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    <title>MAERCHENLETTER</title>
    <link>http://www.internet-maerchen.de</link>
    <description>Der Märchenletter ist vom Inhalt mal ein bisschen anders als die normalen, denn hier kannst Du dir jede Woche ein Märchen zuschicken lassen. Auch lassen sich auf den Webseiten unter www.internet-maerchen.de einige Geschichten direkt anfordern und das alles natürlich kostenlos.</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>INTERNET-MAERCHEN.DE</copyright>
    <managingEditor>buero@internet-maerchen.de</managingEditor>
    <webMaster>webmaster@internet-maerchen.de</webMaster>
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      <title>INTERNET-MAERCHEN.DE</title>
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      <description>Märchen</description>
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    <category>Märchen, Märchenletter, Internet-Maerchen, Lesen, Märchen per </category>
    <category>E-Mail, Weihnachten=</category>
    <itunes:author>AK</itunes:author>
    <itunes:keywords>Märchen, Märchenletter, Internet-Maerchen, Lesen, Märchen per E-Mail, Weihnachten,</itunes:keywords>
    <itunes:subtitle>MAERCHENLETTER</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Märchenletter: Wöchentlich eine neue Geschichte.
Der Märchenletter ist vom Inhalt mal ein bisschen anders als die normalen, denn hier kannst Du dir jede Woche ein Märchen zuschicken lassen. Auch lassen sich auf den Webseiten unter www.internet-maerchen.de einige Geschichten direkt anfordern und das alles natürlich kostenlos.</itunes:summary>
    <itunes:category text="Education" />
    <item>
      <title>Märchenletter 21/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><font color="#800000"><span style="font-size: 14pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Der Schneider und der Schatz</span></font></p><font color="#800000"><span style="font-size: 14pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">&nbsp;</span></font><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">
    <p align="left">&nbsp;</p></span><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Ein Schneider, der gern in Samt und Seide prangte, den Jungfrauen sch&ouml;ntat und am liebsten dort war, wo es recht toll und lustig herging, war einmal zu einem Taufschmaus &uuml;ber Land gegangen. Als er sich nun um Mitternacht auf den 'Heimweg machte, da </span>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">merkte er, dass er diesmal zu tief ins Glas geguckt hatte, und geriet alsbald weit von der Stra&szlig;e ab. Nicht lange, so sah er rechts und links nur Baum an Baum, hinter sich nichts als Dornen und Moorland und vor sich eine senkrechte Felswand mit einer Spalte, gerade breit genug, einen Menschen durchzulassen.</span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Halt! dachte der Schneider. Hier kommst du ohne ein Abenteuer nicht weg. Also frisch drauflos!</span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Und weil ihm der Taufwein einen &uuml;bersch&uuml;ssigen Mut gegeben hatte, so trat er beherzt in die H&ouml;hle, tappte darin herum und suchte eine Stelle, wo er sein Haupt hinlegen und die Nacht verbringen konnte. Aber kaum war er ordentlich drinnen, so huschte zu seinen F&uuml;&szlig;en ein Hund auf, und der Schneider fiel, so lang er war; gegen eine eiserne T&uuml;r, die pl&ouml;tzlich aufsprang.</span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Hui! War das aber eine Pracht! Was der Schneider jetzt vor sich sah, hatte ihn auf einmal n&uuml;chtern gemacht; er stand und guckte mit offenem Mund in ein hellerleuchtetes Gemach. Keine Kerze, keine Lampe, nein, Gold und Silber und unz&auml;hlige eingelegte Edelsteine verwandelten die Finsternis in sonnenhellen Tag. An den W&auml;nden standen kostbare Schreine mit Prunkgeschirr, und mitten im Saal eine offene Kiste voll funkelnder Goldm&uuml;nzen. &raquo;Warum nicht gar?&laquo; &nbsp;sagte der Schneider, als er den Kram erblickte. Aber es dauerte nicht lange, so trat aus einer Seitent&uuml;r eine wunderliebliche Jungfrau in den Saal; die hie&szlig; ihn mit freundlicher Stimme willkommen. Da erst gewann der Schneider seine Besinnung wieder und ging ohne Umst&auml;nde auf die Jungfrau zu, um ihren Gru&szlig; mit einem Kuss zu erwidern. Doch die Jungfrau blickte ihn so .streng an, dass er wie angenagelt stehenblieb, und sagte: &raquo;Ich habe dich schon lange erwartet, denn f&uuml;r dich hab' ich alle Sch&auml;tze, die du hier siehst, aufgespeichert. Aber du bekommst sie nur unter der Bedingung, dass &nbsp;du mich dreimal k&uuml;sst, ohne zu wanken.&laquo;</span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">&raquo;Ei, wer wollte das nicht!&laquo; rief der Schneider und spitzte den Mund. Im gleichen Augenblick aber war die Jungfrau in ein abscheuliches Krokodil verwandelt, und w&auml;re der Schneider nicht schon im Anlauf gewesen, so h&auml;tt' er den Kuss wohl bleiben lassen. So aber gab er ihn fast wider Willen und sch&uuml;ttelte sich hernach am ganzen Leib. </span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Im Nu stand wieder die Jungfrau da und sah ihn mit so freundlichen Blicken an, dass er zum zweiten Mal zum K&uuml;ssen ausholte. Da verwandelte sich die Jungfrau vor seinen Lippen in eine garstige dicke Kr&ouml;te. Es sch&uuml;ttelte den Schneider wieder, aber er dr&uuml;ckte gleichwohl beherzt den Kuss auf das Kr&ouml;tenmaul. Und jetzt stand wieder die Jungfrau da und l&auml;chelte ihm noch viel lieblicher zu als das erste Mal, so dass er sich noch mutiger zum dritten Kuss anschickte. </span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: "Verdana","sans-serif"">Aber O weh! Diesmal zitterte und bebte der Schneider bis ins Mark hinein, denn vor ihm stand langbehaart und meckernd ein kohlschwarzer Ziegenbock und glotzte ihm entgegen. Voller Angst und Grausen entfloh er mit gro&szlig;en Spr&uuml;ngen aus dem Saal und aus der H&ouml;hle. Eine Windsbraut fuhr hinter ihm drein, und es toste und krachte dabei, dass ihm H&ouml;ren und Sehen verging und er todm&uuml;de vor dem Felsen niederfiel.</span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal" align="left"><span style="font-size: 12pt; font-family: Verdana,sans-serif; line-height: 115%">Als er sich wieder aufraffte, konnte er die &Ouml;ffnung in der Felswand nirgends mehr finden. Er schlich also traurig davon und konnte sein Lebtag nimmer von Ziegenb&ouml;cken reden h&ouml;ren, ohne in Zorn zu geraten.</span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schneider-schatz.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 20 May 2013 23:00:27 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Schneider und der Schatz</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Schneider und der Schatz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Schneider und der Schatz 

Ein Schneider, der gern in Samt und Seide prangte, den Jungfrauen schöntat und am liebsten dort war, wo es recht toll und lustig herging, war einmal zu einem Taufschmaus über Land gegangen. Als er sich nun um Mitternacht auf den &apos;Heimweg machte, da 
merkte er, dass er diesmal zu tief ins Glas geguckt hatte, und geriet alsbald weit von der Straße ab. Nicht lange, so sah er rechts und links nur Baum an Baum, hinter sich nichts als Dornen und Moorland und vor sich eine senkrechte Felswand mit einer Spalte, gerade breit genug, einen Menschen durchzulassen.
Halt! dachte der Schneider. Hier kommst du ohne ein Abenteuer nicht weg. Also frisch drauflos!
Und weil ihm der Taufwein einen überschüssigen Mut gegeben hatte, so trat er beherzt in die Höhle, tappte darin herum und suchte eine Stelle, wo er sein Haupt hinlegen und die Nacht verbringen konnte. Aber kaum war er ordentlich drinnen, so huschte zu seinen Füßen ein Hund auf, und der Schneider fiel, so lang er war; gegen eine eiserne Tür, die plötzlich aufsprang.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 20/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 10pt" align="center"><span style="font-size: 14pt; font-family: " 191?="" mso-themeshade:="" accent2;="" mso-themecolor:="" 115%;="" line-height:="" #943634;="" color:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font size="3" face="Verdana">Das M&auml;rchen vom Donner</font></span><span style="font-size: 12pt; font-family: " line-height:="" verdana?,?sans-serif?;="" 115%?=""><br /></span><font face="Verdana"><font size="3"><span style="font-size: 10pt; font-family: " line-height:="" verdana?,?sans-serif?;="" 115%?="">Nordamerikanisches Indianerm&auml;rchen</span><span style="font-size: 12pt; font-family: " line-height:="" verdana?,?sans-serif?;="" 115%?="">&nbsp;</span></font></font></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Es war einmal ein gro&szlig;er H&auml;uptling, der hie&szlig; Donner und wohnte im Himmel. Er hatte drei T&ouml;chter, die alle junge M&auml;nner von der Erde zu heiraten w&uuml;nschten, aber dem Vater war keiner als Freier recht. Wenn die jungen M&auml;nner kamen und um die T&ouml;chter warben, wurden sie von Donner get&ouml;tet.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Er lie&szlig; die Freier ins Haus ein, gab ihnen zu essen, aber das Haus war in Wirklichkeit ein</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana"><span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>B&auml;rengrube, und die B&auml;ren zerrissen die jungen M&auml;nner, sobald sie ihren Fu&szlig; &uuml;ber die Schwelle gesetzt hatten.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Endlich aber kam ein junger Mann, der auch eine der T&ouml;chter gern zum Weibe gehabt h&auml;tte. Er n&auml;herte sich dem Haus des H&auml;uptlings. Da sah er einen kleinen See, in dem drei Frauen badeten. Der junge Mann versteckte sich und schlich sich zu der Stelle, an der die Kleider der Frauen lagen. Als die Frauen das sahen, sch&auml;mten sie sich und wollten nicht aus dem Wasser kommen. Sie blieben im Wasser und hielten Rat. Die &auml;lteste der Frauen sagte, der junge Mann k&ouml;nne ihre j&uuml;ngste Schwester haben, wenn er ihr nur ihre Kleider zur&uuml;ckg&auml;be, aber der junge Mann lehnte ab. Dann sagte sie, er k&ouml;nne ihre beiden Schwestern haben, doch der junge Mann sagte, er wolle sie. Also sprach die Frau schlie&szlig;lich:</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Nun, ich bin ein armes Weib, aber wenn du mir meine Kleider zur&uuml;ckgibst, will ich dir geh&ouml;ren.&laquo; </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Der junge Mann war einverstanden. Er wandte sich um, und die Frauen kleideten sich an. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Dann gingen sie alle zusammen mit dem jungen Mann zur&uuml;ck zum Haus ihres Vaters. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Unterwegs erkl&auml;rten ihm die Frauen, dass Donner jeden Mann t&ouml;te, und wie er es anstellen m&uuml;sse, um ihm zu entkommen.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Als sie das Haus erreicht hatten, bat Donner den jungen Mann herein und forderte ihn auf, etwas zu essen. Er trat &uuml;ber die Schwelle, wie all die anderen Freier auch, aber es gab eine T&uuml;r auf der anderen Seite des Zimmers, durch die entkam er, ehe die B&auml;ren ihn packen und zerrei&szlig;en konnten. Seine Frau wartete auf ihn, und zusammen gingen sie zu ihrem Haus, und sie gab sich ihm hin. Zeitig am Morgen stand der junge Mann auf und lief zum Haus des H&auml;uptlings Donner </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">zur&uuml;ck.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Donner sprach zu ihm: </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Mein Haus ist zu alt. Wenn du mir ein neues Haus machen kannst, sollst du meine Tochter haben.&laquo; </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Der junge Mann setzte sich hin, st&uuml;tzte seinen Kopf auf die H&auml;nde und dachte nach. Sehr angestrengt dachte er nach, und als er den Kopf wieder hob, da stand da ein neues Haus. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Aber Donner weigerte sich, ihm das M&auml;dchen zur Frau zu geben. Er sprach zu dem jungen Mann: </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Mein Garten ist v&ouml;llig verwildert. &Uuml;berall liegen Steine, &uuml;berall wachsen Diesteln. Wenn du meinen Garten in Ordnung bringst, sollst du meine Tochter haben.&laquo; </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Der junge Mann setzte sich hin, st&uuml;tzte seinen Kopf auf die H&auml;nde und dachte nach, und als er nach einer kleinen Weile wieder aufsah, war der Garten sauber und ordentlich. Immer noch weigerte sich Donner, ihm das M&auml;dchen zur Frau zu geben. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Jede Nacht aber ging der junge Mann zum Frauenhaus<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>zu seiner Freundin. Er schlief mit ihr. Sie aber verriet ihm all die Arten, auf die ihr Vater junge M&auml;nner zu t&ouml;ten pflegte, doch immer empfand sie Furcht, dass ihr Geliebter dem Donner noch in die Falle gehen k&ouml;nne. Endlich schlug sie vor, in das Dorf des jungen Mannes davonzulaufen. Sie hatten soviele Kleider und Gegen- </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">st&auml;nde, dass man damit mehrere H&auml;user h&auml;tte f&uuml;llen k&ouml;nnen, aber der junge Mann machte daraus eine kleine Rolle, die h&uuml;llte er in seine Decke, und dann machten sie sich auf den Weg.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Am n&auml;chsten Tag entdeckte Donner, dass der junge Mann ihm seine Tochter gestohlen hatte. Sofort machte er sich daran, die Liebenden zu verfolgen.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Der Mann und das M&auml;dchen kamen an einen gro&szlig;en See. Sie verwandelten sich in Schwan und Ente und schwammen zum anderen Ufer. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Als Donner an den See kam, sah er nichts als zwei Wasserv&ouml;gel. Da zog er wieder heim, w&auml;hrend die Liebenden ihre wahre Gestalt annahmen und weiterreisten. Donner kam nach Haus und erz&auml;hlte seiner Frau, was geschehen war. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Sie lachte und sprach: </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Du Dummkopf, die Wasserv&ouml;gel waren der Mann und die Frau.&laquo; </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Da wurde Donner zornig und machte sich noch einmal an die Verfolgung. Wieder h&ouml;rten ihn die Liebenden </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">hinter sich kommen. Der junge Mann sah sich nach einem Versteck um. Da entdeckte er eine Eule, und sie </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">verbarg den jungen Mann und die junge Frau unter ihrem Gefieder. Als Donner heran war, konnte er keine </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Spur von ihnen entdecken. Er sah die Eule, hieb auf sie ein, riss ihr alle Federn vom Leib, aber unter ihren Fl&uuml;geln verga&szlig; er nachzusehen.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Ohne die Fl&uuml;chtenden entdeckt zu haben, kehrte er heim, w&auml;hrend der junge Mann und die Frau ihren Weg fortsetzten. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Als sie sich nun dem Dorf des Mannes n&auml;herten, sagte die junge Frau: </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Ich will hier warten, geh du voraus und erz&auml;hl deiner Familie, dass du nicht allein bist.&laquo; </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Kaum dass der junge Mann gegangen war, begann die Frau vier H&auml;user zu bauen. Sie holte die Sachen aus der Rolle hervor und f&uuml;llte die R&auml;ume mit Kleidern </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">und Dingen. Und eines der H&auml;user bereitete sie f&uuml;r die Mutter des jungen Mannes. </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Nicht lange darauf, st&uuml;rmte der Donner wieder heran. Diesmal wollte er alle Menschen des Dorfes vernichten. Aber seine Tochter zauberte einen Spalt in den Boden. Der Donner fiel hinein bis zur H&uuml;fte und blieb darin stecken. Dann baute die Tochter ein Zelt &uuml;ber seinem Kopf und f&uuml;tterte ihn durch ein Loch im Zeltdach. Dort blieb er zwei Jahre. Aber schlie&szlig;lich wurde er es leid. Er sagte zu seiner Tochter: </font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo; Wenn du mich herausl&auml;sst, will ich heimgehen und euch weiter keine Schwierigkeiten mehr machen.</font></span></p><span style="font-size: 12pt; font-family: " 115%;="" line-height:="" verdana?,?sans-serif?;="" ar-sa?="" mso-bidi-language:="" de;="" mso-ansi-language:="" en-us;="" mso-fareast-language:="" minor-bidi;="" mso-bidi-theme-font:="" roman?;="" new="" ?times="" mso-bidi-font-family:="" minor-latin;="" mso-fareast-theme-font:="" calibri;="" mso-fareast-font-family:=""><font face="Verdana">&laquo; Da befreite sie ihn, und er zog fort. Der junge Mann und seine Frau aber lebten in Frieden.</font></span>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maerchen-donner.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="true">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/maerchen-donner.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 13 May 2013 20:49:16 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Das Märchen vom Donner</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Märchen vom Donner</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Märchen vom Donner - Nordamerikanisches Indianermärchen

Es war einmal ein großer Häuptling, der hieß Donner und wohnte im Himmel. Er hatte drei Töchter, die alle junge Männer von der Erde zu heiraten wünschten, aber dem Vater war keiner als Freier recht. Wenn die jungen Männer kamen und um die Töchter warben, wurden sie von Donner getötet.
Er ließ die Freier ins Haus ein, gab ihnen zu essen, aber das Haus war in Wirklichkeit ein
 Bärengrube, und die Bären zerrissen die jungen Männer, sobald sie ihren Fuß über die Schwelle gesetzt hatten.
Endlich aber kam ein junger Mann, der auch eine der Töchter gern zum Weibe gehabt hätte. Er näherte sich dem Haus des Häuptlings. Da sah er einen kleinen See, in dem drei Frauen badeten. Der junge Mann versteckte sich und schlich sich zu der Stelle, an der die Kleider der Frauen lagen. Als die Frauen das sahen, schämten sie sich und wollten nicht aus dem Wasser kommen. Sie blieben im Wasser und hielten Rat. Die älteste der Frauen sagte, der junge Mann könne ihre jüngste Schwester haben, wenn er ihr nur ihre Kleider zurückgäbe, aber der junge Mann lehnte ab. Dann sagte sie, er könne ihre beiden Schwestern haben, doch der junge Mann sagte, er wolle sie. Also sprach die Frau schließlich:</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 19/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Die Folgen des L&uuml;gens</font><br /><font size="2">M&auml;rchen aus Asien</font></font></p>
  <p align="center">&nbsp;</p>
  <hr align="justify" />
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  <p align="justify"><font face="Verdana">Ein reicher und angesehener Mann lebte in Eintracht und inniger Liebe mit seiner guten und sch&ouml;nen Frau.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Eines Tages sagten sie: &raquo;Wir wollen uns einen Sklaven kaufen, der uns bediene.&laquo; Als dann der Mann bei einem Ausrufer einen Sklaven zum Verkaufe ausstehen sah, wollte er ihn kaufen.<br />Doch der Ausrufer sagte: &raquo;Der Fehler dieses Sklaven ist der: in jedem Jahre l&uuml;gt er einmal.&laquo; &raquo;Das ist kein Ungl&uuml;ck&laquo;, sagte der andere und kaufte ihn.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Er brachte ihn dann nach Hause und war mit seiner Dienstleistung zufrieden.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Als ein Jahr verflossen war, und sein Herr nicht mehr an seine lasterhafte Gewohnheit dachte, kam er, w&auml;hrend dieser im Bade war, schreiend und heulend nach Hause. &raquo;Was ist passiert?&laquo; fragten sie ihn.&nbsp; &raquo;Mein Herr ist vom Maultier heruntergefallen und gestorben&laquo;, sagte er.<br />Dann lie&szlig; er die Hausleute in tiefer Trauer zur&uuml;ck und ging wieder weinend nach dem Bade.<br />Da fragte ihn sein Herr, was passiert w&auml;re.<br />&raquo;Das Haus ist &uuml;ber deiner Familie eingest&uuml;rzt&laquo;, sagte er, &raquo;und alle sind umgekommen.&laquo; Als aber sein Herr nach Hause kam, fanden sie einander wohlbehalten; da schimpfte sein Herr ihn aus und z&uuml;chtigte ihn wegen seiner L&uuml;ge, lie&szlig; ihn aber weiter bei sich.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Im zweiten Jahre kam er und sagte zu seiner Herrin: &raquo;Sei zur Schlafenszeit wachsam, denn mein Herr will dich t&ouml;ten; er hat sich in eine andere verliebt.<br />Wenn du mir aber zwei Haarb&uuml;schel von seinem Kinn oder Hals einh&auml;ndigen kannst, will ich sie einem Zauberer geben, damit wir &uuml;ber seine b&ouml;se Absicht N&auml;heres erfahren!&laquo; Dann brachte er ein Rasiermesser, mit dem sie ihrem Manne, w&auml;hrend er schliefe, vom Halse Haarb&uuml;schel abrasieren sollte.<br />Hernach ging er wieder zu seinem Herrn und sprach zu ihm: &raquo;Meine Herrin fasste einen b&ouml;sen Plan gegen dich.<br />Sie will dich des Nachts abschlachten, damit sie einen andern heirate.<br />Sei also wachsam und achte auf diese meine Worte.&laquo; Als es dann am Abend war, speisten sie und gingen zu Bett.<br />M&auml;nnchen stellte sich schlafend, um zu sehen, was seine Frau tun w&uuml;rde.<br />Als dann seine Frau sah, dass er schlief, nahm sie sogleich das Rasiermesser in die Hand und streckte sie nach seinem Bart aus, um einige B&uuml;schel abzurasieren.<br />Er dachte, dass sie ihn abschlachten wollte, daher sprang er schnell auf, nahm ihr das Messer aus der Hand und schlachtete sie damit ab.<br />Als diese Sache vor den Kadi kam, t&ouml;teten sie auch den Mann.</font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Das ist die Folge einer L&uuml;ge.</font></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/folgen-des-luegens.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 6 May 2013 20:03:05 +0200</pubDate>
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      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Folgen des Lügens</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Folgen des Lügens</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Folgen des Lügens - Märchen aus Asien

Ein reicher und angesehener Mann lebte in Eintracht und inniger Liebe mit seiner guten und schönen Frau.
Eines Tages sagten sie: »Wir wollen uns einen Sklaven kaufen, der uns bediene.« Als dann der Mann bei einem Ausrufer einen Sklaven zum Verkaufe ausstehen sah, wollte er ihn kaufen.
Doch der Ausrufer sagte: »Der Fehler dieses Sklaven ist der: in jedem Jahre lügt er einmal.« »Das ist kein Unglück«, sagte der andere und kaufte ihn.
Er brachte ihn dann nach Hause und war mit seiner Dienstleistung zufrieden.
Als ein Jahr verflossen war, und sein Herr nicht mehr an seine lasterhafte Gewohnheit dachte, kam er, während dieser im Bade war, schreiend und heulend nach Hause. »Was ist passiert?« fragten sie ihn.  »Mein Herr ist vom Maultier heruntergefallen und gestorben«, sagte er.
Dann ließ er die Hausleute in tiefer Trauer zurück und ging wieder weinend nach dem Bade.
Da fragte ihn sein Herr, was passiert wäre.
»Das Haus ist über deiner Familie eingestürzt«, sagte er, »und alle sind umgekommen.« Als aber sein Herr nach Hause kam, fanden sie einander wohlbehalten; da schimpfte sein Herr ihn aus und züchtigte ihn wegen seiner Lüge, ließ ihn aber weiter bei sich.
Im zweiten Jahre kam er und sagte zu seiner Herrin: »Sei zur Schlafenszeit wachsam, denn mein Herr will dich töten; er hat sich in eine andere verliebt.
Wenn du mir aber zwei Haarbüschel von seinem Kinn oder Hals einhändigen kannst, will ich sie einem Zauberer geben, damit wir über seine böse Absicht Näheres erfahren!« Dann brachte er ein Rasiermesser, mit dem sie ihrem Manne, während er schliefe, vom Halse Haarbüschel abrasieren sollte.
Hernach ging er wieder zu seinem Herrn und sprach zu ihm: »Meine Herrin fasste einen bösen Plan gegen dich.
Sie will dich des Nachts abschlachten, damit sie einen andern heirate.
Sei also wachsam und achte auf diese meine Worte.« Als es dann am Abend war, speisten sie und gingen zu Bett.
Männchen stellte sich schlafend, um zu sehen, was seine Frau tun würde.
Als dann seine Frau sah, dass er schlief, nahm sie sogleich das Rasiermesser in die Hand und streckte sie nach seinem Bart aus, um einige Büschel abzurasieren.
Er dachte, dass sie ihn abschlachten wollte, daher sprang er schnell auf, nahm ihr das Messer aus der Hand und schlachtete sie damit ab.
Als diese Sache vor den Kadi kam, töteten sie auch den Mann.
Das ist die Folge einer Lüge.</itunes:summary>
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    <item>
      <title>Märchenletter 18/2013</title>
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        <![CDATA[<p align="center"><font size="3"><span style="font-size: 14pt; font-family: Verdana,sans-serif; color: #953735; line-height: 115%">Das Brunnen Gespenst<br /></span><span style="font-size: 10pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">M&auml;rchen aus der T&uuml;rkei</font></span></font></p>
  <p align="center"><font face="Verdana">&nbsp;</font></p>
  <hr align="justify" />
  <p>&nbsp;</p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Es war einmal oder es war einmal nicht, und wenn es auch war, so war es zur Zeit, als meine Mutter noch mein Vater, und ich meiner Mutter Tochter war; als meine Mutter noch meine Tochter und ich meiner Mutter Mutter war. Damals geschah es, dass wir uns auf den Weg machten und gingen, gingen und gingen, wir gingen wenig, wir gingen viel, wir gingen &uuml;ber Berg und Tal, wir gingen sechs Monate lang ununterbrochen, da blickten wir einmal zur&uuml;ck, da hatten wir erst einen gerstenlangen Weg zur&uuml;ckgelegt. Wir machten uns also wieder auf den Weg und gingen so lange, bis wir den Garten des Padischah von Tschinimatschin erreichten. Wir traten ein, dort mahlte ein M&uuml;ller das Mehl, eine Katze stand neben ihm. Der Katze - wehe die Augen, der Katze wehe die Nase, der Katze wehe der Mund, der Katze wehe die H&auml;nde, der Katze wehe die F&uuml;&szlig;e, der Katze wehe die Kehle, der Katze wehe die Ohren, der Katze wehe die Wangen, der Katze wehe das Fell, der Katze wehe der besch .... Schweif.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">In der N&auml;he dieses Landes lebte ein Holzhacker, der nichts anderes als seine Armut besa&szlig; und eine sehr z&auml;nkische Gattin. Alles Geld, das dieser arme Mann sich erwarb, das nahm ihm seine Frau weg, sodass er nie einen einzigen Para hatte. Wenn das Nachtmahl versalzen war, - und dies geschah wahrlich gar oft, - und der Mann zuf&auml;llig sagte: &raquo;Du hast das Essen versalzen, M&uuml;tterchen!&laquo; so konnte er Gift darauf nehmen, dass am n&auml;chsten Tage nicht einmal ein Salzk&ouml;rnlein in der Speise sein wird. Wagte er aber zu sagen: &raquo;Heute ist die Speise ungesalzen, M&uuml;tterchen&laquo;, &raquo;so tat sie am n&auml;chsten Tage so viel Salz in die Speisen, dass ihr Gatte sie kaum kosten konnte&laquo;.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Was geschah nun einmal mit diesem armen Mann? Er hielt sich von seinem Verdienst einige Groschen zur&uuml;ck und wollte sich daf&uuml;r einen Strick kaufen. Aber auch dies fand sein verw&uuml;nschtes Weib und armer Mann! ehe er sich versah, rief sie: &raquo;Was? also h&auml;ltst du dir vielleicht im Geheimen gar eine Geliebte und tr&auml;gst ihr dein Geld hin, nicht wahr?&laquo; Vergebens schwor der arme Kerl; die Frau glaubte ihm nicht, sie wollte ihm auch nicht glauben. &raquo;Aber mein T&auml;ubchen,&laquo; sagte der Mann, &raquo;ich wollte mir ja einen Strick kaufen; daf&uuml;r brauchte ich das Geld!&laquo; &raquo;Dass du dich an dem Strick aufh&auml;ngst,&laquo; w&uuml;nschte ihm die Ehegattin aus der Tiefe ihres Herzens. &raquo;Aber wie kannst du so h&auml;sslich schimpfen,&laquo; beruhigte sie ihr Gatte. &raquo;Was ich dir bis jetzt angetan habe, das ist noch lange nicht genug,&laquo; tr&ouml;stete ihn die Frau und - st&uuml;rzte sich auf ihn, worauf ein Zank, ein L&auml;rm entstand, dass ich selber nicht wei&szlig;, wie sie den n&auml;chsten Tag erlebt hatten.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Am n&auml;chsten Tage stand der Gatte grimmig auf, setzte sich auf einen Esel und trabte den Bergen zu. Seiner Gattin sagte er nur so viel, dass sie sich nicht unterstehe, ihm in den Wald nachzufolgen. Nun tat sie es erst recht. Auch sie setzte sich auf einen Esel und hei! dem Gatten nach. &raquo;Wer wei&szlig;,&laquo; fauchte sie, &raquo;was er dort oben auf dem Berge treibt, wenn ich nicht bei ihm bin.&laquo; Der Mann sah, dass ihm die Gattin nachfolgte, aber als ob er sie gar nicht bemerken w&uuml;rde, sprach er kein Wort und auf dem Berge angekommen machte er sich sogleich an's Holzf&auml;llen. Die Frau kroch gleich einem ruhlosen Gespenste auf dem Berge hin und her; besah sich alles der Reihe nach, guckte sich alles haarklein an, nur ein verfallener Brunnen entging ihrer Aufmerksamkeit. Und gerade auf den ging sie los.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Der Gatte rief ihr zu: &raquo;Pass' auf; ein Brunnen ist vor dir; zur&uuml;ck von dort!&laquo; Ja freilich, sie h&auml;tte seine Worte befolgen sollen, allein sie ging gerade deshalb noch n&auml;her. Ihr Gatte rief ihr nochmals zu: &raquo;H&ouml;rst du nicht, komm' zur&uuml;ck; sieh, der Brunnen liegt vor dir!&laquo; Die Frau dachte sich, sie solle ihrem Gatten folgen, das w&auml;re ja gar h&uuml;bsch. Sie machte noch einen Schritt, da wankte die Erde unter ihr, sie glitt aus und schups! war sie im Brunnen. Der Mann dachte sich, dass es am besten w&auml;re, wenn er sich nicht weiter um sie bek&uuml;mmere; er stieg daher auf seinen Esel und eilte heim.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Am n&auml;chsten Morgen bestieg er wieder seinen Esel und als er oben am Berge anlangte, fiel ihm doch seine Gattin ein. &raquo;Ich will doch mal sehen,&laquo; sagte er, &raquo;was mit der armen Frau geschehen ist!&laquo; Er trat zur &Ouml;ffnung des Brunnens hin, guckte hinein, aber von seiner Frau war keine Spur mehr dort zu sehen. Er bedauerte sie und, sie war ja doch seine Frau, und nun zerbrach er sich den Kopf dar&uuml;ber, wohin sie verschwunden sei. Er nahm einen Strick hervor, lie&szlig; ihn in den Brunnen hinab und rief in die Tiefe: &raquo;Pack den Strick an, M&uuml;tterchen, damit ich dich heraufziehe!&laquo; Der Mann f&uuml;hlte gar bald, dass sich eine Last am Ende des Strickes befinde und er nahm alle seine Kraft zusammen und zog und zog am Stricke und o Allah! wen zog er aus dem Brunnen empor? - Ein h&auml;ssliches Gespenst. Ei, wie erschrak der arme Holzf&auml;ller. &raquo;F&uuml;rchte dich nicht vor mir, armer Mensch,&laquo; sprach das Gespenst, &raquo;dass dich der allm&auml;chtige Allah f&uuml;r deine Tat segnen m&ouml;ge. Du hast mich aus gro&szlig;er Gefahr gerettet, was ich dir bis zum Tage des j&uuml;ngsten Gerichtes nicht vergessen will.&laquo; Der arme Mann staunte ihn fragend an, worin denn wohl diese gro&szlig;e Gefahr bestanden sein mag?!</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">&raquo;Viele Jahre hindurch,&laquo; begann das Gespenst zu erz&auml;hlen, &raquo;lebte ich friedlich in diesem verfallenen Brunnen; ich kannte bis heute kein Ungemach. Am gestrigen Tage fiel mir ein altes Weib in den Nacken; sie packte mich an den Ohren, aber so arg, dass ich mich nicht f&uuml;r einen Augenblick von ihr losmachen konnte. Es war ein gro&szlig;es Gl&uuml;ck f&uuml;r mich, dass du erschienst, den Strick hinab lie&szlig;est und ihr zuriefst, sie m&ouml;ge ihn anpacken. Anstatt dass sie ihn angepackt h&auml;tte, lie&szlig; sie mich los; ich ergriff den Strick und gesegnet sei der g&uuml;tige Allah daf&uuml;r, denn siehe da! ich bin im Trockenen. F&uuml;r deine gute Tat, wart', ich will dich belohnen; pass auf!&laquo;</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Nun nahm das Gespenst drei Baumbl&auml;tter hervor, &uuml;berreichte sie dem Holzf&auml;ller und sprach zu ihm: &raquo;Ich gehe jetzt von dannen und krieche in die Sultanstochter hinein Die Maid wird dann krank und ganz hin sein von der vielen Arznei, den vielen Hodschas; aber alles vergeblich! Denn niemand wird ihr helfen k&ouml;nnen. Auch du wirst davon erfahren, komm' dann hin zum Padischah, feuchte diese drei Baumbl&auml;tter an und wenn du das Antlitz der Maid damit besprengst, so krieche ich aus ihr heraus und du wirst reichlich belohnt.&laquo; Der Holzf&auml;ller steckte nun die drei Bl&auml;tter ein, er ging rechts, das Gespenst links, sie trennten sich und die Frau im Brunnen, nun die machte ihnen die geringste Sorge! Doch gehen wir mit dem Gespenste.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Kaum, dass dies Teufelsgez&uuml;cht den Holzf&auml;ller verlassen hatte, so ging es schnurstracks zum Seraj des Padischah und kroch in die arme Sultanstochter. In ihrer Qual brach die arme Maid zusammen und rief fortw&auml;hrend: &raquo;Wehe mein Kopf, wehe mein Kopf!&laquo; Man benachrichtigte hiervon den Padischah, er eilte herbei und sah nun seine vor Schmerzen laut schreiende Tochter. Sogleich schickte er nach &Auml;rzten, Hodschas, R&auml;uchergef&auml;&szlig;en, aber all' dies half nichts. Sie riefen einen anderen, einen dritten, einen vierten Arzt, Hodscha herbei; vergebliche M&uuml;he. Die Maid schrie fortw&auml;hrend: &raquo;Wehe, mein Kopf!&laquo; &raquo;O mein liebes Kind,&laquo; klagte ihr Vater, &raquo;wenn ich dein Jammergeschrei h&ouml;re, glaube ich, dass mir mein Kopf, mein Herz noch mehr wehe tut. Was sollen wir machen? Ich gehe und rufe die Sterndeuter, vielleicht k&ouml;nnen die uns etwas sagen.&laquo; Nun lie&szlig; er alle ber&uuml;hmten Astronomen des Landes herbeiholen. Jeder teilte eine andere Art der Heilung mit, aber nichts half der Maid. Doch sehen wir nun nach dem Holzf&auml;ller.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Er lebte seine Tage ohne Gattin dahin, langsam verga&szlig; er sie, ebenso auch das Gespenst mit den drei Bl&auml;ttern, samt seinem Versprechen, samt seinem Rat. Einmal als er eben gar nicht daran dachte, kam ein Bote des Padischah aus der Stadt herbei, brachte einen Ferman mit sich und las ihn mit lauter Stimme den Leuten vor: &raquo;Schwer erkrankt ist meine Tochter, die Sultansmaid; &Auml;rzte, Hodschas, Sterndeuter haben sie alle angesehen, keiner aber konnte ihr helfen. Wer helfen kann, der komme und helfe ihr; ist er ein Muselmann so erh&auml;lt er die Sultanstochter und nach meinem Tode das Reich als Lohn: ist er ein Ungl&auml;ubiger, so sollen; ihm alle Sch&auml;tze meines Reiches geh&ouml;ren.&laquo;</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Der Holzf&auml;ller wusste nun genug. Es fielen ihm sofort das Gespenst, die drei Bl&auml;tter und seine Frau ein. Er ging hin und meldete sich beim Boten, dass er mit Allahs Hilfe die Sultanstochter heilen wolle, wenn sie bis dahin am Leben bleibt. Der Padischah lie&szlig; ihn nun eilig ins Seraj holen. Kaum war er im Palaste angelangt, so wurde er in's Gemach der Kranken gef&uuml;hrt. Die Maid schrie fortw&auml;hrend; &raquo;Wehe mein Kopf, wehe mein Kopf!&laquo; Der Holzf&auml;ller nahm die drei Bl&auml;tter hervor, feuchtete sie an und kaum hatte er damit die Sultanstochter besprengt, so ward sie sofort so gesund als ob sie nie eine Krankheit gehabt h&auml;tte. Hei, da erhob sich eine Freude und Lust im Seraj; man gab dem Holzf&auml;ller die Sultanstochter hin, der arme Mann war des Padischahs Schwiegersohn.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Dieser Padischah hatte einen andern Padischah zum Freund, dessen Reich in der Nachbarschaft lag. Wie und wie nicht, auch dessen Tochter wurde vom Gespenst des Brunnens in seine Macht genommen. Auch diese ward von derselben Krankheit gequ&auml;lt und auch ihr half keine Arznei. Man suchte und forschte so lange herum, bis man erfuhr, auf welche Weise die Sultanstochter des Nachbarreiches von demselben &Uuml;bel befreit wurde. Der Padischah schickte nun seine Leute zu seinem Nachbarn und bat ihn um Allahs Willen, er m&ouml;ge ihm seinen Schwiegersohn schicken, damit dieser auch seine Tochter heile. Wenn er sie heile, so gebe er ihm seine Tochter zur Frau.</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Der Padischah schickte also seinen Schwiegersohn, damit er auch diese Maid heile, es koste ihn ja keine gro&szlig;e M&uuml;he. Er konnte nicht widersprechen und machte sich auf den Weg. Als er ankam, wurde er sogleich in's Zimmer der Kranken gef&uuml;hrt. Siehe da, wieder hatte er es mit dem Gespenst aus dem Brunnen zu tun. Aber der Kamerad brummte den Armen gewaltig an. &raquo;Du hast mir eine Wohltat erwiesen,&laquo; sagte das Gespenst, &raquo;aber das kannst du nicht sagen, dass ich dein Schuldner geblieben bin. Ich habe wegen dir die sch&ouml;ne Sultanstochter verlassen und mir eine andere erw&auml;hlt; nun willst du mir auch diese nehmen? Na, warte nur, weil du so an mir handelst, so nehme ich dir auch die andere!&laquo;</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Dar&uuml;ber erschrak der arme Mann gewaltig. &raquo;Ich bin ja nicht wegen der Maid gekommen,&laquo; sagte er, &raquo;sie ist dein rechtm&auml;&szlig;iges Eigentum und wenn du willst, so kannst du dir auch meine nehmen.&laquo; &raquo;Also was suchst du hier?&laquo; fragte das Gespenst. &raquo;Wehe die - die Frau, meine Frau aus dem Brunnen,&laquo; seufzte der gewesene Holzf&auml;ller, &raquo;sie war meine Gattin; ich habe sie ja deshalb im Brunnen zur&uuml;ckgelassen, damit ich von ihr frei werde.&laquo;</font></span></p>
  <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Nun erschrak das Gespenst gewaltig und fragte, ob sie vielleicht wieder zum Vorschein gekommen sei. &raquo;Ja leider, sie ist wieder da!&laquo; seufzte der Mann, &raquo;sie folgt mir auf Schritt und Tritt nach und ich habe nicht den Mut dazu, mich von ihr loszurei&szlig;en Ei sieh' da, dort steht sie schon bei der T&uuml;re, nun da ist sie!&laquo; Das Gespenst brauchte nichts mehr. Es lie&szlig; die Sultanstochter sofort im Stich, verlie&szlig; das Seraj, die Stadt, das Land und niemals h&ouml;rte man von ihm etwas. Kein Menschenkind hat es seither gesehen. Die Sultanstochter ward sofort gesund; auch diese gab man dem Holzf&auml;ller hin, der sie als zweite Gattin heimf&uuml;hrte.</font></span></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/brunnen-gespenst.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:34:49 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Das Brunnen Gespenst</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Das Brunnen Gespenst</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Brunnen Gespenst - Märchen aus der Türkei

Es war einmal oder es war einmal nicht, und wenn es auch war, so war es zur Zeit, als meine Mutter noch mein Vater, und ich meiner Mutter Tochter war; als meine Mutter noch meine Tochter und ich meiner Mutter Mutter war. Damals geschah es, dass wir uns auf den Weg machten und gingen, gingen und gingen, wir gingen wenig, wir gingen viel, wir gingen über Berg und Tal, wir gingen sechs Monate lang ununterbrochen, da blickten wir einmal zurück, da hatten wir erst einen gerstenlangen Weg zurückgelegt. Wir machten uns also wieder auf den Weg und gingen so lange, bis wir den Garten des Padischah von Tschinimatschin erreichten. Wir traten ein, dort mahlte ein Müller das Mehl, eine Katze stand neben ihm. Der Katze - wehe die Augen, der Katze wehe die Nase, der Katze wehe der Mund, der Katze wehe die Hände, der Katze wehe die Füße, der Katze wehe die Kehle, der Katze wehe die Ohren, der Katze wehe die Wangen, der Katze wehe das Fell, der Katze wehe der besch .... Schweif.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 17/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<span style="font-size: 14pt; font-family: Verdana,sans-serif; color: #953735">Der Bursche, der seine Mutter heiratete</span><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><br /></span><span style="font-size: 10pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">M&auml;rchen aus Lappland</font></span> 
  <p align="center"><font face="Verdana">&nbsp;</font></p>
  <hr align="justify" />
  <p>&nbsp;</p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Es waren einmal zwei Noaiden, die wanderten von Ort zu Ort und prophezeiten alles M&ouml;gliche. Einmal kamen sie zu einem Hof, und auf diesem Hof sollte ein Schaf gerade ein Lamm werfen. Der eine sagt: &raquo;Warum helfen wir dem Schaf nicht?&laquo; Da sagt der andere: &raquo;Wir k&ouml;nnen ihm schon helfen, aber der Wolf frisst das Lamm.&laquo; - Das Schaf bekam das Lamm, und das Lamm lebte bis zum Herbst. Als es Herbst geworden war, schlachteten die Leute auf dem Hof das Lamm. Da kamen die beiden Noaiden wieder zu diesem Hof. Und zu der Zeit wartete die B&auml;uerin gerade auf ihre Niederkunft. Die Leute baten die beiden Noaiden, der Frau zu helfen, aber die sagten: &raquo;Wir k&ouml;nnen ihr ja helfen, aber er t&ouml;tet ja seinen Vater und heiratet seine Mutter.&laquo; </font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Die beiden Eheleute glaubten den Noaiden nicht; denn sie hatten ja gesehen, dass ihre Prophezeiung mit dem Lamm nicht in Erf&uuml;llung gegangen war.</font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Nun wurde das Fleisch des Lamms gekocht, von dem die Noaiden gesagt hatten, dass es der Wolf fressen w&uuml;rde. Als sie das Fleisch gekocht hatten, setzten sie den Topf vor die T&uuml;r, um das Fleisch abk&uuml;hlen zu lassen und gingen dann gleich wieder ins Haus.</font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Da kam der Wolf und fra&szlig; alles Fleisch und trank auch noch die Br&uuml;he.<br />Da sagten die Leute: &raquo;Es ist wirklich eingetreten, was die Noaiden prophezeit haben. Also kann es auch geschehen, dass unser Kind so wird, wie sie gesagt haben.&laquo; <br />Und da nahm der Vater ein Messer, ritzte dem Kind damit zuerst die Brust und wollte dann zu stechen, um es zu t&ouml;ten. Aber die Mutter meinte, dass das nicht n&ouml;tig sei.</font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">&raquo;Du brauchst das Kind nicht zu t&ouml;ten&laquo;, sagte sie, &raquo;mach einen Beh&auml;lter, der wasserdicht ist, setz das Kind da hinein und bring ihn zur See.&laquo; <br />Der Mann tat das. Das Kind wurde in den Beh&auml;lter gelegt und auf der See ausgesetzt. Der Beh&auml;lter trieb zu einer Insel und wurde von einem Mann entdeckt, der das Kind zu sich nahm und es aufzog.</font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Als das Kind erwachsen war, begann es zu wandern und kam zu einem Hof. Dort wurde es Knecht. Einmal gab ihm die B&auml;uerin eine Flinte und sagte:<br />&raquo;Geh heute Nacht auf den Acker und halte dort Wache, und wenn jemand kommt, dann ist es ein Dieb, und dann musst du auf ihn schie&szlig;en.&laquo;<br />Der junge Knecht tat das. Als er eine Weile Wache gestanden hatte, sah er einen Menschen &uuml;ber den Acker kommen und schoss sofort auf ihn.<br />Das war der Bauer gewesen, der nicht im Haus gewesen war, als die B&auml;uerin den jungen Knecht auf den Acker geschickt hatte, um dort Wache zu halten.<br />Die B&auml;uerin wurde also Witwe, und der junge Knecht verheiratete sich mit ihr.<br />Als sie einmal in der Badestube waren, sah die Frau die Narbe auf der Brust ihres Mannes und fragte: &raquo;Warum hast du eine Narbe auf deiner Brust?&laquo;<br />Der junge Mann erz&auml;hlte ihr nun, warum er diese Narbe auf seiner Brust hatte und auch all das andere aus seinem Leben.</font></span></p>
  <p style="margin-bottom: 0pt; text-align: justify; line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Da wusste die Mutter, dass sie mit ihrem Sohn verheiratet war.</font></span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/bursche-mutterheiratete.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 18:55:42 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Der Bursche, der seine Mutter heiratete</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Der Bursche, der seine Mutter heiratete</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Bursche, der seine Mutter heiratete - Märchen aus Lappland

Es waren einmal zwei Noaiden, die wanderten von Ort zu Ort und prophezeiten alles Mögliche. Einmal kamen sie zu einem Hof, und auf diesem Hof sollte ein Schaf gerade ein Lamm werfen. Der eine sagt: »Warum helfen wir dem Schaf nicht?« Da sagt der andere: »Wir können ihm schon helfen, aber der Wolf frisst das Lamm.« - Das Schaf bekam das Lamm, und das Lamm lebte bis zum Herbst. Als es Herbst geworden war, schlachteten die Leute auf dem Hof das Lamm. Da kamen die beiden Noaiden wieder zu diesem Hof. Und zu der Zeit wartete die Bäuerin gerade auf ihre Niederkunft. Die Leute baten die beiden Noaiden, der Frau zu helfen, aber die sagten: »Wir können ihr ja helfen, aber er tötet ja seinen Vater und heiratet seine Mutter.« 
Die beiden Eheleute glaubten den Noaiden nicht; denn sie hatten ja gesehen, dass ihre Prophezeiung mit dem Lamm nicht in Erfüllung gegangen war.</itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 16/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p style="text-align: center" align="center"><span style="font-size: 14pt; font-family: Verdana,sans-serif; color: #953735; line-height: 115%">Die Hexe als Schwein</span><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><br /></span><span style="font-size: 10pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">M&auml;rchen aus Baden - <span style="color: black">Bernhard Baader</span></font></span></p>
  <p align="center"><font face="Verdana">&nbsp;</font></p>
  <hr align="justify" />
  <p>&nbsp;</p>
  <p style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Einen Mann von Waldkirch trieb eines Samstagabends eine unerkl&auml;rliche Angst von Haus in den Wald. W&auml;hrend er ohne Ziel darin umherstrich, ward es finstere Nacht, es kam ein schweres Gewitter, und er wusste zuletzt nicht mehr, wo er sich befand. Da kletterte er, als das Wetter vor&uuml;ber war, auf einen hohen Baum und entdeckte von da Licht, auf welches er, nachdem er herabgestiegen, zuging. Er gelangte an ein einsames Haus, durch dessen Ladenritze Licht schimmerte, und durch welche er in eine Stube schaute, wo in einem Kreise von Weibern der Teufel stand.<br />Dieser fragte jede, welche b&ouml;se Tat sie am verflossenen Tage vollbracht habe; alle konnten eine solche angeben, au&szlig;er einer alten Frau, in welcher der Mann seine Schwiegermutter erkannte. Zur Strafe wurde ihr vom Teufel auferlegt, am n&auml;chsten Morgen als Schwein ihr Enkelchen aufzufressen. Da dieses kein anderes als des Mannes Kind sein konnte, so erschrak derselbe sehr und eilte, was er konnte, nach Hause.</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Am Morgen sagte er zu seiner Frau, welche in die Messe ging, er sei krank, und sie m&ouml;ge f&uuml;r ihn auch im Hochamte bleiben. Als er allein war, band er das Kind in der Wiege fest, holte einen starken Pr&uuml;gel und legte sich, voll Erwartung, aufs Bett. Kaum hatte es ins Amt zusammengel&auml;utet, so lief ein gro&szlig;es Schwein in die Stube und auf die Wiege los. Geschwind sprang der Mann hinzu und schlug mit dem Pr&uuml;gel so heftig auf das Schwein, dass es nur mit der gr&ouml;&szlig;ten Anstrengung sich noch wegschleppen konnte. <br />Sobald des Mannes Frau aus der Kirche kam, wurde sie zu ihrer Mutter gerufen, die sie im Bette und so &uuml;bel fand, dass sie eilig den Pfarrer rufen lie&szlig;. Demselben beichtete noch die Kranke, verschied aber, ehe sie die Kommunion empfangen. Gleich darauf wurde der Leichnam kohlschwarz. Bei der Beerdigung war der Sarg anfangs au&szlig;erordentlich schwer, zuletzt aber ganz leicht, und als er, &uuml;blicher Weise, auf dem Kirchhof noch einmal ge&ouml;ffnet wurde, enthielt er, statt der Leiche, lauter Hobelsp&auml;ne.</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="font-size: 12pt; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" line-height:="" 115%?=""><font face="Verdana">Nun bereute der Mann sehr, an dem unseligen Tode seiner Schwiegermutter schuld zu sein.</font></span></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/hexe-schwein.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:31:14 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Die Hexe als Schwein</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die Hexe als Schwein</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Hexe als Schwein - Märchen aus Baden - Bernhard Baader

Einen Mann von Waldkirch trieb eines Samstagabends eine unerklärliche Angst von Haus in den Wald. Während er ohne Ziel darin umherstrich, ward es finstere Nacht, es kam ein schweres Gewitter, und er wusste zuletzt nicht mehr, wo er sich befand. Da kletterte er, als das Wetter vorüber war, auf einen hohen Baum und entdeckte von da Licht, auf welches er, nachdem er herabgestiegen, zuging. Er gelangte an ein einsames Haus, durch dessen Ladenritze Licht schimmerte, und durch welche er in eine Stube schaute, wo in einem Kreise von Weibern der Teufel stand.
Dieser fragte jede, welche böse Tat sie am verflossenen Tage vollbracht habe; alle konnten eine solche angeben, außer einer alten Frau, in welcher der Mann seine Schwiegermutter erkannte. Zur Strafe wurde ihr vom Teufel auferlegt, am nächsten Morgen als Schwein ihr Enkelchen aufzufressen. Da dieses kein anderes als des Mannes Kind sein konnte, so erschrak derselbe sehr und eilte, was er konnte, nach Hause.
Am Morgen sagte er zu seiner Frau, welche in die Messe ging, er sei krank, und sie möge für ihn auch im Hochamte bleiben. Als er allein war, band er das Kind in der Wiege fest, holte einen starken Prügel und legte sich, voll Erwartung, aufs Bett. Kaum hatte es ins Amt zusammengeläutet, so lief ein großes Schwein in die Stube und auf die Wiege los. Geschwind sprang der Mann hinzu und schlug mit dem Prügel so heftig auf das Schwein, dass es nur mit der größten Anstrengung sich noch wegschleppen konnte. 
Sobald des Mannes Frau aus der Kirche kam, wurde sie zu ihrer Mutter gerufen, die sie im Bette und so übel fand, dass sie eilig den Pfarrer rufen ließ. Demselben beichtete noch die Kranke, verschied aber, ehe sie die Kommunion empfangen. Gleich darauf wurde der Leichnam kohlschwarz. Bei der Beerdigung war der Sarg anfangs außerordentlich schwer, zuletzt aber ganz leicht, und als er, üblicher Weise, auf dem Kirchhof noch einmal geöffnet wurde, enthielt er, statt der Leiche, lauter Hobelspäne.
Nun bereute der Mann sehr, an dem unseligen Tode seiner Schwiegermutter schuld zu sein.
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    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 15/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<blockquote>
    <p align="center"><font color="#804040" size="4" face="Verdana">Die drei Eier<br /></font><font size="2" face="Verdana">M&auml;rchen aus Tirol</font></p>
    <p align="center">
      <hr />
    </p>
  </blockquote>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Es lebten einmal zwei Schwestern, von denen jede ein kleines M&auml;dchen hatte. Bald starb die eine von ihnen, und die andere musste das Kind der verstorbenen Schwester zu sich nehmen. Sie war aber selbst arm und hatte kaum Brot und Kleider f&uuml;r sich und ihre Tochter. Deshalb musste das M&auml;dchen den Unterhalt sauer verdienen und fast alle Arbeiten im Haus verrichten. Eines Tages gab ihr die Pflegemutter einen Krug, um aus einer benachbarten Quelle Wasser zu holen. Allein das M&auml;dchen zerbrach den Krug; dar&uuml;ber wurde die Pflegemutter sehr zornig und sagte: &quot;Du darfst nicht wieder zu mir kommen, bis du einen &auml;hnlichen Krug bringst.&quot; </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Das M&auml;dchen bat und weinte, allein sie musste fort. Als sie einige Stunden gegangen war, kam sie zu einem Baum, unter welchem eine Frau mit abgehauenem Kopf sa&szlig;. Das M&auml;dchen staunte, und noch gr&ouml;&szlig;er war sein Erstaunen, als das Weib fragte: ob sie an ihr etwas Besonderes bemerkte? </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Das M&auml;dchen sagte: &quot;Nein&quot;, und ging weiter. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Bald kam es wieder zu einem gro&szlig;en Baum, unter dem abermals eine Frau sa&szlig;, die auch keinen Kopf hatte. Diese stellte an das M&auml;dchen die n&auml;mliche Frage. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Das M&auml;dchen sagte: &quot;Nein&quot;, und ging schnell weiter, denn es war schon hungrig und durstig. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Da kam sie wieder zu einem Baum unter dem ein Weib sa&szlig;, welches aber einen Kopf hatte. Das M&auml;dchen bat die Alte um Brot; diese aber sagte: &quot;Geh in die H&uuml;tte, die am Ende des Feldes steht, und iss dort den Reis, welchen du in einem Topf finden wirst; wenn aber eine schwarze Katze zu dir kommt, so gib ihr auch von dem Reis. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Das M&auml;dchen ging in die H&uuml;tte, fand den Reis und a&szlig;, und die Katze bekam auch etwas. Darauf trat das Weib in die H&uuml;tte, f&uuml;hrte es in eine Kammer, in der Eier auf einem Tisch lagen, und gab ihm die Erlaubnis, drei Eier zu nehmen, aber nur solche, die nicht reden. Dann trug sie dem M&auml;dchen auf, es solle unter jedem Baum, wo fr&uuml;her ein Weib gesessen war, ein Ei zerschlagen. Das M&auml;dchen nahm die drei kleinsten Eier, weil sie die einzigen waren, die nicht sprachen, und ging fort. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Bei dem ersten Baum zerschlug es ein Ei, und es stand ein Wasserkrug vor ihm, der so aussah wie der zerbrochene. Aus dem zweiten Ei wurde ein Wagen mit Pferden, aus dem dritten ein K&auml;stchen mit Gold. Das M&auml;dchen fuhr nun zu seiner Pflegemutter und brachte ihr den Krug, kaufte sich ein Landhaus und lebte in Frieden f&uuml;r sich allein. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Die Pflegemutter wurmte das, und sie schickte nun auch ihre Tochter zu dem Weib. Als das erste Weib das M&auml;dchen fragte, ob es etwas Ungew&ouml;hnliches sehe, antwortete es: &quot;Ja, ein Weib ohne Kopf.&quot; Beim n&auml;chsten Baum antwortete es dasselbe. Von dem letzten Weib erhielt auch dieses M&auml;dchen die Erlaubnis, Reis zu essen, aber es solle auch der schwarzen Katze etwas geben. Allein das M&auml;dchen gab der Katze nichts und a&szlig; allein. Dann bekam es die Erlaubnis, die drei Eier zu nehmen, welche nicht reden. Und es nahm die gr&ouml;&szlig;ten und ging fort. </font></p>
  <p align="justify"><font face="Verdana">Dann wollte es wissen, was in den Eiern enthalten w&auml;re. Es schlug daher ein Ei auf und fand es leer. Deshalb warf das M&auml;dchen das zweite zu Boden, dass es zerbrach; aber siehe da, es kam eine gro&szlig;e Schlange hervor. Erschreckt wollte das M&auml;dchen die Flucht ergreifen, da fiel es zu Boden, und das dritte Ei zerbrach. Und es kam aus demselben das Weib ohne Kopf, setzte sich auf die Schlange, die mit Fl&uuml;geln versehen war, und flog davon. Das M&auml;dchen hatte nun nichts als die zerbrochenen Eier. Das war die Strafe f&uuml;r seinen Ungehorsam und Vorwitz.</font></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/eier.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 8 Apr 2013 19:33:40 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Die drei Eier</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Die drei Eier</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die drei Eier - Märchen aus Tirol

Es lebten einmal zwei Schwestern, von denen jede ein kleines Mädchen hatte. Bald starb die eine von ihnen, und die andere musste das Kind der verstorbenen Schwester zu sich nehmen. Sie war aber selbst arm und hatte kaum Brot und Kleider für sich und ihre Tochter. Deshalb musste das Mädchen den Unterhalt sauer verdienen und fast alle Arbeiten im Haus verrichten. Eines Tages gab ihr die Pflegemutter einen Krug, um aus einer benachbarten Quelle Wasser zu holen. Allein das Mädchen zerbrach den Krug; darüber wurde die Pflegemutter sehr zornig und sagte: &quot;Du darfst nicht wieder zu mir kommen, bis du einen ähnlichen Krug bringst.&quot; 
Das Mädchen bat und weinte, allein sie musste fort. Als sie einige Stunden gegangen war, kam sie zu einem Baum, unter welchem eine Frau mit abgehauenem Kopf saß. Das Mädchen staunte, und noch größer war sein Erstaunen, als das Weib fragte: ob sie an ihr etwas Besonderes bemerkte? </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 14/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana"><font color="#800000" size="4">Wie der April den M&auml;rz besuchte</font><br /><font size="2">M&auml;rchen aus Russland</font></font></span></p>
  <p align="center"><font face="Verdana">&nbsp;</font></p>
  <hr align="justify" />
  <p>&nbsp;</p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Es ist schon lange her, da lud einmal der M&auml;rz den April zu Gaste. Dieser machte seinen Wagen zurecht und fuhr fort, aber der M&auml;rz schickte Schnee und Frost, und so konnte der April mit dem Wagen nicht durchkommen und musste umkehren.</font></span></p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Im n&auml;chsten Jahr um dieselbe Zeit wollte der April es noch einmal versuchen und holte seinen Schlitten hervor, um zum M&auml;rz zu fahren. Aber der M&auml;rz machte es warm, und die Fl&uuml;sse traten aus, so dass der April wieder umkehren musste.<br />Da begegnete er unterwegs dem Mai und klagte ihm seine Not: 'Wie oft schicke ich mich an, den M&auml;rz zu besuchen, und nie kann ich ihn erreichen, weder zu Wagen noch zu Schlitten! Fahre ich mit dem Wagen, so wird es wieder Winter, und nehme ich den Schlitten, so kommt warmes Wetter, und es taut und regnet so stark, dass man weder mit dem Schlitten noch mit dem Wagen vorw&auml;rts kommt.' </font></span></p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="font-family: " verdana?,?sans-serif??=""><font face="Verdana">Da sagte der Mai: 'Ich will dir raten, wie du es machen musst: nimm den Wagen, den Schlitten und ein Boot, dann kannst du schon durchkommen. 'Der April wartete bis zum n&auml;chsten Jahre, dann tat er, wie der Mai ihm geraten. Er fuhr mit dem Schlitten und hatte noch einen Wagen und ein Boot darauf gepackt. Da sandte der M&auml;rz warmes Wetter, und der Schnee taute. Sogleich befestigte der April den Schlitten und das Boot auf dem Wagen und fuhr weiter. Nach einer Weile wurde es wieder kalt, es fror und schneite t&uuml;chtig, aber der April packte wieder alles auf den Schlitten und kam ein gut St&uuml;ck weiter. Zuletzt trat Tauwetter ein, und es ergossen sich die Wasser &uuml;berall, da konnte man nicht zu Schlitten und nicht zu Wagen reisen. Der April aber nahm sein Boot, packte die beiden &uuml;berfl&uuml;ssigen Fahrzeuge hinein und gelangte so zum M&auml;rz. Dieser war sehr erstaunt, er hatte den April ja doch foppen wollen. 'Wer hat dir denn geraten, wie man zu mir kommen muss?' fragte er &auml;rgerlich. 'Das war der Mai,' sagte der April. Da rief der M&auml;rz: 'Na warte nur, Mai, das will ich dir eintr&auml;nken!' und schickte dem Mai ein paar t&uuml;chtige Nachtfr&ouml;ste. Und das tut er nun jedes Jahr, weil er dem Mai noch immer z&uuml;rnt.</font></span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/april-maerz.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="true">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/april-maerz.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 1 Apr 2013 17:31:25 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Maerchenletter - Wie der April den März besuchte</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Maerchenletter - Wie der April den März besuchte</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie der April den März besuchte - Märchen aus Russland

Es ist schon lange her, da lud einmal der März den April zu Gaste. Dieser machte seinen Wagen zurecht und fuhr fort, aber der März schickte Schnee und Frost, und so konnte der April mit dem Wagen nicht durchkommen und musste umkehren.
Im nächsten Jahr um dieselbe Zeit wollte der April es noch einmal versuchen und holte seinen Schlitten hervor, um zum März zu fahren. Aber der März machte es warm, und die Flüsse traten aus, so dass der April wieder umkehren musste.
Da begegnete er unterwegs dem Mai und klagte ihm seine Not: &apos;Wie oft schicke ich mich an, den März zu besuchen, und nie kann ich ihn erreichen, weder zu Wagen noch zu Schlitten! Fahre ich mit dem Wagen, so wird es wieder Winter, und nehme ich den Schlitten, so kommt warmes Wetter, und es taut und regnet so stark, dass man weder mit dem Schlitten noch mit dem Wagen vorwärts kommt.&apos; </itunes:summary>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenletter 13/2013</title>
      <description>
        <![CDATA[<p align="center"><span style="line-height: 115%; font-family: Verdana,sans-serif; color: #953735; font-size: 14pt"><font size="3">Warum keine Advokaten mehr in den Himmel kommen</font></span><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><br /></span><span style="line-height: 115%; font-family: " font-size:="" verdana?,?sans-serif?;="" 10pt?=""><font size="2" face="Verdana">M&auml;rchen aus den Niederlanden</font></span></p>
  <p align="center"><font face="Verdana">
      <hr align="justify" /></font>
  </p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">Als der erste Advokat einst in den Himmel kam, ging er sogleich zu Johannes dem T&auml;ufer und sagte:</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Wie ich sehe, ist der Sankt Petrus, der seinen Herrn verleugnete, hier Pf&ouml;rtner. Lieber Johannes, diesen Posten m&uuml;sstet Ihr doch eigentlich haben. Denn Ihr seid doch der leibhaftige Vetter unseres Herrn! Und Ihr habt dem Erl&ouml;ser Euer Leben lang die Treue gehalten; Euretwegen hat kein Hahn zu kr&auml;hen brauchen. Au&szlig;erdem hat man Euch um der Wahrheit willen' das Haupt abgeschlagen. So kommt es doch allein Euch zu, Herr der Himmelspforte zu sein.&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Du magst wohl recht haben&laquo;, antwortete Sankt Johannes, &raquo;aber daran ist nichts mehr zu &auml;ndern, denn unser Vertrag ist nun einmal so abgeschlossen.&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Deshalb braucht er aber doch nicht so zu bleiben. Einen Vertrag kann man umsto&szlig;en!&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Unseren aber nicht.&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Ein Advokat bringt auch das fertig.&laquo; &raquo;Und was w&auml;re dann zu tun?&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Wir m&uuml;ssten einen Prozess anstrengen.&laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">Der Advokat suchte in den Himmelsakten nach den n&ouml;tigen Schriftst&uuml;cken, und so bekam Sankt Petrus am folgenden Tag einen langen Brief, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass man mit ihm prozessieren wolle. Und obwohl nun Sankt Petrus das, was der Advokat schrieb, nur zur H&auml;lfte begriff, erkannte er doch, dass die Sache f&uuml;r ihn nicht besonders g&uuml;nstig stand. Die Nacht ist jedoch ein guter Ratgeber, und so sandte Sankt Petrus am anderen Tage folgenden Brief an Johannes den T&auml;ufer:</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Lieber Bruder! Was du mir alles in deinem Brief mitteilst, scheint mir nicht stichhaltig und ganz unbegr&uuml;ndet, und es w&auml;re mir ein leichtes, alles zu widerlegen. So wollen wir es denn auf einen Prozess ankommen lassen. Doch werden wir uns noch ein wenig gedulden m&uuml;ssen, denn du hast deinen Anwalt ja schon gefunden; so m&uuml;ssen wir warten, bis ein zweiter in den Himmel kommt, der meine Sache vertritt. &laquo;</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">Seitdem aber passt Sankt Petrus gut auf, dass kein zweiter Advokat in den Himmel kommt. Klopft einer an die Himmelspforte, so ruft er mit Donnerstimme:</font></span></p>
  <p style="text-align: justify"><span style="line-height: 115%; font-family: " 12pt?="" font-size:="" verdana?,?sans-serif?;=""><font face="Verdana">&raquo;Advokat? In die H&ouml;lle mit dir!&laquo;</font></span></p>]]>
      </description>
      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/advokaten-himmel.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
      <guid isPermaLink="true">http://www.internet-maerchen.de/maerchen/advokaten-himmel.htm</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Mar 2013 15:22:56 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Warum keine Advokaten mehr in den Himmel kommen</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Warum keine Advokaten mehr in den Himmel kommen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Warum keine Advokaten mehr in den Himmel kommen - Märchen aus den Niederlanden

Als der erste Advokat einst in den Himmel kam, ging er sogleich zu Johannes dem Täufer und sagte:
»Wie ich sehe, ist der Sankt Petrus, der seinen Herrn verleugnete, hier Pförtner. Lieber Johannes, diesen Posten müsstet Ihr doch eigentlich haben. Denn Ihr seid doch der leibhaftige Vetter unseres Herrn! Und Ihr habt dem Erlöser Euer Leben lang die Treue gehalten; Euretwegen hat kein Hahn zu krähen brauchen. Außerdem hat man Euch um der Wahrheit willen&apos; das Haupt abgeschlagen. So kommt es doch allein Euch zu, Herr der Himmelspforte zu sein.«
»Du magst wohl recht haben«, antwortete Sankt Johannes, »aber daran ist nichts mehr zu ändern, denn unser Vertrag ist nun einmal so abgeschlossen.«</itunes:summary>
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      <title>Märchenletter 12/2013</title>
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        <![CDATA[<p align="center"><a name="OLE_LINK3"><span style="line-height: 115%; font-family: Verdana,sans-serif; color: #943634; font-size: 14pt"><font size="4">H&auml;sichen-Braut</font></span></a><span style="line-height: 115%; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?=""><br /></span><span style="line-height: 115%; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 10pt?=""><font size="2" face="Verdana">Gebr. Grimm</font></span></p>
  <p align="center"><font face="Verdana">&nbsp;</font></p>
  <hr align="justify" />
  <p>&nbsp;</p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?=""><font face="Verdana">Et was ein Frou mit ener Toachter in &auml;nen sch&ouml;hnen Goarten mit Koal; dahin kam &auml;n H&auml;sichen und froa&szlig; zo Wenterszit allen Koal. Do seit de Frou zur Toachter: &quot;g&auml;h in den Goarten und jag's H&auml;sichen.&quot; Seits M&auml;ken zum H&auml;sichen: &quot;schu! schu! du H&auml;sichen, fri&szlig;t noch allen Koal!&quot; Seits H&auml;sichen: &quot;kumm, M&auml;ken, und sett dich uf min Haosenschw&auml;nzeken und kumm mit in min Haosenh&uuml;ttchen.&quot; M&auml;ken well nech. Am annern Tog kummts H&auml;sichen weder und fri&szlig;t den Koal, do seit de Frou zur Toachter: &quot;g&auml;h in den Goarten und jags H&auml;sichen.&quot; Seits M&auml;ken zum H&auml;sichen:&quot;schu! schu! du H&auml;sichen, fri&szlig;t noch allen Koal!&quot; Seits H&auml;sichen: &quot;kumm, M&auml;ken, sett dich uf min Haosenschw&auml;nzeken und kumm mit mer in min Haosenh&uuml;ttchen.&quot; M&auml;ken well nech Am dretten Tog kummts H&auml;sichen weder und fri&szlig;t den Koal. Do seit de Frou zur Toachter: &quot;g&auml;h in den Goarten und jags H&auml;sichen.&quot; Seits M&auml;ken: &quot;schu! schu! du H&auml;sichen, fri&szlig;t noch allen Koal! &quot;Seits H&auml;sichen: kumm, M&auml;ken, sett dich uf min Haosenschw&auml;nzeken und kumm mit mer in min Hoasenh&uuml;ttchen.&quot; M&auml;ken s&auml;tzt sich uf den Haosenschw&auml;nzeken, do brachts H&auml;sichen weit raus in sin H&uuml;ttchen und seit: &quot;nu koach Grinkoal und Hersche (Hirse), ick well de Hochtidl&uuml;t beten.&quot; Do kamen alle Hochtidl&uuml;t zosam'm. ( Wer waren dann die Hochzeitsleute? das kann ich dir sagen, wie mirs ein anderer erz&auml;hlt hat: das waren alle Hasen und die Kr&auml;he war als Pfarrer dabei die Brautleute zu trauen und der Fuchs als K&uuml;ster und der Altar war unterm Regenbogen)</font></span></p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?=""><font face="Verdana">M&auml;ken aober was trurig, do se so alleene was; kummts H&auml;sichen und seit: &quot;thu uf! thu uf! de Hochtidl&uuml;t senn fresch (frisch, lustig)!&quot; de Braut seit nischt und wint. H&auml;sichen g&auml;ht fort, H&auml;sichen kummt weder und seit: &quot;thu uf! thu uf! de Hochtidl&uuml;t senn hongrig!&quot; de Braut seit weder nischt und wint.&quot; H&auml;sichen g&auml;ht fort, H&auml;sichen kummt und seit: &quot;thu uf! thu uf! de Hochtidl&uuml;t waorten.&quot; Do seit de Braut nischt, und H&auml;sichen g&auml;ht fort, aober se macht ene Puppen von Stroah met eren Kleedern und gibt er eenen R&ouml;hrleppel und set se an den Kessel med Hersche und g&auml;ht zor Motter. H&auml;sichen kummt noch &auml;mahl und seit: &quot;thu uf! &quot;thu uf!&quot; und macht uf und smet die Puppe an Kopp, da&szlig; er de Hube abf&auml;llt.</font></span></p>
  <p style="text-align: justify" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-family: " verdana?,?sans-serif?;="" font-size:="" 12pt?=""><font face="Verdana">Do set H&auml;sichen, da&szlig; sine Braut nech es und g&auml;ht fort und es trurig.</font></span></p>]]>
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      <link>http://www.internet-maerchen.de/maerchen/haesichen-braut.htm</link>
      <author>INTERNET-MAERCHEN.DE</author>
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      <pubDate>Mon, 18 Mar 2013 20:08:43 +0200</pubDate>
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      <itunes:author>INTERNET-MAERCHEN.DE</itunes:author>
      <itunes:keywords>Märchenletter - Häsichen-Braut - Gebr. Grimm</itunes:keywords>
      <itunes:subtitle>Märchenletter - Häsichen-Braut - Gebr. Grimm</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Häsichen-Braut - Gebr. Grimm

Et was ein Frou mit ener Toachter in änen schöhnen Goarten mit Koal; dahin kam än Häsichen und froaß zo Wenterszit allen Koal. Do seit de Frou zur Toachter: &quot;gäh in den Goarten und jag&apos;s Häsichen.&quot; Seits Mäken zum Häsichen: &quot;schu! schu! du Häsichen, frißt noch allen Koal!&quot; Seits Häsichen: &quot;kumm, Mäken, und sett dich uf min Haosenschwänzeken und kumm mit in min Haosenhüttchen.&quot; Mäken well nech. Am annern Tog kummts Häsichen weder und frißt den Koal, do seit de Frou zur Toachter: &quot;gäh in den Goarten und jags Häsichen.&quot; Seits Mäken zum Häsichen:&quot;schu! schu! du Häsichen, frißt noch allen Koal!&quot; Seits Häsichen: &quot;kumm, Mäken, sett dich uf min Haosenschwänzeken und kumm mit mer in min Haosenhüttchen.&quot; Mäken well nech Am dretten Tog kummts Häsichen weder und frißt den Koal. Do seit de Frou zur Toachter: &quot;gäh in den Goarten und jags Häsichen.&quot; Seits Mäken: &quot;schu! schu! du Häsichen, frißt noch [364] allen Koal! &quot;Seits Häsichen: kumm, Mäken, sett dich uf min Haosenschwänzeken und kumm mit mer in min Hoasenhüttchen.&quot; Mäken sätzt sich uf den Haosenschwänzeken, do brachts Häsichen weit raus in sin Hüttchen und seit: &quot;nu koach Grinkoal und Hersche (Hirse), ick well de Hochtidlüt beten.&quot; Do kamen alle Hochtidlüt zosam&apos;m. ( Wer waren dann die Hochzeitsleute? das kann ich dir sagen, wie mirs ein anderer erzählt hat: das waren alle Hasen und die Krähe war als Pfarrer dabei die Brautleute zu trauen und der Fuchs als Küster und der Altar war unterm Regenbogen)</itunes:summary>
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