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    <title>MAERCHENLETTER</title>
    <link>http://www.internet-maerchen.de</link>
    <description>Der Märchenletter ist vom Inhalt mal ein bisschen anders als die normalen, denn hier kannst Du dir jede Woche ein Märchen zuschicken lassen. Auch lassen sich auf den Webseiten unter www.internet-maerchen.de einige Geschichten direkt anfordern und das alles natürlich kostenlos.</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>INTERNET-MAERCHEN.DE</copyright>
    <managingEditor>buero@internet-maerchen.de</managingEditor>
    <webMaster>webmaster@internet-maerchen.de</webMaster>
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      <title>INTERNET-MAERCHEN.DE</title>
      <link>http://www.internet-maerchen.de</link>
      <description>Märchen</description>
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    <category>Märchen, Märchenletter, Internet-Maerchen, Lesen, Märchen per </category>
    <category>E-Mail, Weihnachten=</category>
    <itunes:author>AK</itunes:author>
    <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Internet-Maerchen, Lesen, Märchen per E-Mail, Weihnachten,</itunes:keywords>
    <itunes:subtitle>MAERCHENLETTER</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Märchenletter: Wöchentlich eine neue Geschichte.
Der Märchenletter ist vom Inhalt mal ein bisschen anders als die normalen, denn hier kannst Du dir jede Woche ein Märchen zuschicken lassen. Auch lassen sich auf den Webseiten unter www.internet-maerchen.de einige Geschichten direkt anfordern und das alles natürlich kostenlos.</itunes:summary>
    <itunes:category text="Education" />
    <item>
      <title>Märchenletter 20/2012</title>
      <description>
        <![CDATA[<font color="#800000"><span style="line-height: 115%; font-family: " 14pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font size="4"><strong>Von der B&auml;rin, dem Bauer und der F&uuml;chsin</strong></font></span><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?=""><br /></span></font><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 10pt?="">Johann Georg von Hahn - Griechisches Tierm&auml;rchen</span> 
  <p class="MsoNormal" align="center">
    <hr />
  </p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Es war einmal ein Bauer, der ackerte, und bei dem kam eine B&auml;rin und ein Hase vorbei. Und der Hase k&uuml;sste die B&auml;rin; dann aber sch&auml;mte sich die B&auml;rin und sprach: &raquo;Wie konnte mich so ein Hase k&uuml;ssen, den ich ja sonst nicht ansehe? &laquo; und bat den Bauer: &raquo;Sage ja Niemandem, dass mich der Hase gek&uuml;sst hat, ich gebe dir auch einen Korb voll Honig. Sagst du aber etwas, dann fre&szlig;' ich dich.&laquo;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Der Bauer versprach, Niemand etwas zu sagen, und nahm den Honig an.</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Als am Abend der Bauer nach Hause fuhr, schlich ihm die B&auml;rin heimlich nach, stieg leise, leise auf das Dach und lauerte.</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Da kam der Bauer, trat ins Haus, setzte sich, a&szlig;, holte dann den Honig herbei und gab davon dem ganzen Hause zu essen. Da fragten ihn seine Leute, wo er den Honig gefunden habe. Er sagte: &raquo;irgendwo&laquo;, und wollte es nicht gestehen. Aber sie qu&auml;lten ihn so lange, bis er es ihnen endlich doch erz&auml;hlte.</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Die B&auml;rin, welche oben auf dem Hause sa&szlig;, h&ouml;rte alles mit an, stieg dann herunter und ging auf den Acker. Wie nun des andern Morgens der Bauer auf den Acker kam, da sagte ihm die B&auml;rin: &raquo;jetzt fre&szlig;' ich dich, denn du hast es erz&auml;hlt. &laquo; Der Bauer verschwur sich hoch und teuer, dass er nichts gesagt habe. Die B&auml;rin aber sprach: &raquo;Ich habe oben auf dem Dache gesessen und Alles geh&ouml;rt, und drum will ich dich jetzt fressen. &laquo; Da bat sie der Bauer: &raquo;Lass mich den Acker noch fertig s&auml;en, und dann friss mich.&laquo;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">&raquo;Meinetwegen, aber mach' schnell, denn wenn ich zur&uuml;ckkomme, werd' ich dich fressen. &laquo;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Nach einer Weile kam eine F&uuml;chsin des Weges, die sah den Bauer bek&uuml;mmert da stehen und fragte ihn: &raquo;warum bist du so traurig? &laquo; Da erz&auml;hlte ihr dieser: so und so.</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">&quot;Bah&quot;, sagte die F&uuml;chsin, &quot;und das bek&uuml;mmert dich so sehr? - Was gibst du mir, wenn ich dir aus der Klemme helfe?&quot;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">&quot;Einen Sack voll H&uuml;hner und noch ein paar in der Hand.&quot;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">&quot;Gut&quot;, sagte die F&uuml;chsin. &quot;Wenn die B&auml;rin zur&uuml;ckkehrt, so werde ich oben auf dem Berge hervorkommen und dir zurufen: He, Bauer, gibt's hier was f&uuml;r den K&ouml;nig zu jagen? Und dann musst du antworten: nein, es gibt nichts. Und wenn ich dich dann frage: was ist das dort? dann musst du antworten, was dir die B&auml;rin sagt.&quot;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 12pt?="">Darauf kam die B&auml;rin und wollte ihn fressen. Da kam die F&uuml;chsin auf dem Berg hervor und rief: &raquo;He, Bauer! Gibt&rsquo;s hier etwas f&uuml;r den K&ouml;nig zum Jagen?&quot;</span></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/baerin-bauer-fuechsin.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 23:25:41 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Von der Bärin, dem Bauer und der Füchsin</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Von der Bärin, dem Bauer und der Füchsin</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Von der Bärin, dem Bauer und der Füchsin
Johann Georg von Hahn - Griechisches Tiermärchen

Es war einmal ein Bauer, der ackerte, und bei dem kam eine Bärin und ein Hase vorbei. Und der Hase küsste die Bärin; dann aber schämte sich die Bärin und sprach: »Wie konnte mich so ein Hase küssen, den ich ja sonst nicht ansehe? « und bat den Bauer: »Sage ja Niemandem, dass mich der Hase geküsst hat, ich gebe dir auch einen Korb voll Honig. Sagst du aber etwas, dann freß&apos; ich dich.«
Der Bauer versprach, Niemand etwas zu sagen, und nahm den Honig an.
Als am Abend der Bauer nach Hause fuhr, schlich ihm die Bärin heimlich nach, stieg leise, leise auf das Dach und lauerte.
Da kam der Bauer, trat ins Haus, setzte sich, aß, holte dann den Honig herbei und gab davon dem ganzen Hause zu essen. Da fragten ihn seine Leute, wo er den Honig gefunden habe. Er sagte: »irgendwo«, und wollte es nicht gestehen. Aber sie quälten ihn so lange, bis er es ihnen endlich doch erzählte.
Die Bärin, welche oben auf dem Hause saß, hörte alles mit an, stieg dann herunter und ging auf den Acker. Wie nun des andern Morgens der Bauer auf den Acker kam, da sagte ihm die Bärin: »jetzt freß&apos; ich dich, denn du hast es erzählt. « Der Bauer verschwur sich hoch und teuer, dass er nichts gesagt habe. Die Bärin aber sprach: »Ich habe oben auf dem Dache gesessen und Alles gehört, und drum will ich dich jetzt fressen. « Da bat sie der Bauer: »Lass mich den Acker noch fertig säen, und dann friss mich. «
»Meinetwegen, aber mach&apos; schnell, denn wenn ich zurückkomme, werd&apos; ich dich fressen. «
Nach einer Weile kam eine Füchsin des Weges, die sah den Bauer bekümmert da stehen und fragte ihn: »warum bist du so traurig? « Da erzählte ihr dieser: so und so.
»Bah«, sagte die Füchsin, »und das bekümmert dich so sehr? - Was gibst du mir, wenn ich dir aus der Klemme helfe? «
»Einen Sack voll Hühner und noch ein paar in der Hand.«
»Gut«, sagte die Füchsin. »Wenn die Bärin zurückkehrt, so werde ich oben auf dem Berge hervorkommen und dir zurufen: He, Bauer, gibt&apos;s hier was für den König zu jagen? Und dann musst du antworten: nein, es gibt nichts. Und wenn ich dich dann frage: was ist das dort? dann musst du antworten, was dir die Bärin sagt. «
Darauf kam die Bärin und wollte ihn fressen. Da kam die Füchsin auf dem Berg hervor und rief: »He, Bauer! Gibt’s hier etwas für den König zum Jagen? «</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 19/2012</title>
      <description>
        <![CDATA[<font face="Arial"><font size="4"><font color="#800000">Die St&ouml;rche</font><br /></font><font size="2">Hans-Christian Andersen</font></font> 
  <p align="center">&nbsp;</p>
  <hr />
  <p>&nbsp;</p>
  <p><font face="Arial">Auf dem letzten Hause in einem kleinen Dorfe stand ein Storchnest. Die Storchmutter sa&szlig; im Neste bei ihren vier kleinen Jungen, welche den Kopf mit dem kleinen, schwarzen Schnabel, denn der war noch nicht rot geworden, hervorstreckten. Ein kleines St&uuml;ck davon entfernt stand auf dem Dachr&uuml;cken ganz stramm und steif der Storchvater; er hatte das eine Bein unter sich aufgezogen, um doch einige M&uuml;he zu haben, w&auml;hrend er Schildwache stand. Fast h&auml;tte man glauben m&ouml;gen, dass er aus Holz geschnitzt sei, so still stand er. &raquo;Es sieht gewiss recht vornehm aus, dass meine Frau eine Schildwache beim Neste hat!&laquo; dachte er. &raquo;Sie k&ouml;nnen ja nicht wissen, dass ich ihr Mann bin, sie glauben sicher, dass mir befohlen worden ist, hier zu stehen. Das sieht recht vornehm aus!&laquo; Und er fuhr fort, auf Einem Beine zu stehen.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Arial">Unten auf der Stra&szlig;e spielte eine Schar Kinder, und da sie die St&ouml;rche gewahr wurden, sang einer der mutigsten Knaben und sp&auml;ter alle zusammen den alten Vers von den St&ouml;rchen:</font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/stoerche.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 7 May 2012 18:33:18 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Störche</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Störche</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Störche - Hans-Christian Andersen
Auf dem letzten Hause in einem kleinen Dorfe stand ein Storchnest. Die Storchmutter saß im Neste bei ihren vier kleinen Jungen, welche den Kopf mit dem kleinen, schwarzen Schnabel, denn der war noch nicht rot geworden, hervorstreckten. Ein kleines Stück davon entfernt stand auf dem Dachrücken ganz stramm und steif der Storchvater; er hatte das eine Bein unter sich aufgezogen, um doch einige Mühe zu haben, während er Schildwache stand. Fast hätte man glauben mögen, dass er aus Holz geschnitzt sei, so still stand er. »Es sieht gewiss recht vornehm aus, dass meine Frau eine Schildwache beim Neste hat!« dachte er. »Sie können ja nicht wissen, dass ich ihr Mann bin, sie glauben sicher, dass mir befohlen worden ist, hier zu stehen. Das sieht recht vornehm aus!« Und er fuhr fort, auf Einem Beine zu stehen.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 18/2012</title>
      <description>
        <![CDATA[<span style="font-family: Verdana,sans-serif; color: #953735; font-weight: normal"><font size="4">Die goldene Ziege</font></span><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font size="4"><br /></font><font size="2">M&auml;rchen aus Frankreich</font></span> 
  <p class="MsoNormal" align="center">&nbsp;</p>
  <hr />
  <p>&nbsp;</p>
  <p style="text-align: justify"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?="">Einst lebte in den Avures-Bergen ein bitterarmer H&auml;usler mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Der Knabe hie&szlig; Jean und war zwar klein und zart, doch klug wie ein Weiser und flink wie ein Eichh&ouml;rnchen, und er war von Herzen gut. Oft nahm ihn der Vater mit zur Arbeit. Hatte er schwere Arbeit zu tun, so st&auml;rkte sich der Vater nicht mit einem kr&auml;ftigen Schluck Wein, wie es die tun, die keinen Mangel leiden, sondern er riss ein B&uuml;schel Bitterkraut aus, a&szlig; es und sprach zu seinem Sohn: &raquo;Es ist bitter, dieses Pfl&auml;nzchen, doch verleiht es dir gewaltige Kraft, so dass du dich st&auml;rker f&uuml;hlst als eine Eisenkette und m&auml;chtiger als der Donner. &laquo;</span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?="">Eines Tages ritt der Marquis jener Gegend zur Jagd aus. Als er einen gro&szlig;en Hirsch nicht zu fangen vermochte, geriet er dar&uuml;ber in gro&szlig;en Zorn, und er ritt mit seiner ganzen Jagdgesellschaft, Pferden, Hunden und Wagen &uuml;ber das einzige Feld des armen H&auml;uslers hinweg, so dass die ganze Ernte vernichtet wurde. In seiner Not ging der Ungl&uuml;ckliche zum Schloss seines Herrn. Der Marquis aber war b&ouml;se von Herzen wie die S&uuml;nde, und er geriet in unb&auml;ndigen Zorn dar&uuml;ber, dass ein Untertan es wagte, Recht zu verlangen. Und er lie&szlig; den armen H&auml;usler auf der Stelle hinrichten.</span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/goldene-ziege.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="true">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/goldene-ziege.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 22:37:25 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Die goldene Ziege - Märchen aus Frankreich</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die goldene Ziege - Märchen aus Frankreich</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die goldene Ziege
Märchen aus Frankreich

Einst lebte in den Avures-Bergen ein bitterarmer Häusler mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Der Knabe hieß Jean und war zwar klein und zart, doch klug wie ein Weiser und flink wie ein Eichhörnchen, und er war von Herzen gut. Oft nahm ihn der Vater mit zur Arbeit. Hatte er schwere Arbeit zu tun, so stärkte sich der Vater nicht mit einem kräftigen Schluck Wein, wie es die tun, die keinen Mangel leiden, sondern er riss ein Büschel Bitterkraut aus, aß es und sprach zu seinem Sohn: »Es ist bitter, dieses Pflänzchen, doch verleiht es dir gewaltige Kraft, so dass du dich stärker fühlst als eine Eisenkette und mächtiger als der Donner. «
Eines Tages ritt der Marquis jener Gegend zur Jagd aus. Als er einen großen Hirsch nicht zu fangen vermochte, geriet er darüber in großen Zorn, und er ritt mit seiner ganzen Jagdgesellschaft, Pferden, Hunden und Wagen über das einzige Feld des armen Häuslers hinweg, so dass die ganze Ernte vernichtet wurde. In seiner Not ging der Unglückliche zum Schloss seines Herrn. Der Marquis aber war böse von Herzen wie die Sünde, und er geriet in unbändigen Zorn darüber, dass ein Untertan es wagte, Recht zu verlangen. Und er ließ den armen Häusler auf der Stelle hinrichten.
</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 17/2012</title>
      <description>
        <![CDATA[<blockquote>
    <p align="center"><font color="#804040" size="4" face="Verdana">Die Bienenk&ouml;nigin</font> </p>
  </blockquote>
  <p align="justify"><font size="3" face="Verdana">Zwei K&ouml;nigss&ouml;hne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes, w&uuml;stes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der j&uuml;ngste, welcher der Dummling hie&szlig;, machte sich auf und suchte seine Br&uuml;der: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei k&ouml;nnten nicht durchkommen und w&auml;ren doch viel kl&uuml;ger. Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei &auml;ltesten wollten ihn aufw&uuml;hlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkr&ouml;chen und ihre Eier forttr&uuml;gen, aber der Dummling sagte: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, dass ihr sie st&ouml;rt.&quot; Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Br&uuml;der wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling lie&szlig; es nicht zu und sprach: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, dass ihr sie t&ouml;tet.&quot; Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen k&ouml;nnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, dass ihr sie verbrennt.&quot; Endlich kamen die drei Br&uuml;der in ein Schloss, wo in den St&auml;llen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle S&auml;le, bis sie vor eine T&uuml;r ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schl&ouml;sser; es war aber mitten in der T&uuml;re ein L&auml;dlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues M&auml;nnchen, das an einem Tisch sa&szlig;. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es h&ouml;rte nicht: endlich riefen sie zum dritten mal, da stand es auf, &ouml;ffnete die Schl&ouml;sser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern f&uuml;hrte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach. </font></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bienenkoenigin.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="true">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bienenkoenigin.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:06:57 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Bienenkönigin</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Bienenkönigin</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>    Die Bienenkönigin

Zwei Königssöhne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Hause kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger. Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid&apos;s nicht, dass ihr sie stört.&quot; Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu und sprach: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid&apos;s nicht, dass ihr sie tötet.&quot; Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: &quot;Lasst die Tiere in Frieden, ich leid&apos;s nicht, dass ihr sie verbrennt.&quot; Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Säle, bis sie vor eine Tür ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum dritten mal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach. </itunes:summary>
    </item>
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