte, wenn er w&uuml;sste, wo es liegt. Dieses sch&ouml;ne Land hei&szlig;t Schlaraffenland. </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Da sind H&auml;user gedeckt mit Eierkuchen, die T&uuml;ren sind von Lebzelten und die W&auml;nde von Schweinebraten. Um jedes Haus steht ein Zaun, der ist aus Bratw&uuml;rsten geflochten. Aus allen Brunnen flie&szlig;t s&uuml;&szlig;er Wein und s&uuml;&szlig;er Saft. Wer den gern trinkt, braucht nur den Mund unter das Brunnenrohr zu halten, und der s&uuml;&szlig;e Saft rinnt ihm nur so hinein. </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Auf den Birken und Weiden, da wachsen frischgebackene Semmeln, und unter den B&auml;umen, da flie&szlig;en Milchb&auml;che. Die Semmlen fallen in sie hinein und weichen sich selbst ein. Das ist etwas f&uuml;r die Kinder, die sich gern einbrocken! </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Hallo, Gretel, hallo, Hansel ! Wollt ihr nicht in dieses Land ziehen? Macht euch auf zum Semmelbach, vergesst aber nicht, einen gro&szlig;en Milchl&ouml;ffel mitzunehmen!...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schlaraffenland.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 16 Jul 2007 21:58:48 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Märchen vom Schlaraffenland</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Märchen vom Schlaraffenland







Ich weiß ein Land, dahin mancher gern ziehen möchte, wenn er wüsste, wo es liegt. Dieses schöne Land heißt Schlaraffenland. 







Da sind Häuser gedeckt mit Eierkuchen, die Türen sind von Lebzelten und die Wände von Schweinebraten. Um jedes Haus steht ein Zaun, der ist aus Bratwürsten geflochten. Aus allen Brunnen fließt süßer Wein und süßer Saft. Wer den gern trinkt, braucht nur den Mund unter das Brunnenrohr zu halten, und der süße Saft rinnt ihm nur so hinein. 







Auf den Birken und Weiden, da wachsen frischgebackene Semmeln, und unter den Bäumen, da fließen Milchbäche. Die Semmlen fallen in sie hinein und weichen sich selbst ein. Das ist etwas für die Kinder, die sich gern einbrocken! 







Hallo, Gretel, hallo, Hansel ! Wollt ihr nicht in dieses Land ziehen? Macht euch auf zum Semmelbach, vergesst aber nicht, einen großen Milchlöffel mitzunehmen!</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 28/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Der H&uuml;hnerdieb</strong> </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Seht, in Aachen gab es einmal ein Denkmal, das einem H&uuml;hnerdieb gewidmet war, dar&uuml;ber m&uuml;sste man einmal nachdenken. </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Er stand in der Mitte eines Brunnens, rundherum sa&szlig;en kleine K&uuml;ken, aus deren Schn&auml;bel lustig das Wasser sprang. Es war eigentlich ein rechter Kinderbrunnen, denn was wei&szlig; so ein kleines Wesen schon von dem Denkmal eines Kaisers? Davor kann einem schon ordentlich bange werden, wenn man noch klein ist. </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Der H&uuml;hnerdieb aber brachte die Kinder zum Lachen. Da stand er, dieser sonderbare Kauz und bem&uuml;hte sich vergeblich, sein Huhn zu verstecken. O, es war k&ouml;stlich anzusehn. Seht, das w&auml;re etwas, um ein M&auml;rchen daraus zu machen. Nun, wir fangen gleich an. </font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Es war einmal ein Zauberer, der wohnte im Aachener Wald und trieb dort sein Unwesen. Er war ein Diener des Teufels, und alles, was er sich ausdachte, war b&ouml;se und sollte den Menschen schaden. Au&szlig;er dem Haus des Zauberers, das unsichtbar war, gab es im Wald noch eine einzige H&uuml;tte. Die H&uuml;tte geh&ouml;rte dem Hausierer Thomas. Dieser hing sich jeden Morgen seinen Kasten um und ging in die Stadt. O, er war nicht furchtsam und sang dazu:...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/huehnerdieb.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 9 Jul 2007 21:54:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Der Hühnerdieb</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Hühnerdieb</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Hühnerdieb 







Seht, in Aachen gab es einmal ein Denkmal, das einem Hühnerdieb gewidmet war, darüber müsste man einmal nachdenken. 







Er stand in der Mitte eines Brunnens, rundherum saßen kleine Küken, aus deren Schnäbel lustig das Wasser sprang. Es war eigentlich ein rechter Kinderbrunnen, denn was weiß so ein kleines Wesen schon von dem Denkmal eines Kaisers? Davor kann einem schon ordentlich bange werden, wenn man noch klein ist. 







Der Hühnerdieb aber brachte die Kinder zum Lachen. Da stand er, dieser sonderbare Kauz und bemühte sich vergeblich, sein Huhn zu verstecken. O, es war köstlich anzusehn. Seht, das wäre etwas, um ein Märchen daraus zu machen. Nun, wir fangen gleich an. 







Es war einmal ein Zauberer, der wohnte im Aachener Wald und trieb dort sein Unwesen. Er war ein Diener des Teufels, und alles, was er sich ausdachte, war böse und sollte den Menschen schaden. Außer dem Haus des Zauberers, das unsichtbar war, gab es im Wald noch eine einzige Hütte. Die Hütte gehörte dem Hausierer Thomas. Dieser hing sich jeden Morgen seinen Kasten um und ging in die Stadt. O, er war nicht furchtsam und sang dazu:</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 27/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="arial"><strong>Hans und die Bohnenranke</strong></font></p><font face="arial" color="#000000">



    <p align="left">Es war einmal eine arme Witwe, die hatte einen Sohn, der Hans hie&szlig;, und eine Kuh, die sie Milchwei&szlig; nannten. Und sie hatten nichts als die Milch der Kuh, um ihr Leben zu fristen. Jeden Morgen trugen sie die Milch zum Markt und verkauften sie. Aber eines Tages gab Milchwei&szlig; keine Milch mehr, und nun wussten sie nicht, was sie tun sollten.<br />&quot;Was sollen wir nur anfangen, was sollen wir nur anfangen?&quot; klagte die Witwe.<br />&quot;Sei guten Mutes, Mutter, ich werde fortziehen und Arbeit suchen&quot;. sagte Hans.<br />&quot;Das hast du ja schon einmal versucht&quot;, sagte die Mutter, &quot;aber niemand hat dich nehmen wollen. Wir m&uuml;ssen Milchwei&szlig; verkaufen und mit dem Geld ein Gesch&auml;ft anfangen oder sonst etwas.&quot;<br />&quot;Gut, Mutter&quot;, sagte Hans, &quot;heute ist Markttag, da werde ich Milchwei&szlig; gut verkaufen k&ouml;nnen. Dann wollen wir sehen, was sich machen l&auml;sst.&quot; Und Hans band die Kuh an einen Strick und ging fort mit ihr.<br />Auf dem Weg zum Markt begegnete ihm ein seltsam anmutendes altes M&auml;nnlein, das sagte zu ihm: &quot;Guten Morgen, Hans!&quot;...</p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bohne.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 2 Jul 2007 21:45:31 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Hans und die Bohnenranke</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Hans und die Bohnenranke</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Hans und die Bohnenranke







Es war einmal eine arme Witwe, die hatte einen Sohn, der Hans hieß, und eine Kuh, die sie Milchweiß nannten. Und sie hatten nichts als die Milch der Kuh, um ihr Leben zu fristen. Jeden Morgen trugen sie die Milch zum Markt und verkauften sie. Aber eines Tages gab Milchweiß keine Milch mehr, und nun wussten sie nicht, was sie tun sollten.



&quot;Was sollen wir nur anfangen, was sollen wir nur anfangen?&quot; klagte die Witwe.



&quot;Sei guten Mutes, Mutter, ich werde fortziehen und Arbeit suchen&quot;. sagte Hans.



&quot;Das hast du ja schon einmal versucht&quot;, sagte die Mutter, &quot;aber niemand hat dich nehmen wollen. Wir müssen Milchweiß verkaufen und mit dem Geld ein Geschäft anfangen oder sonst etwas.&quot;



&quot;Gut, Mutter&quot;, sagte Hans, &quot;heute ist Markttag, da werde ich Milchweiß gut verkaufen können. Dann wollen wir sehen, was sich machen lässt.&quot; Und Hans band die Kuh an einen Strick und ging fort mit ihr.



Auf dem Weg zum Markt begegnete ihm ein seltsam anmutendes altes Männlein, das sagte zu ihm: &quot;Guten Morgen, Hans!&quot;..</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 25/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial" color="#000000" size="3">



    <p align="left"><strong>Der Lebensbaum</strong></p></font>



  <p><font face="Arial">Die Welt war d&uuml;ster und die Menschen vegetierten dahin.</font></p>



  <p><font face="Arial">Rumpelschrumpel gefiel dies Leben nicht - er tr&auml;umte vom Paradies.</font></p>



  <p><font face="Arial">Eines Tages rief er so laut, dass es durch die st&auml;ndig dahin ziehenden Nebelschwaden hallte: &bdquo;Ich m&ouml;chte im Sonnenschein leben!&quot; </font></p>



  <p><font face="Arial">Da kam eine Zauberfee, trug ihn in lichte H&ouml;hen und setzte ihn in einen sonnigen Garten. Dort spazierte er umher, a&szlig; s&uuml;&szlig;e Fr&uuml;chte und genoss den Duft von tausend Blumen.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/lebensbaum.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 19 Jun 2007 06:17:27 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Marion Wolf</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Lebensbaum</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Lebensbaum



Die Welt war düster und die Menschen vegetierten dahin.



Rumpelschrumpel gefiel dies Leben nicht - er träumte vom Paradies.



Eines Tages rief er so laut, dass es durch die ständig dahin ziehenden Nebelschwaden hallte: „Ich möchte im Sonnenschein leben!&quot; 



Da kam eine Zauberfee, trug ihn in lichte Höhen und setzte ihn in einen sonnigen Garten. Dort spazierte er umher, aß süße Früchte und genoss den Duft von tausend Blumen...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 24/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial" size="4">&nbsp;</font>



  <p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Macht der Liebe</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana"><font face="Arial">In Afrika gl&uuml;hte das Land. Der Boden war durch die lange Trockenheit spr&ouml;de geworden. Tiefe Furchen lechzten nach Regenatzung. Der Wind trieb die letzten knackenden Baumgerippe &uuml;ber den Karst. Unbarmherzig brannte die Sonne auf die blank ger&ouml;stete Erdkruste. &lsquo;So kann das nicht weitergehen&rsquo;, japste der Erdgeist in der Tiefe. &lsquo;Seit Millionen Jahren liege ich nun schon hier - aber so gottserb&auml;rmlich vertrocknet war ich noch nie.&rsquo;...</font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/macht-liebe.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/macht-liebe.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Jun 2007 06:26:46 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Die Macht der Liebe, Marion Wolf</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Macht der Liebe - Marion Wolf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Macht der Liebe - Mythisches Märchen



In Afrika glühte das Land. Der Boden war durch die lange Trockenheit spröde geworden. Tiefe Furchen lechzten nach Regenatzung. Der Wind trieb die letzten knackenden Baumgerippe über den Karst. Unbarmherzig brannte die Sonne auf die blank geröstete Erdkruste. ‘So kann das nicht weitergehen’, japste der Erdgeist in der Tiefe. ‘Seit Millionen Jahren liege ich nun schon hier - aber so gottserbärmlich vertrocknet war ich noch nie.’ ...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 23/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial">&nbsp;</font>



  <p align="left"><font face="Arial"><strong>Was die ganze Familie sagte</strong><br />Hans Christian Andersen</font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana"><font face="Arial">Was sagte die ganze Familie? Ja, h&ouml;re nun erst, was die kleine Marie sagte. Es war der Geburtstag der kleinen Marie, der sch&ouml;nste von allen Tagen, fand sie. Alle kleinen Freunde und Freundinnen kamen, um mit ihr zu spielen, und ihr feinstes Kleid hatte sie an; das hatte sie von der Gro&szlig;mutter bekommen, die bei dem lieben Gott war; aber die Gro&szlig;mutter hatte es noch selber zugeschnitten und gen&auml;ht, ehe sie zu dem hellen, sch&ouml;nen Himmel aufflog. Der Tisch in Mariens Stube strahlte von Geschenken; da war die reizendste kleine K&uuml;che mit allem, was zu einer K&uuml;che geh&ouml;rt, und eine Puppe, die die Augen verdrehen und &quot;Au!&quot; sagen konnte, wenn man sie auf den Magen dr&uuml;ckte. Ja, da war auch ein Bilderbuch, in dem die sch&ouml;nsten Geschichten zu lesen waren, wenn man lesen konnte! Aber sch&ouml;ner als alle Geschichten war es doch, viele Geburtstage zu erleben...</font></font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/ganze-familie.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/ganze-familie.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 5 Jun 2007 08:53:24 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Was die ganze Familie sagte, Hans Christian Andersen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Was die ganze Familie sagte</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was die ganze Familie sagte



Hans Christian Andersen



Was sagte die ganze Familie? Ja, höre nun erst, was die kleine Marie sagte. Es war der Geburtstag der kleinen Marie, der schönste von allen Tagen, fand sie. Alle kleinen Freunde und Freundinnen kamen, um mit ihr zu spielen, und ihr feinstes Kleid hatte sie an; das hatte sie von der Großmutter bekommen, die bei dem lieben Gott war; aber die Großmutter hatte es noch selber zugeschnitten und genäht, ehe sie zu dem hellen, schönen Himmel aufflog. Der Tisch in Mariens Stube strahlte von Geschenken; da war die reizendste kleine Küche mit allem, was zu einer Küche gehört, und eine Puppe, die die Augen verdrehen und &quot;Au!&quot; sagen konnte, wenn man sie auf den Magen drückte. Ja, da war auch ein Bilderbuch, in dem die schönsten Geschichten zu lesen waren, wenn man lesen konnte! Aber schöner als alle Geschichten war es doch, viele Geburtstage zu erleben...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 22/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Teekanne</strong></font><br /></p>



  <p align="left"><font face="Verdana"><font face="Arial">Es war einmal eine stolze Teekanne, stolz auf ihr Porzellan, stolz auf ihre lange T&uuml;lle, stolz auf ihren breiten Henkel; sie hatte etwas vorne an und hinten an, den Henkel hinten, die T&uuml;lle vorn, und davon sprach sie; aber sie sprach nicht von ihrem Deckel, der war zerbrochen, der war gekittet, der hatte einen Fehler, und von seinen Fehlern spricht man nicht gerne, das tun die andern genug. Tassen, Sahnek&auml;nnchen und Zuckerdose, das ganze Teegeschirr w&uuml;rden wohl mehr an die Gebrechlichkeit des Deckels denken und von der sprechen als von dem guten Henkel und der ausgezeichneten T&uuml;lle, das wusste die Teekanne.</font> </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/teekanne.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 29 May 2007 09:50:49 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Die Teekanne, Hans-Christian Andersen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Teekanne</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Teekanne



Hans Christian Andersen







Es war einmal eine stolze Teekanne, stolz auf ihr Porzellan, stolz auf ihre lange Tülle, stolz auf ihren breiten Henkel; sie hatte etwas vorne an und hinten an, den Henkel hinten, die Tülle vorn, und davon sprach sie; aber sie sprach nicht von ihrem Deckel, der war zerbrochen, der war gekittet, der hatte einen Fehler, und von seinen Fehlern spricht man nicht gerne, das tun die andern genug. Tassen, Sahnekännchen und Zuckerdose, das ganze Teegeschirr würden wohl mehr an die Gebrechlichkeit des Deckels denken und von der sprechen als von dem guten Henkel und der ausgezeichneten Tülle, das wusste die Teekanne...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 21/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[&nbsp;



  <p align="left"><font face="Arial"><strong>Frau Trude</strong><br />Gebr&uuml;der Grimm</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Es war einmal ein kleines M&auml;dchen, das war eigensinnig und vorwitzig, und wenn ihm seine Eltern etwas sagten, so gehorchte es nicht: wie konnte es dem gut gehen?...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/frau-trude.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 22 May 2007 10:18:50 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Frau Trude, Gebr. Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Frau Trude - Gebr. Grimm</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Frau Trude



Gebrüder Grimm







Es war einmal ein kleines Mädchen, das war eigensinnig und vorwitzig, und wenn ihm seine Eltern etwas sagten, so gehorchte es nicht: wie konnte es dem gut gehen?...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 20/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Das winzige, winzige M&auml;nnlein<br /></strong>Es waren einmal drei lustige Gesellen, ein Schmied, ein Schneider und ein J&auml;ger, die waren gute Freunde zueinander, kamen &ouml;fters zusammen und besprachen sich, mitsammen in die Fremde zu gehen, weil es ihnen in der Heimat nicht mehr so recht gefallen wollte. Wie sie nun ihren Entschluss ausf&uuml;hrten und wanderten, f&uuml;hrte sie ihr Weg in einen tiefen Wald, aber heraus f&uuml;hrte er sie nicht; sie verirrten sich und liefen im Walde umher, bis die Nacht einbrach und sie weder Weg noch Steg sehen konnten. Endlich stieg der Schmied auf einen Baum und erblickte in einiger Entfernung ein Licht, merkte sich die Richtung, stieg vom Baume herab und ging nun mit seinen Gef&auml;hrten auf das Licht zu. Sie kamen alle drei an ein Haus, welches offenstand, aber leer war, wenigstens lie&szlig; sich niemand blicken, aber das Licht stand darin und schien.</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/winzige-maennlein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2007 11:40:22 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Ludwig Bechstein</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das winzige, winzige Männlein



Es waren einmal drei lustige Gesellen, ein Schmied, ein Schneider und ein Jäger, die waren gute Freunde zueinander, kamen öfters zusammen und besprachen sich, mitsammen in die Fremde zu gehen, weil es ihnen in der Heimat nicht mehr so recht gefallen wollte. Wie sie nun ihren Entschluss ausführten und wanderten, führte sie ihr Weg in einen tiefen Wald, aber heraus führte er sie nicht; sie verirrten sich und liefen im Walde umher, bis die Nacht einbrach und sie weder Weg noch Steg sehen konnten. Endlich stieg der Schmied auf einen Baum und erblickte in einiger Entfernung ein Licht, merkte sich die Richtung, stieg vom Baume herab und ging nun mit seinen Gefährten auf das Licht zu. Sie kamen alle drei an ein Haus, welches offenstand, aber leer war, wenigstens ließ sich niemand blicken, aber das Licht stand darin und schien.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 19/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Eule</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Vor ein paar hundert Jahren, als die Leute noch lange nicht so klug und verschmitzt waren, als sie heutzutage sind, hat sich in einer kleinen Stadt eine seltsame Geschichte zugetragen. Von ungef&auml;hr war eine von den gro&szlig;en Eulen, die man Schuhu nennt, aus dem benachbarten Walde bei n&auml;chtlicher Weile in die Scheuer eines B&uuml;rgers geraten und wagte sich, als der Tag anbrach, aus Furcht vor den andern V&ouml;geln, die, wenn sie sich blicken l&auml;sst, ein furchtbares Geschrei erheben, nicht wieder aus ihrem Schlupfwinkel heraus...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/eule.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 8 May 2007 09:36:21 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Die Eule, Gebrüder Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Eule</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Eule - Gebr. Grimm







Vor ein paar hundert Jahren, als die Leute noch lange nicht so klug und verschmitzt waren, als sie heutzutage sind, hat sich in einer kleinen Stadt eine seltsame Geschichte zugetragen. Von ungefähr war eine von den großen Eulen, die man Schuhu nennt, aus dem benachbarten Walde bei nächtlicher Weile in die Scheuer eines Bürgers geraten und wagte sich, als der Tag anbrach, aus Furcht vor den andern Vögeln, die, wenn sie sich blicken lässt, ein furchtbares Geschrei erheben, nicht wieder aus ihrem Schlupfwinkel heraus...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 18/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die drei Sprachen</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">In der Schweiz lebte einmal ein alter Graf, der hatte nur einen einzigen Sohn, aber er war dumm und konnte nichts lernen. Da sprach der Vater 'h&ouml;re, mein Sohn, ich bringe nichts in deinen Kopf, ich mag es anfangen, wie ich will. Du musst fort von hier, ich will dich einem ber&uuml;hmten Meister &uuml;bergeben. Der soll es mit dir versuchen.' Der Junge ward in eine fremde Stadt geschickt, und blieb bei dem Meister ein ganzes Jahr. Nach Verlauf dieser Zeit kam er wieder heim, und der Vater fragte 'nun mein Sohn, was hast du gelernt?'....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/3sprachen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 1 May 2007 12:32:54 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Gebr. Grimm, Die drei Sprachen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Sprachen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Sprachen



Gebrüder Grimm



In der Schweiz lebte einmal ein alter Graf, der hatte nur einen einzigen Sohn, aber er war dumm und konnte nichts lernen. Da sprach der Vater &apos;höre, mein Sohn, ich bringe nichts in deinen Kopf, ich mag es anfangen, wie ich will. Du musst fort von hier, ich will dich einem berühmten Meister übergeben. Der soll es mit dir versuchen.&apos; Der Junge ward in eine fremde Stadt geschickt, und blieb bei dem Meister ein ganzes Jahr. Nach Verlauf dieser Zeit kam er wieder heim, und der Vater fragte &apos;nun mein Sohn, was hast du gelernt&apos;...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 17/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Der Haust&uuml;rschl&uuml;ssel</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Jeder Schl&uuml;ssel hat seine Geschichte, und es gibt viele Schl&uuml;ssel: Kammerherrnschl&uuml;ssel, Uhrschl&uuml;ssel, St.-Peters-Schl&uuml;ssel; wir k&ouml;nnten von allen Schl&uuml;sseln erz&auml;hlen, aber jetzt erz&auml;hlen wir nur von dem Haust&uuml;rschl&uuml;ssel des Kammerrats. </font></p>



  <p align="left"><font face="Verdana"><font face="Arial">Er war bei einem Schlosser zur Welt gekommen, aber er h&auml;tte gern glauben k&ouml;nnen, dass es ein Grobschmied sei, so fasste der Mann ihn an, h&auml;mmerte und feilte. Er war zu gro&szlig; f&uuml;r die Hosentasche, darum musste er in die Rocktasche. Hier lag er oft im Dunkeln, aber &uuml;brigens hatte er einen bestimmten Platz an der Wand neben der Silhouette des Kammerrats aus der Kindheit.</font> </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/haustuerschluessel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/haustuerschluessel.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Apr 2007 13:55:48 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Andersen, Haustürschlüssel</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Haustürschlüssel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Haustürschlüssel







Jeder Schlüssel hat seine Geschichte, und es gibt viele Schlüssel: Kammerherrnschlüssel, Uhrschlüssel, St.-Peters-Schlüssel; wir könnten von allen Schlüsseln erzählen, aber jetzt erzählen wir nur von dem Haustürschlüssel des Kammerrats. 







Er war bei einem Schlosser zur Welt gekommen, aber er hätte gern glauben können, dass es ein Grobschmied sei, so fasste der Mann ihn an, hämmerte und feilte. Er war zu groß für die Hosentasche, darum musste er in die Rocktasche. Hier lag er oft im Dunkeln, aber übrigens hatte er einen bestimmten Platz an der Wand neben der Silhouette des Kammerrats aus der Kindheit. </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 16/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><strong>Gro&szlig;m&uuml;tterchen</strong><br /></font>



  <p><font face="Arial">Gro&szlig;mutter ist so alt, sie hat gar viele Runzeln und ganz schneewei&szlig;es Haar, aber ihre Augen leuchten wie zwei Sterne; ja sie sind eigentlich viel sch&ouml;ner, sie sind so milde, dass es von Herzen wohltut, in sie hineinzuschauen. Sie wei&szlig; die herrlichsten Geschichten und hat ein Kleid mit gro&szlig;en, gro&szlig;en Blumen an; das ist aus so dickem Seidenzeug, dass es bei jeder Bewegung rauscht. Gro&szlig;mutter wei&szlig; so viel, denn sie hat viel l&auml;nger als Vater und Mutter gelebt, das ist ganz gewiss. Gro&szlig;mutter hat ein Gesangbuch mit dicken Silberbeschl&auml;gen, und darin liest sie oft. Mitten in dem Buche liegt eine Rose, die ganz flach und trocken ist; sie ist nicht so sch&ouml;n wie die Rosen, die sie im Glase stehen hat, und doch l&auml;chelt sie dieser am allerfreundlichsten zu, ja, es kommen ihr dabei Tr&auml;nen in die Augen....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/grossmuetterchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 17 Apr 2007 15:35:56 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchenletter, Märchen, Grossmütterchen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Großmütterchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Großmütterchen



Großmutter ist so alt, sie hat gar viele Runzeln und ganz schneeweißes Haar, aber ihre Augen leuchten wie zwei Sterne; ja sie sind eigentlich viel schöner, sie sind so milde, dass es von Herzen wohltut, in sie hineinzuschauen. Sie weiß die herrlichsten Geschichten und hat ein Kleid mit großen, großen Blumen an; das ist aus so dickem Seidenzeug, dass es bei jeder Bewegung rauscht. Großmutter weiß so viel, denn sie hat viel länger als Vater und Mutter gelebt, das ist ganz gewiss. Großmutter hat ein Gesangbuch mit dicken Silberbeschlägen, und darin liest sie oft. Mitten in dem Buche liegt eine Rose, die ganz flach und trocken ist; sie ist nicht so schön wie die Rosen, die sie im Glase stehen hat, und doch lächelt sie dieser am allerfreundlichsten zu, ja, es kommen ihr dabei Tränen in die Augen....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 15/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><strong>Fliederm&uuml;tterchen</strong></font>



  <p align="justify"><font face="Arial">Es war ein kleiner Knabe, der war erk&auml;ltet. Er war ausgegangen und hatte nasse F&uuml;&szlig;e bekommen. Niemand konnte begreifen wie, denn es war ganz trockenes Wetter. Nun entkleidete ihn seine Mutter, brachte ihn zu Bett und lie&szlig; die Teemaschine hereinbringen, um ihm eine gute Tasse Fliedertee zu bereiten, denn der erw&auml;rmt! Zur gleichen Zeit kam auch der alte freundliche Mann zur T&uuml;re herein, der ganz oben im Hause wohnte und ganz alleine lebte, denn er hatte weder Frau noch Kinder, hielt aber viel auf alle Kinder und wusste so viele M&auml;rchen und Geschichten zu erz&auml;hlen, dass es eine Lust war. </font></p>



  <p align="justify"><font face="Arial">&quot;Nun trinkst du deinen Tee!&quot; sagte die Mutter, &quot;vielleicht bekommst du dann auch ein M&auml;rchen zu h&ouml;ren.&quot; </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fliedermuetterchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fliedermuetterchen.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 10 Apr 2007 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:25:09</itunes:duration>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Fliedermütterchen Hans-Christian Andersen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Fliedermütterchen



Hans Christian Andersen







Es war ein kleiner Knabe, der war erkältet. Er war ausgegangen und hatte nasse Füße bekommen. Niemand konnte begreifen wie, denn es war ganz trockenes Wetter. Nun entkleidete ihn seine Mutter, brachte ihn zu Bett und ließ die Teemaschine hereinbringen, um ihm eine gute Tasse Fliedertee zu bereiten, denn der erwärmt! Zur gleichen Zeit kam auch der alte freundliche Mann zur Türe herein, der ganz oben im Hause wohnte und ganz alleine lebte, denn er hatte weder Frau noch Kinder, hielt aber viel auf alle Kinder und wusste so viele Märchen und Geschichten zu erzählen, dass es eine Lust war. 



&quot;Nun trinkst du deinen Tee!&quot; sagte die Mutter, &quot;vielleicht bekommst du dann auch ein Märchen zu hören.&quot; </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 14/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><font face="Arial"><strong>Max und Moritz</strong><br /><font size="2">(erster Streich)</font></font></p>



  <p align="center"><font face="Arial">Mancher gibt sich viele M&uuml;h'<br />Mit dem lieben Federvieh;<br />Einesteils der Eier wegen,<br />Welche diese V&ouml;gel legen;<br />Zweitens: Weil man dann und wann<br />Einen Braten essen kann;<br />Drittens aber nimmt man auch<br />Ihre Federn zum Gebrauch<br />In die Kissen und die Pf&uuml;hle,<br />Denn man liegt nicht gerne k&uuml;hle.<br />Seht, da ist die Witwe Bolte,<br />Die das auch nicht gerne wollte...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/max-moritz.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/max-moritz.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 3 Apr 2007 12:25:14 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Max und Moritz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Max und Moritz (erster Streich)



- Wiederholung von Märchenletter 25/1998







Mancher gibt sich viele Müh&apos;



Mit dem lieben Federvieh;



Einesteils der Eier wegen,



Welche diese Vögel legen;



Zweitens: Weil man dann und wann



Einen Braten essen kann;



Drittens aber nimmt man auch



Ihre Federn zum Gebrauch



In die Kissen und die Pfühle,



Denn man liegt nicht gerne kühle.



Seht, da ist die Witwe Bolte,



Die das auch nicht gerne wollte...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 13/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Das Silbergl&ouml;ckchen</strong></font></p>



  <p><font face="Arial">Ein Sch&auml;ferjunge zu Patzig, eine halbe Meile von Bergen, wo es in den H&uuml;geln auch viele Unterirdische hat, fand eines Morgens ein silbernes Gl&ouml;ckchen auf der gr&uuml;nen Heide zwischen den H&uuml;nengr&auml;bern und steckte es zu sich. Es war aber das Gl&ouml;ckchen von einer M&uuml;tze eines kleinen Braunen, der es da im Tanze verloren und nicht sogleich bemerkt hatte, dass es an dem M&uuml;tzchen nicht mehr klingelte. Er war nun ohne das Gl&ouml;ckchen heruntergekommen und war sehr traurig &uuml;ber diesen Verlust. Denn das Schlimmste, was den Unterirdischen begegnen kann, ist, wenn sie die M&uuml;tze verlieren, dann die Schuhe. Aber auch das Gl&ouml;ckchen an der M&uuml;tze und das Sp&auml;nglein am G&uuml;rtel ist nichts Geringes. Wer das Gl&ouml;ckchen verloren hat, der kann nicht schlafen, bis er es wiedergewinnt...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/silbergloeckchen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/silbergloeckchen.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 27 Mar 2007 20:42:03 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:12:37</itunes:duration>
      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Das Silberglöckchen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Silberglöckchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Silberglöckchen







Ein Schäferjunge zu Patzig, eine halbe Meile von Bergen, wo es in den Hügeln auch viele Unterirdische hat, fand eines Morgens ein silbernes Glöckchen auf der grünen Heide zwischen den Hünengräbern und steckte es zu sich. Es war aber das Glöckchen von einer Mütze eines kleinen Braunen, der es da im Tanze verloren und nicht sogleich bemerkt hatte, dass es an dem Mützchen nicht mehr klingelte. Er war nun ohne das Glöckchen heruntergekommen und war sehr traurig über diesen Verlust. Denn das Schlimmste, was den Unterirdischen begegnen kann, ist, wenn sie die Mütze verlieren, dann die Schuhe. Aber auch das Glöckchen an der Mütze und das Spänglein am Gürtel ist nichts Geringes. Wer das Glöckchen verloren hat, der kann nicht schlafen, bis er es wiedergewinnt...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 12/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Prinzessin, die keiner zum Schweigen bringen konnte</strong><br /></font><font face="Arial"><br />Es war einmal ein K&ouml;nig, der hatte eine Tochter, die war so schlau und spitzfindig, dass niemand sie zum Schweigen bringen konnte. Da setzte der K&ouml;nig einen Preis aus und lie&szlig; bekanntmachen: Der, welcher es k&ouml;nnte, bek&auml;me die Prinzessin und das halbe K&ouml;nigreich.</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Drei Br&uuml;der, die das geh&ouml;rt hatten, beschlossen, ihr Gl&uuml;ck zu versuchen. Zuerst machten sich die beiden &auml;lteren auf, weil sie sich f&uuml;r die Kl&uuml;geren hielten. Aber sie konnten bei der Prinzessin gar nichts ausrichten und mussten mit einem blauen Auge abziehen....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/prinzessin-schweigen.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 20 Mar 2007 21:25:03 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Die Prinzessin die keiner zum Schweigen bringen konnte</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Prinzessin, die keiner zum Schweigen bringen konnte</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Prinzessin, die keiner zum Schweigen bringen konnte



Peter Christen Asbjørnsen







Es war einmal ein König, der hatte eine Tochter, die war so schlau und spitzfindig, dass niemand sie zum Schweigen bringen konnte. Da setzte der König einen Preis aus und ließ bekanntmachen: Der, welcher es könnte, bekäme die Prinzessin und das halbe Königreich.



Drei Brüder, die das gehört hatten, beschlossen, ihr Glück zu versuchen. Zuerst machten sich die beiden älteren auf, weil sie sich für die Klügeren hielten. Aber sie konnten bei der Prinzessin gar nichts ausrichten und mussten mit einem blauen Auge abziehen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 11/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Eine Kindergeschichte<br /></strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Der Kirchhof, auf dem die zwei kleinen Kinder spielten, von denen ich heute erz&auml;hlen will, lag hoch oben auf dem gr&uuml;nen Bergeshange. Das D&ouml;rfchen, zu dem er geh&ouml;rte, lag schon hoch genug &uuml;ber dem waldigen Tal, so dass die Wolken es oft verdeckten, wenn man unten auf dem blauen Flusse vor&uuml;berfuhr. Doch der Kirchhof lag noch h&ouml;her &uuml;ber dem Dorf, so dass seine vielen schwarzen Kreuze recht in den blauen Himmel hineinragten...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kindergeschichte.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 13 Mar 2007 20:32:46 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Eine Kindergeschichte, Richard von Volkmann-Leander</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Eine Kindergeschichte</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Eine Kindergeschichte











Der Kirchhof, auf dem die zwei kleinen Kinder spielten, von denen ich heute erzählen will, lag hoch oben auf dem grünen Bergeshange. Das Dörfchen, zu dem er gehörte, lag schon hoch genug über dem waldigen Tal, so dass die Wolken es oft verdeckten, wenn man unten auf dem blauen Flusse vorüberfuhr. Doch der Kirchhof lag noch höher über dem Dorf, so dass seine vielen schwarzen Kreuze recht in den blauen Himmel hineinragten...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 10/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial">



    <p align="left"><strong>Das Klapperstorch-M&auml;rchen</strong></p>



    <p align="left">Wovon die Beine der Teckel so kurz sind, und dass sie sich dieselben abgelaufen haben, wei&szlig; jeder. Wie aber der Storch zu seinen langen Beinen gekommen ist, das ist eine ganz andere Geschichte.</p>



    <p align="left"><br /><font face="Verdana"><font face="Arial">Drei Tage n&auml;mlich, ehe der Storch ein kleines Kind bringt, klopft er mit seinem roten Schnabel an das Fenster der Leute, welche es bekommen sollen, und ruft.....</font></font></p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/klapperstorch.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/klapperstorch.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 6 Mar 2007 22:28:06 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Klapperstorch-Märchen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Klapperstorch-Märchen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Klapperstorch-Märchen (Richard von Volkmann-Leander)



Wovon die Beine der Teckel so kurz sind, und dass sie sich dieselben abgelaufen haben, weiß jeder. Wie aber der Storch zu seinen langen Beinen gekommen ist, das ist eine ganz andere Geschichte.



Drei Tage nämlich, ehe der Storch ein kleines Kind bringt, klopft er mit seinem roten Schnabel an das Fenster der Leute, welche es bekommen sollen, und ruft: </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 09/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Glocke</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">In den engen Stra&szligen der gro&szligen Stadt h&oumlrte bald der eine, bald der andere am Abend, wenn die Sonne unterging und die Wolken zwischen den Schornsteinen golden aufleuchteten, einen wunderlichen Laut, fast wie der Ton einer Kirchenglocke, aber man h&oumlrte ihn nur f&uumlr einen Augenblick, dann wurde er wieder von dem Ger&aumlusch der rasselnden Wagen und des Stra&szligenl&aumlrms &uumlbert&oumlnt. &quotNun l&aumlutet die Abendglocke,&quot sagte man, &quotnun geht die Sonne unter.&quot...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/glocke.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 27 Feb 2007 17:21:43 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Glocke</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Glocke



In den engen Straßen der großen Stadt hörte bald der eine, bald der andere am Abend, wenn die Sonne unterging und die Wolken zwischen den Schornsteinen golden aufleuchteten, einen wunderlichen Laut, fast wie der Ton einer Kirchenglocke, aber man hörte ihn nur für einen Augenblick, dann wurde er wieder von dem Geräusch der rasselnden Wagen und des Straßenlärms übertönt. &quot;Nun läutet die Abendglocke,&quot; sagte man, &quot;nun geht die Sonne unter.&quot;...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 08/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Fratze und Clownsgesicht</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">&quot;Ich bin eine b&ouml;se Maske&quot;, sagte die Fratzenmaske zufrieden. &quot;H&auml;sslich, schaurig, griesgr&auml;mig. Ha! Vor mir muss man sich f&uuml;rchten. Sch&ouml;n, wenn alle vor mir davonlaufen.&quot;<br /></font><font face="Arial">&quot;Bl&ouml;dkopf&quot;, grinste das Clownsgesicht, das neben ihr an der Wand hing. &quot;Ich freue mich, wenn man &uuml;ber mich lacht.&quot;<br />&quot;Ha!&quot;, fauchte die Fratze, &quot;und ich freue mich, wenn sich alle f&uuml;rchten.&quot;...</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fratze-clownsgesicht.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fratze-clownsgesicht.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 20 Feb 2007 18:30:33 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Karneval, Fastnacht, Fasching</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Fratze und Clownsgesicht</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Fratze und Clownsgesicht



&quot;Ich bin eine böse Maske&quot;, sagte die Fratzenmaske zufrieden. &quot;Hässlich, schaurig, griesgrämig. Ha! Vor mir muss man sich fürchten. Schön, wenn alle vor mir davonlaufen.&quot;



&quot;Blödkopf&quot;, grinste das Clownsgesicht, das neben ihr an der Wand hing. &quot;Ich freue mich, wenn man über mich lacht.&quot;



&quot;Ha!&quot;, fauchte die Fratze, &quot;und ich freue mich, wenn sich alle fürchten.&quot;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 07/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><strong>Der Zauber-Wettkampf</strong></font>



  <p><font face="Arial">Einstmals ging ein junger Buchbindergeselle in die Fremde und wanderte, bis kein Kreuzerlein mehr in seiner Tasche klimperte. Da endlich n&ouml;tigte ihn sein gespanntes Verh&auml;ltnis mit dem schlaff gewordenen Geldbeutel, ernstlich der Arbeit nachzufragen, und bald ward er auch von einem Meister angenommen und bekam es sehr, sehr gut. Sein Meister sprach zu ihm: &quot;Gesell, du wirst es gut bei mir haben; die Arbeit, die du t&auml;glich zu tun hast, ist ganz geringe - Du kehrst nur die B&uuml;cher hier alle Tage recht s&auml;uberlich ab und stellst sie dann nach der Ordnung wieder auf. Aber dieses eine B&uuml;chlein, welches hier apart steht, darfst du nicht anr&uuml;hren, viel weniger hineingehen, sonst ergeht dir's schlimm, Bursche, merk dir's. Dagegen kannst du in den andern B&uuml;chern lesen, so viel du nur magst.&quot;</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/zauber-wettkampf.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/zauber-wettkampf.htm</guid>
      <pubDate>Tue, 13 Feb 2007 20:39:50 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Ludwig Bechstein, Zauber-Wettkampf</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Zauber-Wettkampf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Zauber-Wettkampf



Einstmals ging ein junger Buchbindergeselle in die Fremde und wanderte, bis kein Kreuzerlein mehr in seiner Tasche klimperte. Da endlich nötigte ihn sein gespanntes Verhältnis mit dem schlaff gewordenen Geldbeutel, ernstlich der Arbeit nachzufragen, und bald ward er auch von einem Meister angenommen und bekam es sehr, sehr gut. Sein Meister sprach zu ihm: &quot;Gesell, du wirst es gut bei mir haben; die Arbeit, die du täglich zu tun hast, ist ganz geringe - Du kehrst nur die Bücher hier alle Tage recht säuberlich ab und stellst sie dann nach der Ordnung wieder auf. Aber dieses eine Büchlein, welches hier apart steht, darfst du nicht anrühren, viel weniger hineingehen, sonst ergeht dir&apos;s schlimm, Bursche, merk dir&apos;s. Dagegen kannst du in den andern Büchern lesen, so viel du nur magst.&quot;</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 06/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p><font face="Arial"><strong>Des M&auml;rchens Geburt</strong></font></p>



  <p><font face="Arial">Es war einmal eine Zeit, da es noch keine M&auml;rchen gab, und die war betr&uuml;bend f&uuml;r die Kinder, denn es fehlte in ihrem Jugendparadiese der sch&ouml;nste Schmetterling. Und da waren auch zwei K&ouml;nigskinder, die spielten miteinander in dem pr&auml;chtigen Garten ihres Vaters. Der Garten war voll herrlicher Blumen, seine Pfade waren mit bunten Steinen und Goldkies bestreut und gl&auml;nzten wetteifernd mit dem Taugefunkel auf den Blumenbeeten. Es gab in dem Garten k&uuml;hle Grotten mit pl&auml;tschernden Quellen, hoch zum Himmel aufrauschende Font&auml;nen, sch&ouml;ne Marmorbilds&auml;ulen, liebliche Ruheb&auml;nke. In den Wasserbecken schwammen Gold- und Silberfische; in goldenen gro&szlig;en Vogelh&auml;usern flatterten die sch&ouml;nsten V&ouml;gel, und andere V&ouml;gel h&uuml;pften und flogen frei umher und sangen mit lieblichen Stimmen ihre Lieder....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maerchen-geburt.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maerchen-geburt.htm</guid>
      <pubDate>Wed, 7 Feb 2007 01:03:39 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Des Märchens Geburt, </itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Des Märchens Geburt</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Des Märchens Geburt







Es war einmal eine Zeit, da es noch keine Märchen gab, und die war betrübend für die Kinder, denn es fehlte in ihrem Jugendparadiese der schönste Schmetterling. Und da waren auch zwei Königskinder, die spielten miteinander in dem prächtigen Garten ihres Vaters. Der Garten war voll herrlicher Blumen, seine Pfade waren mit bunten Steinen und Goldkies bestreut und glänzten wetteifernd mit dem Taugefunkel auf den Blumenbeeten. Es gab in dem Garten kühle Grotten mit plätschernden Quellen, hoch zum Himmel aufrauschende Fontänen, schöne Marmorbildsäulen, liebliche Ruhebänke. In den Wasserbecken schwammen Gold- und Silberfische; in goldenen großen Vogelhäusern flatterten die schönsten Vögel, und andere Vögel hüpften und flogen frei umher und sangen mit lieblichen Stimmen ihre Lieder....</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 05/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial">Das M&auml;dchen, das auf das Brot trat</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Die Geschichte von dem M&auml;dchen, das auf das Brot trat, um sich die Schuhe nicht zu beschmutzen, und dem es dann gar schlecht erging, ist wohlbekannt, sie ist geschrieben und sogar gedruckt.</font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Inge hie&szlig; das M&auml;dchen; sie war ein armes Kind, stolz und hochm&uuml;tig; es war ein schlechter Kern in ihr, wie man sagt. Schon als ganz kleines Kind hatte sie ihre Freude daran, Fliegen zu fangen diesen die Fl&uuml;gel auszurupfen und sie so in Kriechtiere zu verwandeln. Sp&auml;ter nahm sie den Maik&auml;fer und den Mistk&auml;fer, steckte jeden an eine Nadel, schob dann ein gr&uuml;nes Blatt oder ein kleines St&uuml;ck Papier zu ihren F&uuml;&szlig;en hin, und das arme Tier fasste es und hielt es fest, drehte und wendete es, um von der Nadel loszukommen....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maedchen_brot-trat.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maedchen_brot-trat.htm</guid>
      <pubDate>Wed, 31 Jan 2007 03:32:36 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Andersen, Das Mädchen, dass auf das Brot trat</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Mädchen, das auf das Brot trat</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Mädchen, das auf das Brot trat



Die Geschichte von dem Mädchen, das auf das Brot trat, um sich die Schuhe nicht zu beschmutzen, und dem es dann gar schlecht erging, ist wohlbekannt, sie ist geschrieben und sogar gedruckt...







Inge hieß das Mädchen; sie war ein armes Kind, stolz und hochmütig; es war ein schlechter Kern in ihr, wie man sagt. Schon als ganz kleines Kind hatte sie ihre Freude daran, Fliegen zu fangen diesen die Flügel auszurupfen und sie so in Kriechtiere zu verwandeln. Später nahm sie den Maikäfer und den Mistkäfer, steckte jeden an eine Nadel, schob dann ein grünes Blatt oder ein kleines Stück Papier zu ihren Füßen hin, und das arme Tier fasste es und hielt es fest, drehte und wendete es, um von der Nadel loszukommen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 04/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><strong>Die treuen Tiere</strong> (Gebr&uuml;der Grimm) 



    <p align="justify">Es war einmal ein Mann, der hatte gar nicht viel Geld, und mit dem wenigen, was ihm &uuml;briggeblieben war, zog er in die weite Welt. Da kam er in ein Dorf, wo die Jungen zusammenliefen, schrien und l&auml;rmten. &bdquo;Was habt ihr vor, ihr Jungen?&ldquo; fragte der Mann. &bdquo;Ei&ldquo;, antworteten sie, &bdquo;da haben wir eine Maus, die muss uns tanzen, seht einmal, was das f&uuml;r ein Spa&szlig; ist, wie die herumtrippelt!&ldquo; Den Mann aber dauerte das arme Tierchen und er sprach: &bdquo;Lasst die Maus laufen...</p></font>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/treue-tiere.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Tue, 23 Jan 2007 23:55:36 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Gebr. Grimm, Die treuen Tiere</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die treuen Tiere</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die treuen Tiere - Gebrüder Grimm







Es war einmal ein Mann, der hatte gar nicht viel Geld, und mit dem wenigen, was ihm übriggeblieben war, zog er in die weite Welt. Da kam er in ein Dorf, wo die Jungen zusammenliefen, schrien und lärmten. „Was habt ihr vor, ihr Jungen?“ fragte der Mann. „Ei“, antworteten sie, „da haben wir eine Maus, die muss uns tanzen, seht einmal, was das für ein Spaß ist, wie die herumtrippelt!“ Den Mann aber dauerte das arme Tierchen und er sprach: „Lasst die Maus laufen, ihr Jungen...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 03/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><strong><font face="Arial">Lini</font><font face="Arial">, der K&ouml;nigssohn</font></strong></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Es waren einmal ein K&ouml;nig und eine K&ouml;nigin in ihrem Reiche. Er hie&szlig; Ring, aber wie sie hie&szlig;, wird nicht erw&auml;hnt. Sie hatten einen Sohn, der Lini hie&szlig;. Fr&uuml;h schon schien er m&auml;chtig und ein gro&szlig;er K&auml;mpe. Im gleichen Land lebte ein alter Mann mit seinem alten Weib in einer schlechten H&uuml;tte, sie hatten eine Tochter, die Signy hie&szlig;.<br />Eines Tages ging der K&ouml;nigssohn mit den Hofleuten seines Vaters auf die Jagd. Wie sie abends wieder heim wollten, fiel dichter Nebel, und die Hofleute verloren den K&ouml;nigssohn. Sie suchten ihn lange, fanden ihn nicht, kehrten ohne ihn heim und erz&auml;hlten die Sache dem K&ouml;nig. Der war sehr betr&uuml;bt und lie&szlig; viele Leute drei Tage hindurch suchen, aber immer vergebens....</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/lini-koenigsohn.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="false">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/lini-koenigsohn.htm</guid>
      <pubDate>Wed, 17 Jan 2007 02:33:29 +0100</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:duration>00:09:17</itunes:duration>
      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Lini der Königsohn</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Lini der Königsohn</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Lini, der Königssohn



Es waren einmal ein König und eine Königin in ihrem Reiche. Er hieß Ring, aber wie sie hieß, wird nicht erwähnt. Sie hatten einen Sohn, der Lini hieß. Früh schon schien er mächtig und ein großer Kämpe. Im gleichen Land lebte ein alter Mann mit seinem alten Weib in einer schlechten Hütte, sie hatten eine Tochter, die Signy hieß.



Eines Tages ging der Königssohn mit den Hofleuten seines Vaters auf die Jagd. Wie sie abends wieder heim wollten, fiel dichter Nebel, und die Hofleute verloren den Königssohn. Sie suchten ihn lange, fanden ihn nicht, kehrten ohne ihn heim und erzählten die Sache dem König. Der war sehr betrübt und ließ viele Leute drei Tage hindurch suchen, aber immer vergebens...</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 02/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><font size="3"><strong>Die heiligen drei K&oumlnige</strong></font>



    <p align="left">Die Menschen in Jud&aumla hatten nicht bemerkt, dass &uumlber Bethlehem ein Stern aufgegangen war. Sie wurden nicht gewahr, dass die N&aumlchte nicht mehr dunkel waren und dass &uumlber dem Stall, in dem Jesus geboren worden war, ein neuer Stern am Himmel stand, der heller als alle anderen war...</p></font>]]>
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      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Wed, 10 Jan 2007 04:18:18 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, heilige 3 Könige</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die heiligen 3 Könige</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die heiligen drei Könige



Die Menschen in Judäa hatten nicht bemerkt, dass über Bethlehem ein Stern aufgegangen war. Sie wurden nicht gewahr, dass die Nächte nicht mehr dunkel waren und dass über dem Stall, in dem Jesus geboren worden war, ein neuer Stern am Himmel stand, der heller als alle anderen war.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 01/2007</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="left"><font face="Arial"><strong>Die Geschichte des Jahres</strong></font></p>



  <p align="left"><font face="Arial">Es war in den letzten Tagen des Januar ein f&uuml;rchterlicher Schneesturm trieb daher. Der Schnee fegte wirbelnd durch die Stra&szlig;en und Gassen. Die Fensterscheiben waren au&szlig;en wie vom Schnee gepolstert, von den D&auml;chern st&uuml;rzte er in ganzen Haufen und die Leute hasteten vorw&auml;rts sie liefen, sie flogen und st&uuml;rzten einander in die Arme, hielten sich aneinander einen Augenblick fest und hatten wenigstens solange einen Halt. Wagen und Pferde waren gleichsam &uuml;berpudert, die Diener standen mit dem R&uuml;cken gegen den Wagen gelehnt, um sich vor dem Winde zu sch&uuml;tzen, und die Fu&szlig;g&auml;nger suchten best&auml;ndig Deckung hinter den Wagen, die nur langsam in dem tiefen Schnee von der Stelle kamen.</font></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/geschichte-des-jahres.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Wed, 3 Jan 2007 08:20:55 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Geschichte des Jahres</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Geschichte des Jahres



Es war in den letzten Tagen des Januar ein fürchterlicher Schneesturm trieb daher. Der Schnee fegte wirbelnd durch die Straßen und Gassen. Die Fensterscheiben waren außen wie vom Schnee gepolstert, von den Dächern stürzte er in ganzen Haufen und die Leute hasteten vorwärts sie liefen, sie flogen und stürzten einander in die Arme, hielten sich aneinander einen Augenblick fest und hatten wenigstens solange einen Halt. Wagen und Pferde waren gleichsam überpudert, die Diener standen mit dem Rücken gegen den Wagen gelehnt, um sich vor dem Winde zu schützen, und die Fußgänger suchten beständig Deckung hinter den Wagen, die nur langsam in dem tiefen Schnee von der Stelle kamen.</itunes:summary>
    </item>
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